Die Zeitmaschine
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Inhalt
Im Jahre 1899 gelingt es dem englischen Erfinder George eine Zeitmaschine zu bauen. Mit ihr reist er in die Zukunft in das Jahr 802701. Die Erde ist grün und die Menschen leben in Harmonie friedlich zusammen, man könnte fast schon vom Paradies sprechen, doch sie sind einander absolut Gleichgültig. So kümmert es keinen, dass die hübsche Weena im Fluss ertrinkt. George rettet sie und erfährt von ihr, dass ihr Volk, die Eloi, Essen und Kleidung von den Morlocks erhalten, dafür erwarten sie absoluten Gehorsam. Sie zeigt ihm die sprechenden Ringe. Diese berichten vom Untergang der Menschheit. Einige haben sich unter die Erde verzogen, um dort zu überleben, diese entwickelten sich zu den Morlocks, die anderen blieben an der Oberfläche und warteten auf ihr Schicksal. Als eine Sirene ertönt, streben die Eloi wie in Trance zu einem Tor, der zu den Morlocks führt, unter Ihnen auch Weena. Als genug hindurchgegangen sind, schließt sich das Tor. Keiner stellt sich die Frage, was aus ihnen wird, die anderen wissen nur, dass sie nicht wieder kommen. George beschließt dem auf den Grund zu gehen. Durch einen Lüftungseinlass klettert er hinab in die Tiefe und macht eine grauenvolle Entdeckung.
Kommentar
"Die Zeitmaschine" ist für mich der ultimative Zeitreise-Science-Fiction-Klassiker. Regisseur George Pal (Atlantis, der verlorene Kontinent) drehte ihn nach einer utopischen Geschichte von H. G. Wells mit viel Liebe zum Detail und kräftig bunten Farben. Die Ausstattung ist traumhaft, allein schon die Zeitmaschine, ein mit rotem Plüsch bezogener Schlitten, wo hinter sich eine große, verzierte Kupferplatte dreht und so der Zeit davonfliegt. Während der Zeitreise mach Rod Taylor (Ursus im Reich der Amazonen) ein paar mal Halt und wird Zeuge von Krieg und Vernichtung. Doch das Jahr 802701 sieht zunächst wie ein kleines Paradies aus, wo die Eloi friedlich nebeneinander her leben, ohne voneinander Notiz zu nehmen. Doch die Menschen sind nicht nur friedlich, sondern auch ignorant. Keiner hilft dem anderen oder nimmt irgendwie Notiz von ihnen, so dass sich der George frei bewegen kann. Hier rettet er dann Weena aus einem Fluss, da ihr sonst keiner zur Hilfe kommt. Weena wird von Yvette Mimieux (Die Odyssee der Neptun, Der Höllenhund, Gehirnwäsche) gespielt, die sich beim Casting älter ausgegeben hatte, da sie erst während der Dreharbeiten volljährig wurde und vorher eigentlich nicht volle Tage arbeiten durfte. Aber es kommt noch schlimmer, denn die Eloi werden von den Morlocks, die unter der Erde leben, gezüchtet. Sie geben ihnen Nahrung und Kleidung und erwarten dafür Gehorsam. Wie sich herausstellt, sind die Morlocks zu Kannibalen mutiert und die willenlosen Eloi dienen ihnen als Futter, ein Umstand, den es natürlich zu beseitigen gilt. Die Morlocks sind Menschen mit grünlich fader Hautfarbe, weißen Haaren, funkelnden Augen und fiesem Gesicht, die bei mir im Kindesalter einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
Der Film überzeugt in jedem Detail, die Effekte wurden perfekt umgesetzt und wurden 1961 mit einem Oscar ausgezeichnet. Ich habe den Film bestimmt schon 15 mal gesehen und bin immer wieder fasziniert, ein Klassiker, der in jede Sammlung gehört.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video auf DVD und VHS erschienen. 1981 brachte ihn UFA als dreiteilige Super 8 Schnittfassung mit je 110 Metern (Bestell-Nr. 666-1, 667-1 und 668-1) mit traumhaften Farben und guter Bildschärfe heraus, nur der Ton war etwas übersteuert, was aber zum nostalgischen Flair des Films passt. Der Schnitt ist perfekt gelungen und gibt die Handlung optimal wieder. Diese Auflage ist sehr gesucht und wird meist hoch gehandelt.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| schnuff, 15.07.09 |
| Ein Klassiker wie er besser nicht sein könnte. Ich schaue mir diesem Film immer wieder gerne an. |
| Staudenmaier007, 13.12.10 |
| Ach Du bist das.............kleiner Scherz am Rande. (lol) Wem die Geschichte gefallen hat - dem sei auch das Remake sehr empfohlen. Technisch perfekter und auch mit etwas (für mich gesehen) mehr Tiefgang. Gerade bei der Szene als seine Verlobte stirbt und er versucht das Unglück mit Hilfe der Zeitmaschiene ungeschehen zu machen - was aber jedesmal misslingt und ihn zu der Einsicht gelangen läßt das das Schicksal auch mit Hilfe der Technik nicht verhindert werden kann. Meine Empfehlung - das Remake. Ansonsten 3/5 Gänge vorwärts in die Zukunft |
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