Ein Mann sieht rot
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Inhalt
Paul Kersey, ein New Yorker Architekt, arbeitet in seinem Büro während dessen zu Hause seine geliebte Frau und Tochter von 3 jugendlichen Straftätern brutal überfallen, oral vergewaltigt und schwer misshandelt werden. Seine Frau Joanna erliegt den inneren Verletzungen und Tochter Carol liegt seitdem völlig traumatisiert und apathisch in einer Nervenklinik.
Wie Paul feststellen muss, ist die Verbrechensrate in New York so hoch, dass es der Polizei vermutlich unmöglich ist den Fall auf zu klären, und die Ratten wirklich jemals zu schnappen.
Eines Tages muss der angeschlagene Mann für seine Firma zu einem Klienten fliegen um mit ihm wegen eines Auftrages zu verhandeln. Dieser lädt ihn auf einen Schießplatz ein und erklärt dem bisher überzeugten Pazifist und Kriegsdienstverweigerer dass ein richtiger Mann nur ein Mann mit einer Waffe sei, mit der er sich im Notfall verteidigen kann. Als er sieht wie zielsicher Paul mit Waffen ist, schenkt er diesem beim Abschied einen Revolver.
Kurze Zeit später wird er tatsächlich selbst Opfer eines Überfalls und kann Dank der neuen Waffe sein Leben retten und erschießt den Angreifer. Von dem Gefühl total überwältigt, muss auch der nächste Gangster dran glauben der ihn ebenfalls schon bald darauf bedroht. So wird Paul zum so genannten Rächer der per Selbstjustiz nun Situationen provoziert, um mit dem Gesindel der Unterwelt eiskalt ab zu rechnen...
Kommentar
Dieser besonders umstrittene US-amerikanische Selbstjustiz Thriller von Michael Winner (Scorpio, der Killer) ist der erste Teil der 5teiligen Death-Wish-Reihe bei der in allen Teilen Charles Bronson die Hauptrolle gibt. Romanvorlage hierfür war „Der Vigilant oder ein Mann sieht rot“ (Originaltitel: Death Wish) von Brian Garfield und die Produktion übernahm der neben Carlo Ponti erfolgreichste italienische Filmproduzent Dino De Laurentiis (King Kong, Der Werwolf von Tarker Mills, Roter Drache).
Obwohl der Film damals heftige Diskussionen und Kritiken über das Thema Selbstjustiz entfachte, war er doch so erfolgreich dass er nicht nur eine Grammy Award Nominierung und die Auszeichnung der „Goldene Leinwand“ einheimste, sondern eben noch vier weitere Fortsetzungen entstanden. Da ich persönlich kein Fan vom großen Charles Bronson (Der Seewolf, Spiel mir das Lied vom Tod, Nevada Pass) bin, und mir ganz besonders die tiefe Synchronstimme hier nicht gefällt die meiner Meinung überhaupt nicht zu ihm passt, hätte ich mir die Schauspieler Frank Sinatra, Clint Eastwood oder Gregory Peck besser in der Rolle des Rächers vorstellen können die zuvor ebenfalls dafür im Gespräch waren. Die einzig wirklich gute Mimik des einst weltweit populären, an Alzheimer Erkrankten und an Lungenentzündung verstorbenen Stars ist die ganz zum Schluss, als er auf die Rüpel am Flughafen grinsend mit dem Finger zielt…
Wer mir hingegen ausgesprochen gut gefallen hat, ist der junge und damals schon super charismatische Jeff Goldblum (Die Fliege, Independence Day, Jurassic Park) der in seinem ersten Filmdebüt gleich einen irren, kriminellen Vergewaltiger gibt, dem die (Neben)-Rolle wirklich gut steht!
Hintermalt wird das Ganze vom hervorragenden Soundtrack des Herbie Hancock (Action Jackson, Harlem Nights) einem US-amerikanischen Jazz-Pianist und Komponisten.
Interessant dargestellt ist der Aufbau der Story wie ein gesetzestreuer Mann der gegen jede Art von Gewalt ist, plötzlich durch Selbstjustiz zum selbsternannten Rächer wird. Nimmt er die Waffe anfangs nur so mit weil er sie eben bekommen hat, so nimmt er sie danach bewusst mit und provoziert es auch dass er überfallen und angegriffen wird in dem er nicht nur nachts zu später Stunde an zwielichtigen und gefährlichen Orten wie U-Bahn und Parks rum streift oder in einer Bar seine Brieftasche her zeigt damit er bewusst den Abschaum anlockt und diesen dann beseitigen kann. Es ist irgendwie schade dass man den ganzen Film über die 3 Jugendlichen von der Vergewaltigung nicht mehr gesehen hat und wie er sich grad an DEM Gesocks gerächt hat. Das hätte hier noch einen kleinen zusätzlichen Gerechtigkeitskick gegeben.
Fazit: Wer auf Selbstjustiz Filme wie Die Fremde in dir, Doppelmord, Extremities, die Jury, Ein Richter sieht rot oder Dirty Harry steht, sollte auch diesen Klassiker nicht verpassen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD erschienen. Auf Super 8 wurde er seinerzeit bei Marketing Film als Einteiler mit 150 m und als Dreiteiler mit je 120 m in Farbe und mit Ton veröffentlicht.
Filmbewertung
| Unser Gesamteindruck: | |
| Durchschnittliche Besucherwertung: | |
| Eigene Bewertung zum Film abgeben: | |
Charles Bronson-Collection *3er-Box*
Stand: 09.02.2010 13:08:56
Charles Bronson-Collection *4 Filme auf 2 DVDs* -Digitally remastered!-
Stand: 09.02.2010 13:30:32
Unsere Filmbörse
Empfehlungen
Wenn dir dieser Film gefallen hat, empfehlen wir auch:
Dirty Harry ( USA, 1971) ![]() OT: Dirty Harry, Regie: Don Siegel Mit: Clint Eastwood, Harry Guardino, Reni Santoni, John Vernon, ... |
Eigene Filmempfehlung hinzufügen.
Weitere Filmtipps aus dem Bereich Klassiker
Weitere Kommentare zum Film
| Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Film abgegeben. |
| Eigenen Kommentar zum Film schreiben. |

Beverly Hills Vamp - Vampir-Grusel-Komödie von Fred Olen Ray
Preis: 4,00 €

Kill Slade - Virgin Video Abenteuer-Thriller
Preis: 4,00 €
Blankman - Superhelden-Komödie mit Damon Wayans
Preis: 4,00 €

O Lucky Man! - Deutsche VHS, Warner Home Video, Malcolm McDowell
Preis: 29,00 €

Piratensender Powerplay, UFA - alte Kinosynchro, Thomas Gottschalk & Mike Krüger
Preis: 9,00 €


Eigene Filme
Druckansicht


Du kannst anfangen zu beten
Ein stahlharter Mann
Der Mörder hinter der Tür
