Papaya - Die Liebesgöttin der Cannibalen
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Inhalt
Die Journalistin Sara besucht ihren Freund Vincent auf einer abgelegenen Karibikinsel, wo er als Ingenieur beim Bau eines neuen Kraftwerkes hilft. Doch mehrere Mitarbeiter sind bereits spurlos verschwunden, die Arbeiten wurden vorerst eingestellt, so dass die beiden ein paar Tage Urlaub haben. Sie nehmen die hübsche Anhalterin Papaya mit und bringen sie in ihr Dorf, wo eine rituelle Feier abgehalten wird. Das wollen sich die beiden natürlich auch nicht entgehen lassen. Nach einer wilden Voodoo-Sexorgie erwachen sie in einem verlassenen Dorf, welches für den Bau des Kraftwerkes geräumt wurde. Hier wird er von Papaya auf erotische Weise im Auftrag einer Untergrundorganisation, die den Bau des Kraftwerkes zum Erhalt der Natürlichkeit der Insel sabotieren will, ausgefragt und wie seine Kollegen ermordet. Sara soll als ihnen als Reporterin dienen und ...
Kommentar
Regielegende Joe D'Amato (Man-Eater (Der Menschenfresser), Nackte Eva), der schon immer einen Hang zu erotischen Filmen hatte, zeigt uns hier, wie der Bau eines neuen Kraftwerks mit sexuellen Verhörmethoden gestoppt werden soll. Zier der Begierde ist die exotische Papaya, dargestellt von Melissa Chimenti (Vier Fäuste schlagen wieder zu), die die Männer mit ihren Reizen um den Finger wickelt und so alles von ihren Opfern erfährt, was sie wissen muss, danach werden sie ermordet. Direkt am Anfang wird so eine orale Entmannung gezeigt, aua. Wirklich viel hat das Ganze aber nicht mit Kannibalen zu tun, hier landet keiner auf der Speisekarte und die anderen werden auch nicht mehr so schmerzhaft getötet.Eingebettet ist der Film in einer traumhaften Inselkulisse, wo direkt Urlaubsstimmung aufkommt. Hier hangelt sich der Film von Sexszene zu Sexszene, was sich doch ziemlich zieht, selbst in der handlungsgestrafften Super 8 Fassung. Hier werden neben Hetero- und Lesbenspielen auch zeremonielle Sexorgien abgehalten, wo es viele Brüste und behaarte Bären zu sehen gibt, Papayas Papaya wird aber nicht gezeigt (sorry, dieses Wortspiel konnte ich mir nicht verkneifen).
Der Film plätschert eher so vor sich hin, echte Highlights oder extreme Gewalt wird nicht geboten.
Fazit: Einer der schwächeren Filme von Joe D'Amato. Eher seichte Kost, der reißerische Titel ist hier etwas irreführend und erfüllt nicht die geweckten Erwartungen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist ungekürzt bei X-Rated auf DVD erschienen. Die FSK 16 DVD von VZ-Handelsgesellschaft ist deutlich gekürzt. Auf Super 8 ist er als Dreiteiler mit je 110 m (Bestell-Nr. 484-1 bis 486-1) in Farbe und mit Ton bei UFA erschienen.
Filmbewertung
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