Die Todesgöttin des Liebescamps

Originaltitel: Die Todesgöttin des Liebescamps
Alternativtitel: Black Emanuelle - Die Todesgöttin des Liebescamps
Divine Emanuelle
Divine Emanuelle: Love Cult
Love Camp
Love Cult
Herstellungsland: DeutschlandDeutschland, GriechenlandGriechenland
Erscheinungsjahr:  1981
Regie: Christian Anders
Ilias Mylonakos

Darsteller

Figur

Laura Gemser  Die Göttliche
Christian Anders  Dorian
Simone Brahmann  Patricia
Gabriele Tinti  Gabriel
Sascha Borysenko  Tanga
Bob Burrows  
Veronika Schecker  
Maximilian Wolters  
  
Genre: Erotik
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Inhalt

Dorian ist Mitglied des Liebescamps, einer Sekte, die von der Göttlichen mit eiserner Hand geführt wird. Hier wird freie Liebe praktiziert. Doch um sich zu finanzieren, verkaufen sich die Mitglieder auch an zahlende Kunden. Keiner hat das Recht sich einem zu verweigern. Dorian zieht mit anderen Sektenjüngern aus, um Geld und neue Mitglieder aufzutreiben. So trifft er auch auf die junge Senatorstochter Patricia, die sich sofort in ihn verliebt und der Sekte gegen den Willen ihres Vaters beitritt. Wer aus der Sekte austritt, wird von Tanga, dem muskulösen Wächter der Göttlichen, ermordet. Die Polizei ermittelt bereits mit einem verdeckten Ermittler. Als sie hinter dem tödlichen Geheimnis der Sekte kommen, beschließt die Göttliche ...

Kommentar

Der österreichische Schlagersänger Christan Anders (Die Brut des Bösen) schrieb das Drehbuch zu diesem unglaublichen Film, produzierte es, führte Regie und übernahm eine Hauptrolle als Sektenjünger Dorian. Und auch wenn er die Liebessekte eher als einträglichen Puff für die Göttliche, die von einzigartigen Laura Gemser (Nackte Eva) wirklich mit viel Anmut gespielt wird, darstellt, wurde er später unter dem Namen Lanoo als Guru aktiv.

Der Film ist eine krude Mischung aus Erotik, Musik und Drama, die man selbst gesehen haben muss um es zu glauben. Die Darsteller sind meist Laien, die redlich bemüht sind, ihr bestes zu geben. Neben Laura Gemser, die hier meist nackt agiert, sticht besonders Sascha Borysenko (Die Schokoladenschnüffler) als Lauras Leibwächter mit dem klangvollen Namen Tanga hervor. Sein eingeölter und muskelüberladener Körper, den er stets anspannt, damit die Muskeln besonders gut zur Geltung kommen, ist meist als amüsante Kulisse zu sehen. Doch er hat wohl mit die krasseste Entjungferungsszene, die ich je in einem Spielfilm gesehen habe, das wirkt eher wie eine öffentliche Pfählung als wie ein Jungfernstich. Auch darf er sich um die Mitglieder kümmern, die austreten, diese versenkt er in einer tiefen Höhle.

Die Musik transportiert den Zuschauer in andere Sphären, wenn unter der Leitung von Christian Anders alle Love, Love, Love im Freudentaumel vor sich her singen. Das Lied ist wirklich einprägsam und war seinerzeit auch als Single erhältlich, aber wenn die Sektenmitglieder nur noch diese drei Worte schwafeln, fängt es bald an zu nerven. Dann gibt es noch die ausgelassenen Orgien im Camp, während ein Farbiger ein schnelleres Lied zum Besten gibt, das hat fast schon Musical-Charakter - herrlich. Ich habe den Film schon etliche male gesehen und kann mich immer wieder über die Darbietungen amüsieren, zuletzt im Open Air Kino, wo selten eine so ausgelassene und amüsierte Atmosphäre herrschte.

Die deutsche Kinofassung ist eher harmlos, in der internationalen Fassung sind etliche flache Sexszenen enthalten, die in der Deutschen fehlen, die ich aber auch als störend empfand und die nicht zum Film beitragen.

Fazit: Man kann den Film gut oder schlecht finden, aber er ist in jedem Fall extrem unterhaltsam - eine echte Trashgranate.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei X-Gabu Film mit zwei Covervarianten ungekürzt auf DVD erschienen. Bei Carol Media ist er als Kaufhausfassung unter dem Titel "Black Emanuelle - Die Todesgöttin des Liebescamps" zu haben. Auf VHS wurde er bei TVP Transvideo und bei Carina / Heimfilm veröffentlicht.

Filmbewertung

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