Lebendig gefressen

Originaltitel: Mangiati vivi!
Alternativtitel: Doomed to Die
Dschungel der Kannibalen
Eaten Alive by the Cannibals!
Eaten Alive
Eaten Alive!
The Emerald Jungle
Herstellungsland: ItalienItalien
Erscheinungsjahr:  1980
Regie: Umberto Lenzi

Darsteller

Figur

Robert Kerman  Mark Butler
Janet Agren  Sheila Morris
Ivan Rassimov  Jonas Melvyn
Paola Senatore  Diana Morris
Me Me Lai  Mowara
Fiamma Maglione  Alma
Franco Fantasia  Bruder Reeves
Franco Coduti  Karan
Michele Schmiegelm  Eingeborene
  
Genre: Kannibalen, Splatter
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Inhalt

Drei Menschen werden in den USA auf unkonventionelle Weise umgebracht: ein Eingeborener aus Neu Guinea erledigt sie mit Pfeil und Blasrohr, bevor er nach Opfer Nummer drei im New Yorker Verkehr vom Auto überfahren wird. Der Tote hat eine Super 8 Filmrolle bei sich, auf der die als vermisst geltende Diana Morris gezeigt wird, wie sie einem Eingeborenenritual im Dschungel beiwohnt. Diese soll einer Sekte angehören, die sich vor einiger Zeit in den Dschungel von Neu Guinea abgesetzt haben soll, um dort das wahre Leben vernab der Zivilsation zu finden. Anführer ist ein gewisser Jonas. Das FBI bittet Sheila Morris, die Schwester der Vermissten, um Ihre Mithilfe. Doch sie kann der Polizei kaum helfen. Sheila wartet nicht däumchendrehend ab, was die Polizei zu gedenken tut, sie begibt sich auf eigene Faust in die Gegend, in der ihre Schwester das letzte Mal gesehen wurde. Zu ihrer Unterstützung heuert sie den Abenteurer Mark Butler an. Gemeinsam kämpft man sich durch durch den Dschungel, flieht vor hungrigen Kannibalen un landet schließlich im Camp der Sekte. Hier stellt sich schnell heraus, dass die Mitglieder gar nicht mehr so gerne hier verweilen. Doch leider ist man umringt von Menschenfressern, und die Häscher der Sekte sind auch nicht gerade zimperlich. Kaum wiedervereint schmieden die beiden Schwestern deshalb gemeinsam mit Mark die Flucht aus dieser Hölle....

Kommentar

Umbert Lenzi gilt als Begründer des Italieniechen Kannibalenfilmes. Ein eher fragwürdiges Filmgenre in dem neben Menschenfresserei auch Vergewaltigungen und viel zu häufig auch das echte töten von Tieren vor laufender Kamera gezeigt werden. 1972 dehte er "Mondo Cannibale". "Lebendig gefressen" ist sein zweiter Film dieses Genres. Schon ein Jahr später ließ Lenzi den berüchtigten Die Rache der Kannibalen auf die Menschheit los.
Wie nicht anders zu erwarten wird dem Betrachter harte Kost und wenig Story geliefert. Diese pänkelt vor sich hin. So richtig geht es wie so oft erst gegen Ende des Filmes zur Sache. Dafür aber auch recht ordentlich. Neben dem allseits bekannten und geschähten Tiersnuff sticht in diesen Film die wirklich krasse Darstellung der Eingeborenen hervor. Wärend sie primitive Laute von sich geben, scheinen sie nur eine Lieblingsbeschäftigung zu haben: Weiße zu jagen und in ihre Bestandteile zu zerlegen. Wenn die mal nicht zur Hand sind, dann entmannt man sich gegenseitig oder stürzt sich in Scharen auf eine grüne Schlabbersuppe in der lebende Schlangen zubereitet sind, über die man sich direkt mit Hochgenuss hermacht. Wozu auch erst das Fleisch garen, wenn es noch zappelnd ebenso gut schmeckt? Na dann guten Appetit. Die Eingeborenen werden so stereotyp dargestellt, dass dies von Keinem mehr ernst genommen werden kann.
Im Vergleich mit anderen Filmen seines Genres weiss dieser Film durchaus noch zu unterhalten. Nicht zuletzt durch Abenteurer und Vietnam-Veteran Mark Butler (Robert Kerman: Nackt und Zerfleischt, Die Rache der Kannibalen), der scheinbar keine Probleme hat, die Frau die er liebt auch mal KO zu schlagen.

Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Laser Paradise und bei XT Video auf DVD erschienen.

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