Der steinerne Wald
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Inhalt
Aus dem Norden kommen grausame Wikinger unter der Führung von Hunding. Eigentlich soll Sigmund sie nach Süden führen, doch Hunding will den Schatz der Nibelungen und das Walhallaschwert, welches dem Träger Macht verleiht. Der Schatz ist tief im steinernen Wald verborgen und wird von Nachkommen des Gottes Wotan, Siegfried und seinen Nibelungen und Brunhilde und ihre Walküren, bewacht. Gertrud, die genau wie ihre Schwester Siglinde in Sigmund verliebt ist, von ihm aber verschmäht wird, verrät ihr Volk aus Eifersucht. Mit dem Wissen verbuchen die Wikinger einen Sieg nach dem anderen und treiben die Nibelungen in die Enge, es kommt zur entscheidenden Schlacht, wo ...
Kommentar
Und wieder einer der eher unbekannten Filme, die fast in Vergessenheit geraten sind. „Der steinerne Wald“ handelt von der Schlacht zwischen den Nibelungen und Walküren gegen die Wikinger, die das Schwert Walhalla und den legendären Nibelungenschatz wollen. Der Film handelt von Liebe, Eifersucht, Verrat und Kämpfen, die von Richard Wagners Walkürenritt pompös untermalt werden. Hinzu kommt noch finstere Künste wie ein Orakel, welches den Nordmännern hilft.Die Story selbst plätschert eher so vor sich hin, die guten Nibelungen wollen eigentlich nur Frieden und müssen eine Niederlage nach der anderen einstecken, zwischendurch wird dann Siegfried gefangen, kann aber durch einen listigen Zwerg aus der Hand des Wikingerfürsten befreit werden. Dieser wird von Gordon Mitchell (Frankenstein '80, Der Untergang von Metropolis) sehr finster und böse gespielt. Die anderen Darsteller sind allesamt im grünen Bereich. Ein optischer Leckerbissen sind die Amazonen ähnlichen Walküren, die die Nibelungen mit ihren Bögen in der Schlacht unterstützen.
Fazit: Der Film ist ein durchschnittlicher Sandalen-Schlachtenfilm, der mit der Nibelungensaga verknüpft und einem Hauch von Fantasy angereichert wurde.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Taurus Video auf VHS erschienen.
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