Open Water 2
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Inhalt
Dan, ein Möchtegern Millionär und beliebter Frauenschwarm, lädt ein paar seiner alten High School Freunde übers Wochenende auf seine ausgeliehene Yacht ein. Für Amy, die neben ihrem Mann auch ihr Baby mitbringt, eine Herausforderung, da sie seit einem Kindheitstrauma an einer Wasser Phobie leidet. Draußen auf hoher See wird erstmal ausgiebig gefeiert, bis die Gruppe beschließt, ins offene Meer schwimmen zu gehen. Alle sind bereits im Wasser bis auf Amy die lieber bei ihrem Kind bleiben möchte und Dan der sie damit aufzieht dass sie Angst vor dem kühlen Nass hat. Plötzlich wie aus heiterem Himmel wird die von Dan hoch gehoben, der sich mit der zu Tode erschrockenen Frau ins Wasser fallen lässt! In dem Glauben, sie mit dieser spontanen, aber unüberlegten Aktion von ihrer Phobie zu befreien, löst der leichtsinnige Mann eine Katastrophe aus da er vergessen hatte, dass niemand zuvor die Einstiegsleiter runter gelassen hatte! Schnell erkennen die sechs, dass sie aus eigener Kraft nicht die hohen und glatten Außenwände der Yacht überwinden und ohne Hilfe zurück an Bord klettern können. Nach Angst, Verzweiflung und Wut beginnt durch den fatalen Fehler bald ein Kampf auf Leben und Tod auf hoher See...
Kommentar
Dieser fesselnde, packende und super spannende Katastrophenfilm ist das Spielfilmdebüt des Werbefilm-Regisseurs Hans Horn.
Das interessante daran ist, dass die Grundidee seines Filmes schon vor dem großen Erfolg „Open Water“ existierte, und damals noch Godspeed hätte heißen sollen. Raus gekommen ist er dann später unter dem Titel "Adrift", was aber ebenfalls wieder umgeändert wurde in Open Water 2.
Mit dem Haidrama hat er im Prinzip zwar nichts gemeinsam, ist ihm aber trotzdem sehr ähnlich weil es hier wieder um den Überlebenskampf auf dem offenen Wasser geht und es sich wieder um eine wahre Begebenheit handelt!
Was ich nicht recht nachvollziehen kann, sind die vielen negativen Bewertungen über diesen Film. Viele kritisieren dass er zu "vorhersehbar" sei weil man die meisten Reaktionen schon vorher weiß, na klar! Ist doch logisch! Das macht die Spannung ja gerade aus wie ich finde denn wenn einem das selbst passieren würde, ließe man ja auch nichts ungenutzt und probiert alle Möglichkeiten durch. Von da her fand ich gerade diese Tatsache sehr interessant was sie alles nach einander anstellen würden um eben das Beste draus zu machen. Dass manches „unlogisch“ ist mag schon stimmen, doch es ist eine wahre Begebenheit und hat sich nun mal so abgespielt, also ärgere ich mich nur einen Moment lang über die Dummheit, wie z.B. die Szene mit dem Handy das in einem Wutanfall weg geschleudert wird…,das Mädchen das verzweifelt beschließt einfach unter zu gehen und sich selbst zu ersäufen… oder generell der ultracoole und ultradämliche Macho der denkt dass man eine Wasser-Phobie am besten mit einem Schock- also einem Sprung ins Wasser heilt und dann auch noch die Leiter vergisst...
Meiner Meinung nach machen die mehr oder weniger bekannten Darsteller die man hauptsächlich aus TV- Serien kennt, ihre Sache allesamt sehr gut. Richard Speight Jr. Z.B. spielt den Typ mit der Schädelfraktur total überzeugend, so wie er dann apathisch dreinschaut. Was mir auch ganz gut gefallen hat ist das Alter da sie keine hirnlosen Teenager mehr sind sondern doch schon etwas älter und „ernster“ wie man meinen sollte, was auch durch die Anwesenheit des Babys unterstützt wird.
Untermalt wird das Ganze von der sehr guten Hintergrundmusik von Gerd Baumann (Wer früher stirbt ist länger tot, Schwere Jungs), einem deutschen Musiker und Komponisten.
Was mir fast das Herz gebrochen hat, waren die Szenen mit dem kleinen Baby das die ganze Zeit so jämmerlich geweint hat. Auch die Situation für die Mutter muss unvorstellbar sein wenn man sein armes Kind so schreiben hört und zu hilflos ist um ihm zu helfen oder es von draußen zu beruhigen. Extrem berührend fand ich auch die Situation als ihr Mann schlussendlich an der Kopfverletzung gestorben ist und sie sich überwinden musste ihn schweren Herzens dann los zu lassen.
Für jemand der Angst vor Wasser hat (wie ich zum Beispiel) ist die ganze Situation generell echt Nerven zerfetzend! Die Angst vor dem Nichts unter einem, man weiß nicht ob die Haie oder sonst was unter einem daher kommt, die Angst vor dem Untergehen, der verdammt eklige Geschmack des Salzwassers im Mund, die Kälte, der Durst, usw. usw. alles nach vollziehbar. Gut gemacht ist auch der Schluss wo man zuerst nicht genau weiß wie es letztendlich ausgegangen ist und was mit den beiden passiert ist. Als man dann nur das schreiende Baby sieht… sehr spannend!
Dieses Jahr (2009) soll übrigens ein dritter Teil heraus kommen! Die Hauptrollen werden Kate Beckinsale (Underworld, Pearl Harbor, Van Helsing ) und Mark Wahlberg (Planet der Affen, The Happening, Max Payne) spielen. Von der Story selbst ist noch nichts bekannt.
Fazit: Wenn man es schafft, sich ganz auf den Film und die auswegslose Situation ein zu lassen, sich keine großartige Action, Effekte oder blutrünstige Haiangriffe erwartet, wer verzweifelte Dialoge von Menschen die einfach so im Meer rum hängen müssen erträgt, und die vielleicht auch noch Angst vor Wasser und dem Unbekannten haben, denen sei der Film wärmstens zu empfehlen. Allen anderen sei gesagt: Schaut euch lieber einen „richtigen“ Actionfilm an, denn hier werdet ihr euch sicherlich nur langweilen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Universum Film auf DVD erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Stahlkönig, 19.05.09 |
| Ein sch...Film! Der erste Teil war ja noch ganz passabel, aber der 2. mit ein paar dümmlichen Teenies hat den Film nur schlechter gemacht! Absoluter und schlechter Trash! Ich finde den Film eher langweilig als spannend! Gruß Stahlkönig |
| Berti, 19.05.09 |
| Diese "dümmlichen" Teenies sind mit Sicherheit alle älter als du selbst lieber Stahli :-)) Und mit Trash hat das eigenltich nichts zu tun da diese Situation jedem selbst passieren könnte. |
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