Der Vampir von Notre Dame
|
Werbung ![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Inhalt
Ein Mörder treibt in Paris sein Unwesen. Seine jungen, weiblichen Opfer werden in der Seine tot aufgefunden - blutleer, weshalb er von der Presse Vampir genannt wird. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck an dem Fall. Auch der Reporter Pierre Lantin zeigt ein reges Interesse für den Fall und ermittelt selbst, um den Täter zu entlarven. Doch während er den Vampir jagt, ist die Herzogin Giselle du Grand hinter ihm her. Einst war ihre wohlhabende Tante in Lantins Vater unglücklich verliebt, nun scheint sich dieses Schicksal erneut zu wiederholen, den Lantins Herz gehört einer anderen. Bei einem Ball im Schloss der Herzogin verliebt sich Lantins Kollege Ronald Fontaine in Giselle. Nach dem Fest klettert er die Fassaden des alten Schlosses empor, um Giselle seine unbändige Liebe zu gestehen, doch er muss mit ansehen, wie seine angebetete in Sekunden altert. Der geniale Wissenschaftler Dr. Julien du Grand forscht im Auftrag der Herzogin nach einem Jugendelixier. Mit dem Blut junger Mädchen kann er ihre Jugend und anmutige Schönheit für kurze Zeit zurückgewinnen. Doch Fontaine muss dieses Schauspiel mit seinem Leben bezahlen. Nach seinem Verschwinden hegt Lantin einen bösen Verdacht gegen Giselle, doch ohne Beweise will die Polizei nichts unternehmen. In der Nacht dringt er in das Schloss ein und ...
Kommentar
Mit "I vampiri" drehte Regisseur Riccardo Freda (Die Bestie mit dem feurigen Atem) den ersten italienischen Horrorfilm der Nachkriegszeit. Die Geschichte spielt im Paris der Gegenwart und verknüpft eine Kriminalgeschichte mit der Bathory-Legende, wo eine alte Frau durch das Blut junger Mädchen wieder die Schönheit ihrer Jugend erlangt. Ermöglicht wird dies durch einen sinistren Wissenschaftler. Die Rolle des Herzogin, die sich in den Sohn ihrer einst verschmähten Liebe verliebt, wurde mit der ehemaligen Miss Italien und damalige Ehefrau von Riccardo Freda besetzt, der anmutigen Gianna Maria Canale (Venus der Piraten).Als Kameramann und für die Spezialeffekte konnte Riccardo Fredas Freund Mario Bava (Die drei Gesichter der Furcht, Gefahr: Diabolik) gewonnen werden. Die verblüffenden Alterungsszenen der Herzogin realisierte er mittels genialen Beleuchtungseffekten, die sind wirklich herrlich anzusehen. Als Kameramann leistete Bava hier ganze Arbeit, die Ausleuchtung ist optimal und geschickt eingesetzte Schattenspiele erinnern an deutsche, expressionistische Werke wie Murnaus Nosferatu. Die gotischen Kulissen mit dem alten Schloss, der Gruft und den Gewölben und Geheimgängen bieten eine herrliche Gruselatmosphäre. Ursprünglich waren für die Dreharbeiten 12 Tage angesetzt, doch Freda merkte, dass er damit nicht auskam und verwarf sich mit den Produzenten, so dass er nach 10 Tagen ging und Mario Bava auf dem Regiestuhl landete. Er schaffte es den Film in der geplanten Drehzeit fertig zu stellen, wobei er jedoch Änderungen an der Geschichte vornahm. Doch den Personalwechsel und der enorme Zeitdruck ist dem Endergebnis nicht anzumerken, der Film besticht auf ganzer Ebene und ist durch die Musik von Roman Vlad (Nur tote Zeugen schweigen) würdig untermalt.
Hierzulande war der Film nahezu unbekannt, da der Film nach seiner Kinoauswertung nicht mehr gezeigt oder veröffentlicht wurde. Der deutsche Ton galt fast als Verschollen, doch die Murnau Stiftung hatte noch eine deutsche Kinorolle, die für die aufwendige DVD-Auswertung von Anolis Entertainment zur Verfügung gestellt wurde.
Fazit: Wer klassische Horror- und Gruselfilme mag, darf sich diese Perle nicht entgehen lassen. Lass dich von Riccardo Freda und Mario Bava in eine schaurig-schöne Geschichte mit traumhaften Kulissen versetzen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film erfuhr eine traumhafte DVD-Veröffentlichung von Anolis Entertainment als Doppel-DVD im Digipak. Enthalten ist die deutsche Kinofassung, die italienische Kinofassung (Ton: deutsch & italienisch) und die US-Kinofassung (Ton: deutsch & italienisch), der deutsche Kinotrailer und viele wertvolle Extras, einem interessanten Audiokommentar von Christian Kessler und Marcus Stiglegger sowie einem informativem, 12seitigen Booklet.
Filmbewertung
| Unser Gesamteindruck: | |
| Durchschnittliche Besucherwertung: | |
| Eigene Bewertung zum Film abgeben: | |
Der Satan mit den 1000 Masken - Die Rückkehr der Galerie des Grauens 3 [Limited Edition]
Stand: 21.05.2012 15:49:45
Sumuru - Die Tochter des Satans [Limited Edition]
Stand: 21.05.2012 14:39:31
Das Gift des Bösen - Vincent Price
Stand: 21.05.2012 16:07:27
Unsere Filmbörse
Empfehlungen
Derzeit keine Empfehlungen für diesen Film vorhanden.
Eigene Filmempfehlung hinzufügen.Weitere Filmtipps aus dem Bereich Vampire
Der Fluch der grünen Augen (
Deutschland,
Jugoslawien, 1964) Masters of Horror - The V Word - Blutrausch der Vampire (
Kanada,
USA, 2006) Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire (
USA, 2009) 
Bat People - Die Blutsauger (
USA, 1974) Lost Boys 2: The Tribe (
USA, 2008) 
Captain Berlin versus Hitler (
Deutschland, 2009) 
Priest (
USA, 2011) 
Lifeforce - Die tödliche Bedrohung (
Großbritannien, 1985) 
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 (
USA, 2011) 
Underworld: Evolution (
USA, 2006) 
Weitere Kommentare zum Film
| Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Film abgegeben. |
| Eigenen Kommentar zum Film schreiben. |

Cinema X Nr. 8 - Das neue Film-Magazin für Liebhaber - deutsche Auflage
Preis: 15,00 €

Cinema X Nr. 8 - Das neue Film-Magazin für Liebhaber - deutsche Auflage
Preis: 15,00 €

Schrei nach Leben, Erotischer Thriller von Pete Walker mit Susan George, VMP VHS
Preis: 25,00 €

Chatterbox - Erotik-Komödie mit sprechender Vagina, Candice Rialson, top & rar
Preis: 9,00 €

Pretty Woman - Soundtrack-LP
Preis: 5,00 €

Eigene Filme
Druckansicht



Baron Blood
Schlag 12 in London
