Hush
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Inhalt
Zakes Abbot fährt mit seiner Freundin Beth nachts Raststätten an, um dort Plakate auszutauschen. Auf der Autobahn rutscht bei einem überholenden LKW kurz die Ladeklappe hoch, Zakes sieht eine gefesselte Frau in einem Käfig. Er meldet dies umgehend der Polizei, die aber nicht ernsthaft daran interessiert ist. So hakt auch er den Fall ab und geht seiner Arbeit nach. Doch an der nächsten Raststätte verschwindet seine Freundin spurlos, er sieht nur noch den zuvor aufgefallenen LKW wegfahren. Nun nimmt Zakes die Verfolgung auf, doch der Entführer wird durch einen Komplizen gewarnt. In einer brutalen Verfolgungsjagd muss Zakes über sich hinaus wachsen, um zu überleben und ...
Kommentar
Der Trailer hatte mich bereits neugierig gemacht und ließ einiges erhoffen, doch was uns Regisseur Mark Tonderai in seinem Regiedebüt vorsetzt ist ein nervenaufreibender Entführungs-Thriller, Hochspannung in Reinkultur. Ein Mädchenhändler verschleppt die Freundin von Zakes, gespielt von William Ash (Until Death). Er führt eigentlich an ganz normales Leben und sieht auf der Autobahn ein offenbar entführtes Mädchen in einem LKW. Nachdem er dies der Polizei gemeldet hat, ist für ihn die Sache erledigt, doch dann verschwindet seine Freundin, er sieht nur noch den LKW wegfahren. Da er auf die Polizei nicht zählen kann, nimmt er selbst die Verfolgung auf und wird zum unfreiwilligen Helden, dem wirklich alles abverlangt wird. Ein gnadenloses Katz- und Maus-Spiel mit teuflischen Fallen, wo sich Zarek immer wieder aufrappeln muss.
Die Darsteller sind allesamt sehr gut, das Gesicht des finsteren Entführers bleibt immer verdeckt, so dass er sehr schwer einzuschätzen ist und immer was mystisches hat. Er bleibt immer ruhig, rennt nicht sondern handelt bedacht und entschlossen. Der Grund, warum die Mädchen verschleppt werden, bleibt bis zum Schluss unklar. Natürlich werden auch hier wieder etliche Genre-Klischees erfüllt, die Polizei mag nicht nur helfen, sondern ist auch noch hinderlich und verhaftet Zarek, das Telefon hat keinen Empfang, und als Empfang da ist, ist der Akku leer, u.s.w.
Auch wirft der Film eine leichte Sozialkritik auf, als unbeteiligter Beobachter ist Zarek schnell bereit, wieder zum Alltag über zu gehen, erst als ihn das Schicksal trifft, handelt er. Wie weit würdest du gehen?
Fazit: Ein irrer Trip für Spannungs-Junkies.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
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Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
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