House 2 - Das Unerwartete...
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Inhalt
Jesse erbt mit fünfundzwanzig den alten Familiensitz seiner Eltern. Beide sind auf mysteriöse Weise kurz nach seiner Geburt ums Leben gekommen. Kaum hat er das alte Haus bezogen, da steht auch schon sein Freund, der Lebemann Charlie, vor der Tür. Gemeinsam stoßen sie auf Aufzeichnungen die auf einen wertvollen Schatz - einem alten Kristallschädel aus einem antiken Inkatempel - hinweisen. Also macht man sich bei Nacht und Nebelauf die Socken und öffnet das Grab des Urgroßvaters. Doch der ist bei weitem nicht so tot, wie man geglaubt hatte. Und der Schädel lockt eine Menge Feinde aus unterschiedlichen Zeitepochen an. Es beginnt ein Katz- und Maus Spiel um den kristallinen Totenkopf...
Kommentar
Teil zwei der House-Saga hat nur sehr wenig mit dem ersten Teil zu tun. Gerade mal ein Jahr nach dem ersten Teil wird eine Geschichte erzählt, die nicht in einem Spukhaus spielt. Das Haus ist von zentraler Bedeutung, denn es ist aus Teilen eines alten Inkatempels errichtet worden. Dadurch öffnet es zusammen mit einem antiken Kristallschädel immer wieder Tore in andere Zeitepochen.
Überraschenderweise muss ich gestehen, dass mir der zweite Teil besser gefallen hat als der Erste. Zu Anfang war ich etwas skeptisch. Und der Film ist auch nur ab zwölf Jahren freigegeben. Aber ich bin wirklich sehr positiv überrascht worden. Ab dem Zeitpunkt, wo der Schädel das erste mal geklaut wurde, wird der Film immer besser. Jonathan Stark, der den blödelden Charlie sielt, wird im Laufe des Filmes immer besser und attackiert die Lachmuskeln. Zudem kommen einige wirklich überraschende Figuren in dem Film vor, wie das Dino-Küken oder ein grüner Raupenhund (so würde ich das Vieh zumindest benennen). Bill (John Ratzenberger), der Elektriker, toppt dann wirklich alles.
Die Effekte sind recht mittelmäßig. Die Dinosaurier, die in der Steinzeit natürlich schon immer gelebt haben (wann auch sonst), sind recht mittelmäßig mit Hilfe der guten alten Stop-Motion Technik animiert. Doch dies stört nicht wirklich, der Film holt mit seinem begrenzten Bugdet alles heraus was nur geht. Für den Score ist wieder einmal Harry Manfredini zuständig, was wenig verwundert, da auch dieser Teil von Sean S. Cunningham (Freitag der 13.) produziert wurde. Gruselig ist der Film keine Spur, dafür ist er ein wunderbarer Familienfilm, den ich herzlichst empfehlen kann.
Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD erschienen.
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