Krabat
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Inhalt
Während des 30jährigen Kriegs wird der 14jährige, bettelnde Waisenjunge Krabat von einer im Traum erschienen Stimme zu einer Mühle geleitet, wo es ihm als Lehrjunge gut gehen soll. Gemeinsam mit 11 weiteren Burschen verrichtet er dort seine schwere Arbeit, Doch der sonderbare Meister bringt ihnen nicht nur ihre Arbeit bei, er unterrichtet sie auch in Schwarzer Magie. Im Glauben anderen Menschen dadurch überlegen zu sein, lässt sich Krabat auf den Pakt ein. Doch der Preis ist höher als erwartet, denn jedes Jahr an Silvester muss einer der 12 sterben, um den finsteren Meister, der zum Jahresende stark altert, zu verjüngen. Eine Flucht ist sinnlos, die Kräfte des Meisters sind zu überlegen, die einzige Möglichkeit, seinem Schicksal zu entkommen, ist ...
Kommentar
Fantasyfilme sind dank Herr der Ringe und Harry Potter momentan sehr gefragt, so dass auch Deutschland nun einen Zauberlehrling auf die Leinwand gebracht hat, den armen Waisenjungen Krabat. Die Romanvorlage aus dem Jahre 1971 stammt aus der Feder von Otfried Preußler und wird gerne in Schulen besprochen. Der Film ist eine Mischung aus finsterem Fantasyfilm und Jugenddrama. 12 Burschen werden von einem finsteren Meister in schwarzer Magie unterrichtet. Dieses tut dies jedoch nicht aus Nächstenliebe, er braucht jedes Jahr einen Jungen, den er opfert, um jung zu bleiben. Einmal im Bund aufgenommen gibt es kein entkommen. Hierin ist dann noch eine Liebesgeschichte eingeflochten, die dann auch einen Ausweg aus der Misere bietet, denn die Liebe vermag nicht nur Berge zu versetzen. Die Kulissen sind aufwendig und optisch ansprechend in Szene gesetzt, die Mühle wirkt absolut trostlos und finster. Die bildgewaltigen Außenaufnahmen lassen einen Hauch von Herr der Ringe erahnen, so schön kann deutsches Fantasykino sein. Das ganze wird als Rückblende von einem Erzähler vorgetragen. Auch die Darsteller machen ihre Sache allesamt gut. Christian Redl (Tattoo), der hier den bösen Zauberer spielt, hat mich irgendwie an Mad-Eye Moody aus Harry Potter erinnert. Und auch wenn alles stimmig ist und auch die Effekte hochwertig umgesetzt wurden, fehlte mir irgendwie etwas. Vielleicht weil die Optik zu monoton finster und zu sehr an der alten Mühle gebunden war. Dennoch ist das Ergebnis ein beeindruckender Fantasyfilm, der das Herz eines jeden Fantasyfans höher schlagen lässt.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei 20th Century Fox Home Entratainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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Der Tag, an dem die Erde stillstand (Einzel-DVD)
Stand: 09.02.2010 01:46:45
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Weitere Kommentare zum Film
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| Lycana6393, 03.02.10 |
| Ich liebe diesen Film. Hab ihn schon öfter gesehen und es gibt Filmtechnisch eigentlich gar nichts zu bemängeln. Ich liebe diese düstere Stimmung. Der Film kommt allerdings nicht an das Buch heran. Da fehlen einfach etwas zu viele einzelheiten. Aber der Film ist für sich, wenn man das Buch nicht kennt, echt super. Da ich das Buch kennt, gebe ich nur 4 Schädel, da er dann etwas enttaüscht. Alles in allem ist es ein toller, Dark-fantasy Film, den man jedem Fantasy Fan nur empfehlen kann. |
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