Illuminati
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Inhalt
Nach dem Tod des Papstes greift der seit Jahrhunderten tot geglaubte Geheimbund der Illuminati die katholische Kirche an. Vier Kardinäle wurden entführt und sollen in jeder vollen Stunde vor Mitternacht hingerichtet werden. Um Mitternacht selbst soll hochexplosive Antimaterie, die aus einem schweizer Labor gestohlen wurde, den Vatikan zerstören. Der Illuminati-Experte Robert Langdon, der von der Kirche eigentlich alles andere als gern gesehen wird, wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Unterstützt wird er von der Wissenschaftlerin Vittoria Vetra, die an der Entwicklung der Antimaterie mitwirkte. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit quer durch Rom. Es gilt versteckte Hinweise, die einst von den Illuminati getarnt wurden, aufzuspüren, um die Kardinäle zu retten, doch der Gegner ist immer einen Schritt voraus. Gibt es einen Verräter aus den eigenen Reihen der Kirche und schaffen sie es den Untergang der Kirche zu verhindern?
Kommentar
Nach dem Erfolg von „The Da Vinci Code – Sakrileg“ wird nun drei Jahre später die Vorgeschichte zu dem Film nachgeschoben. Sony hatte sich 2003 die Filmrechte an beiden Erfolgsromanen von Dan Brown gesichert. Hier kommt erneut das Team aus dem ersten Film zusammen, so dass Ron Howard (Willow) erneut Regie führte und Tom Hanks (Forrest Gump) ist wieder in der Rolle des Robert Langdon zu sehen. Verstärkung bekommt er hier durch einer clevere Wissenschaftlerin, die von Ayelet Zurer gespielt wird. Besonders hervorstechend fand ich jedoch die schauspielerische Darbietung von Ewan McGregor (Die Insel).Der Film ist actionreich zusammengesetzt, der Film ist eine einzige Hetzjagd, um den Untergang des Vatikans zu verhindern. Und obwohl keine Drehgenehmigung für den Vatikan und die genannten Kirchen erteilt wurde, hat man das Gefühl, in den original Schauplätzen zu sein. Beeindruckend ist hier das Geheimarchiv des Vatikans, wo unzugängliche Kostbarkeiten vergangener Tage aufbewahrt werden. Für diese Aufnahmen musste die Biblioteca Angelica herhalten. Gewürzt wird das ganze mit vielen Verschwörungstheorien, Verrätern und Einblicke in die Abläufe der Papstwahlen. Hinzu kommt ein genialer Score von Hans Zimmer (The Dark Knight), der es fast immer schafft, die richtigen Akzente zu setzen. Der Film ist durchwegs interessant und unterhaltsam, die Ausstattung und Effekte sind allesamt auf oberstem Niveau, so dann man das eine oder andere Logikloch, welches sich hier auftut, schon verkraften kann.
Bereits im Vorfeld wurde der Film von der katholischen Kirche abgelehnt. Die Kritik an der Kirche ist jedoch sehr moderat, die Kirche hat zwar einige Sachen in ihrer Geschichte verbrochen, wofür man sich schämen sollte, sie wird aber nicht als schlecht dargestellt und behält hier ihre Existenzberechtigung.
Fazit: Rasantes, unterhaltsames und berauschendes Popcorn-Kino.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film erscheint bei Sony Pictures Home Entertainment auf DVD und Blu-ray.
Filmbewertung
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The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD)
Stand: 21.05.2012 13:12:19
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Stand: 21.05.2012 15:15:53
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Stand: 21.05.2012 13:25:30
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 10.11.09 |
| Also ich für meinen Teil fand den Film großartig! Spannend an den richtigen Stellen, gute Schauspieler, sehr guter Score und interessante Geschichte. (Ermordung des Papstes usw.!) Da ich die Bücher nicht gelesen habe, kann ich nur den Film beurteilen und kann somit auch nicht kritisieren was weg gelassen bzw. umgemodelt wurde. Das Finale fand ich auf jeden Fall überraschend- und damit meine ich jetzt nicht das Fast-Vorfinale wo man schon dachte dass alles klar und aufgelöst wäre nach dem großen Showdown in den Wolken, sondern der Riesenknaller und Ahaeffekt den man erst in den Videobändern sieht. Es ist auf jeden Fall ein Film den man - wie auch schon den ersten Teil- nicht nebenbei anschauen sondern sich dabei konzentrieren sollte. Wobei diese Geschichte hier ein klein wenig "einfacher" war als der Da Vinci Code. Mir hat dieser fast schon ein klein wenig besser gefallen weil mich beim Vorgänger die weibliche Französisch-deutsche Synchro genervt hat. |
| Wollo, 13.06.09 |
| Zunächst einmal muss angemerkt werden, dass der Streifen für einen Film, der da "Illuminati" heißt, zum Teil einfach grottenschlecht ausgeleuchtet worden ist. Manche Szenen sind so zappenduster, da wähnt man sich beinahe im falschen Film. Aber davon abgesehen geriet diese zweite Verfilmung eines Dan Brown Garns um eiiges rasanter und dynamischer als der schlappe Erstling "Da Vinci Code", der kaum dramatische Akzente zu setzten wusste. Im Grunde ist die Handlung ja beinahe die geiche. Wir begleiten den Superwissenschaftler Robert Langdon auf einer Schnitzelhatz, deren Lösung mindestens die Rettung des christlichen Abendlandes bedeutet. Wie immer wenn der Autor Brown seine Finger im Spiel hat, ist die Handlung/der Plot aber sowas von absolut over the Top hanebüchen, dass man sich schlicht nur beömmeln kann, zumal wenn man sich auch nur ansatzweise ein wenig mit dessen Theorien auskennt. Fortgeschrittene hingegen wissen sogleich, aus welchen pseudowissenschaftlichen Publikationen der Mann seine Inspirationen bezieht, aber da soll es jetzt gar nicht drum gehen! Ron Howard und sein Team taten gut daran, im Gegensatz zum ersten Film der Geschichte einige Modifaktionen zu verpassen, denn sie ließen die dummdreistesten Ideen des Buches einfach weg. In den ersten zwei Dritteln seines Films machte Howard auch durchaus einen okayen Job: er verstand es echte Highlights zu setzen und ließ seinen Film ganz nach modernem High-Tech-Thriller-Blockbuster a la „Bourne“ und Co. aussehen, zeigt uns zudem die schöne Stadt Rom als herrliche Kulisse. Natürlich verpasste Howard seinem Film auch ein irres Tempo, hier tat er allerdings eindeutig zu viel des Guten, denn Langdon/Hanks hetzt dermaßen durch die Handlung, dass echte Spannung nicht wirklich aufkommen kann. Zudem nervt, dass Hans Zimmer, der Mann für zumeist nerviges Gedröhne im heutigen Hollywood, einem seine donnernde Tamtam Musik dermaßen penetrant auf die Ohren gibt, dass es einfach irgendwann gar nicht mehr wirken mag mit der Dramatik. Und so passiert es schließlich, dass zum Schluss, wenn sich das Grande Finale ankündigt, der Film längst am eigenen Dampf erstickt ist und am Ende eben doch einen schalen Eindruck hinterlässt. Der „Da Vinci“ Code war seinerzeit nicht recht Fisch noch Fleisch. Das muss den Beteiligten auch klar gewesen sein, weswegen sie diesmal von allem eine Kelle mehr in die Mischung gaben. Doch so einfach ist es nicht im Showgeschäft. Allmählich drängt sich der Eindruck auf, dass sich Browns Bücher, die ja stets kurzweilige Schenkelklopfer sind, zwar prima zwischendurch lesen lassen und einen ähnlichen Unterhaltungswert haben wie Jerry Cotton oder John Sinclair Heftchen, aber als Film auf der großen Leinwand nicht so recht funktionieren mögen, nicht mal wenn man noch so viel Starpower reinpackt. Und apropos, die hier mitwirkenden Darsteller hat man lange nicht mehr so gelangweilt erlebt wie in diesem Streifen, und dies gilt auch für den ansonsten ziemlich großartigen Ewan McGregor, der sich hier auch nicht gerade ein Bein ausriss für seinen Part. Alles in allem ist „Illuminati“ ein Film, der relativ rasant beginnt, dann schon aber ungefähr nach der Hälfte sein Pulver verschossen hat und fortan immer schwächer wird. Der Showdown bietet kaum noch Dramatik und das große Hallo am Ende ist eigentlich auch nicht so schwer zu erraten wenn man ein wenig aufpasst (auch wenn man das Buch nicht gelesen hat.) |
| Lycana6393, 05.02.10 |
| Ich fand den Film echt super. Bin ein großer Tom Hanks fan und fan auch "the da vinci code" echt genial. Die Bücher haben mir besser gefallen, ist ja aber bei vielen verfilmten büchern so, das der film nicht ganz ans buch rankommt. auf jedenfall ein toller thriller mit einigen spannenden stellen und einer super story (ich meine....die ermordung von kardinälen....das ist schon was besonderes!). Ich finde der Film verdient auf jeden fall 5 schädel! |
| Gruselmonster, 26.08.11 |
| Definitiv erheblich besser als "Sakrileg", auch wenn mir beiden das Buch besser gefallen hat. Auch wenn der Erzählstil so unglaublich amerikanisch war, dass man die Krise kriegt, und physikalisch (und wohl auch historisch, was ich aber nicht so gut beurteilen kann) ziemlicher Quark verzapft wird, ich konnte es einfach in einem Zug weglesen. Der Film hat meiner Meinung nach die Spannung nicht ganz so gut gehalten, auch wenn es ein wenig realistischer zuging. Tom Hanks passt zwar nicht so ganz zu dem Bild, dass ich mir von Prof. Langdon gemacht habe, aber insgesamt fand ich die Inszenierung ganz unterhaltsam. |
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