Nachts kommt die Angst
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Inhalt
Kurz bevor Peggy zu ihrem frisch vermählten Ehemann Robert auf ein abgelegenes Internat zieht, wird sie in ihrer Wohnung angegriffen und gewürgt, bis sie ohnmächtig zusammenbricht. In ihrer Panik erkannte sie nur, dass der Täter eine Armprothese hat. Doch da sie vor sechs Monaten einen Nervenzusammenbruch erlitten hat, will ihr weder ihre Vermieterin noch der Arzt glauben. Im verlassenen Internat, wo neben ihrem Mann nur noch der Schulleiter Michael Carmichael und seine Frau Molly sind, glaubt sie sich in Sicherheit, doch kaum ist ihr Mann mal weg, wird sie erneut von dem Einarmigen angegriffen. Erneut beginnt sie an sich selbst zu zweifeln, spielen ihre Nerven verrückt oder ist sie das Opfer einer teuflischen Intrige? Da Robert für einen Tag nach London muss, lässt er ihr ein Jagdgewehr da, damit sie sich sicher fühlt. Doch in der Nacht kommt der Schulleiter in ihr Haus. Als sie erkennt, dass er nur einen Arm hat, ...
Kommentar
Jimmy Sangster, der für die britische Filmschmiede Hammer etliche Drehbücher schrieb, hat für diesen eher harmlosen Thriller nicht nur die Vorlage verfasst, sondern nahm wie bei "Frankensteins Schrecken" selbst Platz auf dem Regiestuhl. Ihm zur Seite standen Peter Cushing (Brennender Tod, Die Bande des Captain Clegg) als verschrobener Schulleiter, Joan Collins (In der Gewalt der Riesenameisen) als seine biestige Frau, Judy Geeson (Doomwatch) als gepeinigte und in den Wahnsinn getriebene Frau und Ralph Bates (Wie schmeckt das Blut von Dracula?) in seiner letzten Rolle für Hammer als ihr Mann.Der Film kommt mit wenigen Darstellern aus und wäre so auch als Theaterstück umsetzbar, gedreht wurde vorwiegend im Letchmore Heath’s Piggots Manor, welches hier als weitläufiges und abgelegenes Internat dient. Die Innenaufnahmen wurden großteils in den Elstree Studios umgesetzt. Doch leider habe ich hier das Hammer typische Flair vermisst, das Ganze wirkte zu steril, eher wie eine Fernsehproduktion. Er kommt zu schleppend in die Gänge und hat zwischenzeitlich immer wieder kleinere Hänger, die nicht gerade zum Spannungsaufbau beitragen. Und auch wenn bei diesem Psychothriller nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, ist er zu vorhersehbar und bietet zu wenig neue Elemente, so dass das Ergebnis bestenfalls durchschnittliche Filmkost ist.
Fazit: Für Hammer-Fans wegen der prominenten Besetzung durchaus sehenswert, auch wenn es bessere Filme aus dem Bereich gibt.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei dem Kleinstlabel G.L. Video unter dem Titel "The Fear - Angst in der Nacht" auf VHS erschienen. Die auf dem Cover abgebildete Skulpur passt zwar thematisch kaum zum Film, wird aber dort in der Schule ausgestellt. Auf DVD wurde er von PK Movies veröffentlicht.
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