Whisper
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Inhalt
Der achtjährige David wird von einem Unbekannten an seinem Geburtstag entführt. Verschleppt in das abgelegen Haus am Rande des Waldes, planen die Geiselnehmer die Erpressung Davids. Durch eine Lösegeldforderung würden sie ihn wieder frei lassen, ansonsten müsse er mit seinem Leben bezahlen. Allerdings verläuft es nicht so, wie es geplant war. Bei der Durchführung geschieht ein Missgeschick und nun macht sich auch die Polizei auf die Suche der Verdächtigen. Hinzu kommt die unheimliche Gabe Davids, der die Gedanken anderer lesen kann und ihre Zukunft vorhersagen kann. Psychisch am Ende versucht die Gruppe ihren Plan aufzugeben, doch der Junge lässt sie nicht so einfach davonkommen.
Kommentar
"Wisper" ist mal wieder ein Film, der nur durch seine Spannung überzeugen will. Der Film an sich ist recht harmlos und als Mysteryfilm viel zu lahm. Auch die Geschichte beginnt mitten drin und wird sehr einfach erzählt:
"Wir brauchen Geld, also entführen wir doch jemand ?".
An diesem Motto ändert sich bis zum Schluss leider nicht sehr viel, typischerweise kommt dann auch mal wieder die Polizei dazu und macht es den Verbrecher schwer. Wären ein paar Effekte dagewesen oder hätte man die Visionen besser gezeigt, wäre das ganze sicherlich unterhaltsamer geworden. Es gibt leider auch keine spannenden Szenen oder gar Schreckmomente. Total fraglich ist, wer hier die Musik produziert hat. Die Musik ist so lahm und unspektakulär wie ein Sack Kartoffeln - die Tonlage ist durchweg immer gleich und möchte gar nicht spannend wirken. Natürlich sind auch die Geiselnehmer dumm wie Brot und reagieren teilweise sehr unreif. Anmerken sollte man auch das absolut nette Verhalten: Der Junge hat sein eigenes Zimmer, bekommt Tee und alles was er möchte - schon fast so, als wäre es das eigene Kind.
Die schauspielerische Leistung kann sich schon eher blicken lassen. Josh Holloway (denn meisten bekannt aus der TV - Serie "Lost") oder Michael Rooker (Jumper, Slither - Voll auf den Schleim gegangen, The 6th Day) spielen ihre Rolle ganz gut. Am Besten aber ist der junge Blake Woodruff, der hier die Rolle des teuflischem David verkörpert. Richtig in der Rolle besetzt und von einem tollen Synchronsprecher gesprochen, hält er den Streifen so einigermaßen über Wasser. Denn ansonsten wäre es eine Katastrophe geworden.
Fazit: Es gibt sicherlich viel spannendere Filme als diesen. Durchweg langweilig kämpft man sich bis zum Schluss heran und bekommt ein nettes Ende serviert. Da der Film auch nicht sehr unterhaltsam ist, kann ich ihn wirklich nur denjenigen empfehlen, die mit minimalen Erwartungen entgegenkommen.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film wurde als normale DVD und als limitierte Steelbook Edition verröffentlicht.
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