Vampirella

Originaltitel: Vampirella
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1996
Regie: Jim Wynorski

Darsteller

Figur

Talisa Soto  Vampirella
Roger Daltrey  Vlad / Jamie Blood
Richard Joseph Paul  Adam Van Helsing
Brian Bloom  Demos
Corinna Harney  Sallah
Rusty Meyers  Quinn
Lee de Broux  Lt. Walsh
Tom Deters  Traxx
Jack Zavorak  Captain Stryker
Lenny Juliano  Carlos
Jim Wynorski  Nachrichtensprecher
  
Genre: Erotik, Vampire, Science-Fiction
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Inhalt

Auf dem Vampir-Planeten Drakulon sollte Vlad verurteilt werden, weil er seinen Blutdurst nicht mit dem Blut der Flüsse stillte, sondern das Blut anderer trank. Doch er konnte zusammen mit einer kleinen Gruppe anderer Vampire entkommen und flüchten auf die Erde. Bei ihrer Flucht töten sie Vampirellas Vater. Von Rache getrieben verfolgt sie die Mörder, strandet jedoch auf dem Mars, wo sie 30 Jahrhunderte im Tiefschlaf verbringt, bis sie von einer bemannten Marsexpedition mit auf die Erde gebracht wird. Vlad hatte genügend Zeit, sich eine Gefolgschaft von treuen Blutsaugern aufzubauen. Er sehnt den Weltuntergang herbei, wo dann die Vampire die Macht auf der Erde übernehmen. Gemeinsam mit einer Sondereinheit gegen Vampire unter der Leitung von Adam Van Helsing will sich Vampirella an Vlad rächen und seine Pläne vereiteln, doch ...

Kommentar

Bereits seit 1969 ist die von Forrest J. Ackerman kreierte Vampirella als erotische Vampir-Comicbuchheldin in ihren wilden Abenteuern zu bestaunen. 1996 klärte uns dann dieser Film über die wahre Herkunft der Vampire auf. Regie führte Jim Wynorski (Vampir aus dem All), produziert wurde es von Roger Corman (Kleiner Laden voller Schrecken) - zwei Namen, die ein trashiges Vergnügen verheißen. Und wir werden nicht enttäuscht, das bezaubernde Bondgirl Talisa Soto (James Bond 007 - Lizenz zum Töten) rennt mit ihrem perfektem Körper im spährlich-aufreizendem Lackoutfit rum und lässt einen alle technischen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten des Films vergessen. Aber auch die anderen Vampre und Vampirdamen haben ein Faible Für sexy Lackklamotten. Die futuristischen Kulissen auf dem Planeten Drakulon sehen recht künstlich aus und lassen ein Flair von 60er Jahren SciFi B-Movies aufkommen. Dazu gibt es dann tiefgründige Dialoge wie:

"Heilige Scheiße! Ich glaub's nicht."
"Heilig? Das sind Dinge, die göttlich sind. Scheiße aber ist ein aus Därmen ausgeschiedenes Abfallprodukt. Ein beliebter Ausdruck für etwas extrem Negatives. Das spricht für mangelnde Intelligenz! Mag ich nicht."

"Sie können doch nicht so herumlaufen."
"Wieso nicht?"
"Das geht einfach nicht, OK? Das ist Erregung öffentlichen Ärgernisses, sie sind einfach zu schön."

Als Vampirellas böser Gegenspieler Vlad ist der „The Who“ Sänger Roger Daltrey zu sehen, der als Rocksänger unter dem Namen Jamie Blood auftritt. Der Mann kann zwar singen, wirkt aber als Darsteller eher hölzern. Daneben gibt es noch ein paar Gastauftritte, u. a. vom Regisseur als Nachrichtensprecher, John Landis (American Werewolf) als Astronaut und vom Erfinder von Vampirella Forrest J Ackerman. Die Effekte sind einfach, vor allem die Verwandlung der Vampire in Fledermäuse wirkt billig. Diese wirken wie mit einem schwarzen Stift aufs Bild gemalt, was aber auf Grund der schnellen Bewegung nicht so negativ auffällt. Und was soll ich sagen, ich liebe diesen Film, was aber zum Großteil an Talisa Soto liegt, die Frau ist hier einfach eine Augenweide.
Fazit: Wer auf erotischen SciFi-Horror-Trash steht, ist hier genau richtig.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Marketing Film auf VHS erschienen.

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Stand: 18.05.2012 03:21:03
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Weitere Kommentare zum Film

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Wollo, 12.03.09
Vampirella ist als Comicfigur ohne Frage schon lange eine Kultfigur. Sicherlich werden etliche Fans darauf gehofft haben, die Dame auch mal auf der großen Leinwand sehen zu dürfen, doch die wenigsten derer dürfte das Ergebnis dann "amused" haben, denn eines ist mal klar: dieser Film ist echt völlig beknackt. Allein schon der Name Jim Wynorski sollte im Prinzip die Alarmglocken bimmeln lassen, und Corman hat seinen ehemals guten Ruf als Produzent in den 90ern auch endgültig vergeigt, da schaue man sich nur Machwerke jener Dekade wie "Roger Corman's Dracula" an. Talisa Soto mag ja durchaus nett anzuschuen sein, ist aber leider eine komplett talentfreie Zone ohne jede Ausstrahlung. Gänzlich lächerlich macht sie sich spätestens bei den Martial Arts Szenen, denn man sieht direkt, da hat sie nun wirklich gar keine Ahnung von. Ich weiß ja nicht, wie sich die Dame auf ihre Rolle vorbereitet hat, ganz gewiss jedenfalls nicht beim Karate-Training. Tja, und Roger Daltrey ist als Musiker und Sänger der epochalen "The Who" verdient eine Legende, in mimischer Hinsicht hingegen kann ich den Mann eigentlich beinahe prinzipiell nur als Warnung vor den Filmen bezeichnen, in denen er mitwirkt (mal abgesehen von "Tommy", aber das ist ja 'ne ganz andere Geschichte). Speziell in diesem Film übertreibt er seinen Part mal wieder dermaßen, dass er kaum nach dem ersten Auftritt schon nervt ohne Ende. Die anderen Darsteller sind gänzlich unerwähnenswert. Ausstattung, Kostüme, Kulissen, Spezialeffekte - alles unter aller Kanone. Wie hier die Verwandlung zur Fledermaus dargestellt wird, ist so lächerlich schlecht, das glaubt man gar nicht. Und überhaupt, wer hier Horror erwartet, liegt genau so falsch wie die jenigen, die auf eine gelungene Comicadaption hoffen. Keine Atmosphäre, keine gelungenen Gags, nicht mal die kühle Erotik der Vorlage wird auch nur ansatzweise erreicht, denn die Soto hüpft ja die ganze Zeit eh nur wie ein überforderter Cheerleader durch die billige Szenerie. Streckenweise meint man, man schaue sich gerade die "Power Rangers" oder ähnlich gelagerte Knaller-Kinderserien aus dem Vormittagsprogramm im Kabel TV an. Da gebe ich doch lieber gleich der guten, alten Augsburger Puppenkiste den Vorzug, die ist lustiger,spannender und schöner gefilmt. "Vampirella" aber hat null Unterhaltungswert. Es tut mir leid, dass ich einen Skull vergeben muss, weil eben 0 nicht geht.
 
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