Tödliche Nebel
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Inhalt
Immer mehr Raumschiffe verschwinden spurlos. Captain Tice fliegt zu einer Raumstation, die nicht mehr antwortet. Doch was er findet treibt ihm die Angst ins Gesicht, die gesamte Besatzung ist wie zu Eis erstarrt. Sie leben zwar noch, aber die Körperfunktionen wurden so weit heruntergesetzt, dass sie einem Scheintod ähnlichen Zustand sind. Doch dann wird Captain Tice und seine Mannschaft von einem grünen Nebel überrascht, er kann gerade noch eine Warnung senden, bevor auch er unter der Kontrolle einer außerirdischen Macht gerät. Commander Halstead wird aufgefordert die Raumstation Gamma I zu räumen, doch er bleibt mit ein paar Männern zurück. Es gelingt ihnen, den tödlichen Nebel zu bezwingen. Captain Tice kehrt als Abgesandter dieser Macht auf die Erde, um eine friedliche und freundschaftliche Lösung im Namen des kosmischen Geistes zu finden, die Menschen sollen sich ihrem Schicksal ergeben. Er führt Commander Halstead und eine Delegation auf den Mars, um dort die notwendige Überzeugungsarbeit zu leisten, doch was sie dort erleben, ...
Kommentar
Dies ist nach Raumschiff Alpha der zweite Teil der Gamma I Quadrilogie, die Regisseur Antonio Margheriti unter dem Pseudonym Antony Dawson in den selben Kulissen und mit den Selben Darstellern wie in Raumschiff Alpha drehte, die Darsteller haben sogar die selben Namen. Die Kulissen sind also wieder herrlich trashige Miniaturbauten, die uns einen Vorgeschmack auf eine mögliche Zukunft geben sollen. Als übermächtiger Gegner tritt hier ein grüner Nebel (der Kunstnebel wird grün angestrahlt) aus der Andromeda-Galaxis auf, der sich als Wirt in die Menschen einnisten will. Dies erinnert etwas an Mario Bavas "Planet der Vampire", der Nebel hat hier jedoch eine zentrale Intelligenz, so dass dieser als Ganzes die Menschen quasi vereinen möchte und die Handlungen zentral steuert. Die "Besessenen" haben einen starren Blick und sind so leicht von anderen zu unterscheiden. Im Film wird viel mit Farben gespielt, so dass der Film optisch zu gefallen vermag, ist jedoch einiges trockener als Raumschiff Alpha, auch hat der Film zwischendurch ein paar Längen. Besonders amüsant fand ich das Weltraum-Ballett, welches zur Neujahrsfeier von Astronauten im All zum Besten gegeben wird.
Fazit: Wer auf bunte 60er Jahre Weltraumabenteuer steht, ist hier gut bedient.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Taurus Video unter dem Titel "Planet der Verdammten - In der Gewalt des Todesnebels" auf VHS erschienen. UFA-ATB brachte ihn unter dem Titel "Raumschiff Saturn meldet: Toedliche Nebel" auf Super 8 als 180m SW Tonfilm raus, eine Farbfassung wurde auf Super 8 hierzulande nicht angeboten.
Filmbewertung
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H.G. Wells - Things to come: Special Edition (digital remastert)
Stand: 30.07.2010 14:30:06
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