Knock Knock
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Inhalt
In einer Kleinstadt geht ein mysteriöser, maskierter Killer um der scheinbar wahllos Jugendliche auf besonders grausame Weise abschlachtet und sie ihren Eltern dann schön vor die Tür, am Arbeitsplatz oder ins Haus legt und makaber präsentiert.
So wird z.B. der Sohn eines Eisverkäufers mit Eispickel an die Tür genagelt. Der Sohn eines Zahnarztes wird auf dem Behandlungsstuhl gekillt und das Kind eines Fleischers wird ausgeweidet wie ein Tier.
Bald wird der verrückte Schulhausmeister festgenommen den man aber aus Mangel an Beweisen wieder gehen lassen muss.
Ein ehemaliger Polizist aber vermutet dass es irgendetwas mit diesem Mann auf sich hat und der in irgendeiner Weise mit den Morden zu tun hat und so schnüffelt er mit der hübschen Kollegin weiter rum bis sie dem Geheimnis auf die Spur kommen…
Kommentar
Großer Gott was ist das denn. Dieser ultra Low-Budget Slasher von Joseph Ariola ist tatsächlich der schlechteste Film ist, den ich seit langer Zeit gesehen habe. Dass ich mit dieser Meinung nicht alleine da stehe, zeigen zig andere Negativbewertungen, die man im Netz über dieses langweilige C-Movie lesen kann.Der Käse beginnt schon beim Menü in dem die kurz gezeigte Szene inklusive Synchro so grottig ist dass man sich wünscht, dass nicht der ganze Film so ist. Leider wird man eines Besseren belehrt, denn es lässt sich noch steigern!
Bereits die ersten 10 Minuten sind so nervtötend dass ich richtig wütend war weil ich abdrehen wollte und mir den Mist nur wegen dem Review weiter rein zog. Die Synchro der Laiendarsteller ist so derart lieblos runter gelesen, billiger geht’s gar nicht. Auch die Schauspieler selbst sind kaum zu ertragen weil sie teilweise Faxen runter reißen und Grimassen schneiden die völlig übertrieben wirken. (der dämliche Typ im Lokal als das Mädchen plötzlich die Maske draußen vorm Fenster sieht).
Der Killer mit der Maske kommt wie eine Billigversion von „Leatherface“ oder „Michael Meier“ daher.
Genau wie der ganze Film der teilweise wie ein Softporno für Arme wirkt obwohl es hier ausnahmsweise gar keine Sexszene gibt.
Die aufreizende Polizistin im knappen Kostüm mit wallender blonder Mähne und der vielen Schminke. Oder die Bibliothekarin im Minirock die dem alten Mann ihre Titten ins Gesicht hängt während sie ihm einen Artikel vorliest und mit dem Arsch dabei wackelt. Von der Standardszene unter der Dusche ganz zu schweigen in der sich eine heiße Maus ihre Brüste in Großaufnahme einseift bevor sie abgestochen wird. Gähn.
Also ich persönlich schreck und grusel mich sehr leicht, aber bei diesem Film sind mir einfach nur die Füße eingeschlafen. Richtig ärgerlich sind Szenen in denen die Musik sich steigert als ob wer weiß was passieren wird, aber es passiert nix. Und wenn dann endlich mal was passiert, passt die Musik nicht dazu. Ständig hört man das Flüstern „wer ist da?“ was vielleicht gruselig sein hätte sollen, einen aber nur mit den Augen rollen lässt. Genau wie die gesamte Handlung und die vielen unlogischen Dinge.
So steht in etwa auf der DVD Hülle eine Beschreibung die erst zu der Auflösung zum Schluss passt weil man im ganzen Film nichts von dem Sohn des Bestattungsunternehmers sieht und man diesen Hinweis erst zum Schluss versteht. Auch sind bei der Auflösung der Morde nur die Möchtegern Polizistin, ein männlicher Assistent und ein alter Mann als ehemaliger Polizist im Alleingang angesetzt. Verstärkung brauchen sie nicht obwohl ein Teenager nach dem anderen aufgeschlitzt gefunden wird.
Die Morde passieren übrigens auch schon von den ersten Minuten an, ohne irgendeiner Vorgeschichte, Einleitung oder Sonstigem. Lange weiß man nicht aus welchen Motiven der Killer sich seine Opfer aussucht, das hört man erst beim interessanten, aber fast unerträglich blöden Finale und dem saudummen Spiel mit dem Sarg. Von den zwei jungen Männern die leidenschaftlich mit den Spielzeugsoldaten spielen mal abgesehen, nervt dieser ultrablöde Jugendliche der ständig den Deckel des Sarges auf und zu macht und immer wieder das Gleiche dazu sagt um den Jungen darin zu quälen. Was genau, das verrat ich hier nicht, denn sonst weiß man wer der Killer ist, was man sowieso weiß wenn man sich die Inhaltsangabe durchliest.
Das einzig Gute an dem Film sind die teilweise witzigen Morde mit dem aufgeschnittenen Bauch, dem abgesägten Fuß, Kopf und Hand, den Gedärmen, dem Blut. Normalerweise genau meins, aber nicht hier da dies alles mit schnellen Schnitten und komischen Blitzszenen gezeigt wird was aber nicht zu diesem Film passt.
Fazit: Wer auf ultra billige Trashfilme steht, wird auch diesen hier evtl. recht nett finden. Allen andren sei gesagt: Hände weg!! Ihr würdet es sicher bereuen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Marketing Film / Sunfilm Entertainment auf DVD erschienen.
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Bread Crumbs - Das Hänsel & Gretel Massaker (uncut)
Stand: 21.05.2012 14:05:24
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