Nightfall - Stimmen der Angst
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Inhalt
Die geschieden Helen lebt mit ihrer kleinen Tochter in einem hübschen Haus, hat ein freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Ex Mann Doremus der sich rührend um das Mädchen kümmert und pflegt ein herzliches Verhältnis zu ihrem Neffen Craig der als angesehener Arzt in einer Nervenklinik arbeitet. Eines Tages aber bekommt Helen einen unheimlichen Anruf, der ihr fast das Blut in den Adern gefrieren lässt. Michael, ihr kleiner vor 15 Jahren verstorbener Neffe, der Bruder von Craig, bittet sie ihr zu helfen. Obwohl sie es zunächst für einen schlechten, makabren Scherz hält, ist sie mehr als nervös und aufgebracht als die mysteriösen Anrufe sich häufen und der vermeintlich tote Junge ihr schreckliches Unglück vorhersagt. Obwohl ihr niemand glaubt und auch Doremus mehr als skeptisch dem mysteriösen Fall gegenüber steht, passieren tatsächlich unerklärliche Unfälle und Morde. Gemeinsam mit Craig versuchen sie nun dem gruseligen Geheimnis des kleinen Jungens auf die Spur zu kommen und stoßen auf ein düsteres Geheimnis...
Kommentar
Philip Leacock´s interessanter Psycho-Thriller-Krimi klingt leider besser als er ist. Von der super mysteriös gruseligen Story angetan und aufgrund der klasse Besetzung war ich äußerst gespannt auf diesen uralten, teilweise unbekannten 70iger Jahre Krimi.Tatsächlich schien er zunächst auch sehr interessant und kommt mit den unheimlichen Anrufen recht gruselig rüber. Handelt es sich um Stimmen aus dem Jenseits? Oder steckt ein Psychopath dahinter der Rache an gewissen Personen nimmt? Elizabeth Ashley (Coma, Vampire’s Kiss) und Ben Gazzara (Die Thomas Crown Affäre, The Big Lebowski, Road House) machen ihre Sache wirklich hervorragend. Nur der junge und damals noch unbekannte (schließlich spielt der Film noch vor den „Straßen von San Francisco“ mit denen der Superstar bekannt wurde) Michael Douglas (Coma, Eine verhängnisvolle Affäre, Ein Perfekter Mord, Der Geist und die Dunkelheit), einer meiner heutigen Lieblingsschauspieler kommt nicht so charismatisch wie er es heute tut, rüber. Fast unscheinbar versteckt er sich hinter einer großen Brille und hat zu Beginn eine eher nebensächliche Rolle die erst im Laufe des Filmes dann immer präsenter wird.
Der US-amerikanischer Schauspieler und Sohn vom großen Kirk Douglas erhielt vor kurzem erst mit 64 Jahren genau wie sein Vater den Preis für das Lebenswerk vom American Film Institute.
Damals zu Beginn seiner Karriere kommt er so wie hier eben ungewohnt daher indem man sein großes Können nicht richtig ausgenützt hat, wie mir scheint, auch wenn er von Mimik und Gestik zum Schluss dann doch noch einiges hergibt.
Was mir besonders gut gefallen hat ist die extrem gut passende, gruselige Hintergrundmusik. Alles sehr spannend und mysteriös. Auch das Finale ist recht gut gelungen, leider lässt der Schluss dann abrupt nach und ich war mehr als enttäuscht dass da nichts weiter mehr gekommen ist und einfach etwas fehlte. Man wartet noch auf die Schlusspointe aber die kommt nicht. Der psychisch kranke Täter sitzt einfach so da, ist Mitleid erregend und wird getröstet obwohl er ein paar Menschen am Gewissen hat. Hier wären ein bissl mehr Erklärung nicht schlecht gewesen und so kommen die von vorhinein nur 80 Minuten noch kürzer rüber als sie es ohnehin schon sind.
Fazit: netter Thriller mit überraschendem, aber zu abruptem und harmlosen Ende.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Madison Home Video auf VHS und DVD erschienen.
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Eine verhängnisvolle Affäre - Collector's Edition
Stand: 11.02.2012 01:48:18 |
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