Anacondas - Trail of Blood
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Inhalt
Multimillionär Murdoch leidet an Knochenkrebs, ihm bleiben nur noch wenige Tage. Seine einzige Hoffnung liegt in dem Serum, welches ein Wissenschaftler in seinem Auftrag in den abgelegenen Wäldern der Karpaten erforscht. Und die Ergebnisse sind Bahnbrechend, die Versuchsschlange regeneriert sich binnen Sekunden, selbst ein abgetrennter Kopf wächst schnell nach. Doch leider ist die Anakonda binnen Tagen auf die fünffache Größe angewachsen und hoch aggressiv. Sie muss permanent gefüttert werden, damit der Stoffwechsel nicht zusammenbricht. Doch die mutierte und nahezu unzerstörbare Killerschlange ist ausgebrochen. Als Murdoch nichts mehr hört, schickt er Söldner, um das Serum zu beschaffen. Amanda, die bei der Entwicklung geholfen hat, will die Forschungsarbeiten zerstören, scheitert jedoch an der übermächtigen Schlange, die sich derweil an einigen Archäologen verköstigt. Als dann noch die Söldner ankommen ...
Kommentar
Der vierte Teil der Anaconda-Serie ist wie ein Kaugummi, welches man zu lange im Mund hatte, es verliert an Geschmack und schmeckt fad. Der erste Teil konnte als gut besetzte Hollywood-Produktion noch punkten, selbst Teil 2 kam hierzulande noch in die Kinos, aber dann ging es stark bergab, so dass diese billig im Wald gedrehte Fernsehproduktion jeglichen Charme des ersten Teils eingebüßt hat. Übrig blieb nur noch die Anakonda, die sich in dieser TV-Trash-Gurke rumschlänget, diesmal sogar als unkaputtbares Biest, dem innerhalb von Sekunden ein abgesprengter Kopf nachwächst.
Regisseur Don E. FauntLeRoy, der auch beim letzten Teil, Anaconda: Offspring, Regie führte, baut hier auf den 3. Teil auf. Crystal Allen (Anaconda: Offspring) ist wieder als Amanda zu sehen und John Rhys-Davies (Sabertooth - Angriff des Säbelzahntigers, 12 Days of Terror) spielt erneut den sterbenskranken und skrupellosen Millionär Murdoch. Gedreht wurde ebenfalls wieder in Rumänien, wahrscheinlich wurden sogar beide Teile nacheinander oder parallel abgedreht.
Die Schlange ist komplett computeranimiert und bestenfalls durchschnittlich dargestellt. Die Darsteller agieren teilweise schon etwas dümmlich, so feuert einer der Söldner seine Ladung in die Luft, obwohl die Schlange direkt vor ihm steht, ein anderer sprengt sich selbst in die Luft, da er glaubt, die Schlange würde ihn gleich fressen. Neue Ideen sucht man vergebens, die Story ist wieder nach dem alt bekannten Strickmuster abgewickelt: Schlange ist groß und böse und macht Jagd auf Menschen, ...
Da darf man nur Hoffen, dass diese Talfahrt nun ein Ende hat und nicht noch eine unnötige Fortsetzung, die die Welt nicht braucht, nachgeschoben wird.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Sony Pictures Home Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee
Stand: 30.07.2010 13:05:19
Lockjaw - Rückkehr der Killerschlange
Stand: 30.07.2010 13:12:08
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 09.10.09 |
| Also bitte. Dieser Teil ist ja nun wirklich komplett fürn A. Alles total unglaubwürdig mit schlechten Effekten. Da geht ein Typ zum pinkeln raus obwohl er weiß dass das Monster draußen ist. Er stellt sogar noch das Gewehr zur Seite und schaut dann tatsächlich recht überrascht drein als das Vieh dann wirklich vor ihm steht. Oder die zwei die in der Hütte lautstark rum streiten obwohl das Monster draußen ist. Der Millionär der sich recht dramatisch die Spritze in den Hals sticht und dann vor der Schlange rumtanzt als sei er auf Ecstasy und ebenfalls recht überrascht drein schaut als sie ihn verschlingt. Selbst beim Autofahren merkt man ständig dass die Darsteller nicht wirklich fahren. Das Finale am Auto ist auch nur mit einer unechten Leinwand. Und erst der Kopf der wieder nach wächst, oh bitte. 08/15 Schauspieler mit teilweise übertriebenem Overacting. Auch die Musik ist viel zu übertrieben weil teilweise nix passiert. Die Musik puscht sich immer extrem auf, aber dann kommt doch nix. Keine Highlights, nichts Besonderes. Nervige Schauspieler die ständig nur herumstreiten und aufgeregt herum schreien. Am dämlichsten ist ja die Szene wo alle drei mindestens eine Minute durcheinander reden- da würde man am liebsten dazwischen schreien. Und was bitte schön soll der Schluss mit der Schlange – mit den vielen Zähnen die ja am aller unechtesten aussieht- wie viele Teile sollen denn da noch nachkommen?? Die letzten Sequenz hätte man sich nun wirklich sparen können. Eigentlich den ganzen Film. |
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