Blood Monkey
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Inhalt
Lange hat man nach dem Missing Link zwischen Mensch und Affe gesucht. Der Anthropologe Conrad Hamilton hat sein Leben der Erforschung dieser bislang unbekannten Spezies gewidmet. Im Dschungel von Thailand hat er die intelligenten Riesenaffen aufgespürt. Doch eine erste Expedition endet im Desaster. Hamiltons Kollegen werden von den Affen alle brutal massakriert. Eine zweite Expedition macht sich auf den Weg, erkennt aber erst im Dschungel selbst, dass sie es mit bösartigen Kreaturen zu tun hat. Einer nach dem anderen fallen die Forscher den blutrünstigen Riesenaffen zum Opfer. Ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod beginnt.
Kommentar
In den letzten Jahren war es ziemlich ruhig in der Kategorie Tierhorror. "Blood Monkey" versucht einen neuen Start und bedient mal wieder alle Klischees für einen typischen Teeniefilm. Nach einem sehr hektischen Anfang werden die Studenten vorgestellt, die dem leidenschaftlichen Filmfan in der Seele wehtun. Ein machtbesessener Professor der über Leichen geht, ein Streber der die übliche Rolle des Versager verkörpert, und ein dauerhaft nervender Sprücheklopfer, der so schnell wie möglichst von der Bildschirmfläche verschwinden sollte.Der bekannteste unter allen ist sicherlich F. Murray Abraham, der die Rolle des Professors spielt. An seiner Seite ist eine einheimische Gehilfin, die wohl oder übel eine schwere Kindheit hatte. Dauerhaft schlecht gelaunt und dermaßen aggressiv hackt sie auf die Studenten ein und zeigt keinerlei Teamfähigkeit. Dass ergeht auch dem Zuschauer nicht anders und man hofft, dass sie baldmöglichst das zeitliche segnet.
Auch die Logik scheint hier von einem anderen Stern zu sein. Einige Studenten werden verschleppt um als Köder für den Affen zu dienen. Die Blondine wird aber sinnlos irgendwo im Wald abgesetzt. Nur durch Zufall wird sie dann Opfer des Affen. Und dadurch erfährt der Professor, wo sich der Affe aufhält ? Nein, dass funktioniert einfach nicht. Dem Blitzmerker sollte man auch einen Preis verleihen. Auf der Flucht vor dem Affen fällt ihm nach 10 Minuten ein, dass er sich höchstwahrscheinlich verirrt hat. Und da es an Intelligenz nicht mangelt, flüchtet er auch noch in eine Höhle ohne Ausgang und der Affe kann sich in Ruhe bedienen.
Da die schauspielerische Leistung und deren Logik schon mal ganz unangenehm ist, darf man sich ja noch auf den im Titel erwähnten Affe erfreuen - leider auch vergebens. In den 90 Minuten lässt sich das Tier nicht einmal blicken. Als Zuschauer sieht man zwischendurch nur aus der Perspektive des Tieres.
Um dem Film nicht komplett zu kritisieren, gab es auch noch zwei positive Aspekte 1. Da der Film in Thailand spielt und dort auch gedreht wurde, ist die Kulisse dem Thema entsprechend gut. 2. Der zweite gute Aspekt, der den ersten schon fast übertrumpft, dass der Sprücheklopfer doch noch dran glauben musste.
Fazit: "Blood Monkey" geht in seiner schrecklichen Machart und deren Logik am Durchschnittniveau vorbei. Von dem abgesehen, dass man aus dem Thema viel mehr rausholen könnte, ist dieser Film viel zu lahm um als Horror bezeichnet zu werden. Der Film hat nicht nur mehrere Längen, er ist durchweg langweilig. Ich habe schon bessere TV-Produktionen gesehen.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist im am 26. Juni 2009 bei Sunfilm Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Preis: 4,00 € | Porto: 3,00 € | Verkäufer: Zoltan (37|0|0)Filmtitel: BloodMonkey (2007) Zustand: Wie neu | Medium: DVD |
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