Schach dem Roboter

Originaltitel: Le collectionneur des cerveaux
Alternativtitel: Les lobots pensants
Herstellungsland: FrankreichFrankreich
Erscheinungsjahr:  1976
Regie: Michel Subiela

Darsteller

Figur

Claude Jade  Penny Vanderwood
François Dunoyer  Lewis Armeight
André Reybaz  Frédéric Comte de Saint-Germain
Roger Crouzet  Vladieu
Thierry Murzeau  Diego
Gisèle Casadesus  Madame Vanderwood
Raoul Guillet  Präsident
Jean-Claude Sachot  Kellner
Jean-Pierre Granet  Robert Tournon
Jacques Rocchesani  Polizist
  
Genre: Science-Fiction, Grusel
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Inhalt

Der Erfinder Frédéric Comte de Saint-Germain hat eine Passion für Roboter. Er ist fasziniert vom Spiel der Pianistin Penny Vanderwood und will sie für sein Vorhaben gewinnen. Aus Interesse sieht sich Penny einen schachspielenden Roboter von Frédéric an und entdeckt in den brillanten Schachzügen ihren verstorbenen Verlobten Robert Tournon wieder. Sie ist überzeugt, das Robert noch am leben ist. Sie bittet ihren Freund Lewis Armeight um Hilfe. Er öffnet den Sarg des Verstorbenen, doch dieser ist leer. Nun versuchen sie gemeinsam dem Geheimnis des Schachroboters auf die Spur zu kommen. Doch gerade, als Lewis davon überzeugt ist, dass es eine ganz normale Maschine ist, verschwindet Penny. Sie wurde von dem wahnsinnigen Genie Frédéric unter Drogen gesetzt. Er will ihr Gehirn in einen Roboter pflanzen, so wie er es bei all seinen Androiden getan hat, doch ...

Kommentar

Regisseur Michel Subiela drehte diesen Grusel-Science-Fiction Fernsehfilm nach einer Geschichte von George Langelaan (Die Fliege). Ein genial-verrückter Wissenschaftler stattet seine Roboter mit menschlichen Gehirnen aus, wodurch seine Androiden anderen Robotern weit überlegen waren. Doch eine Pianistin, die von Claude Jade (Topas) überzeugend gespielt wird, kommt dem bösen Geheimnis auf die Spur. Natürlich gibt die gute Dame auch ein paar Klavierstücke zum Besten. Der Film wird eher ruhig, aber durchaus spannend und mit einprägsamen und teils farbenprächtigen Bildern vorgetragen. Der Schachroboter wirkt fast schon gespenstisch. Heutzutage ist ein Schachroboter nichts besonderes mehr, 1976 war ein Robotter, der es mit Schachgroßmeistern aufnahm, noch visionär. So wurde der Roboter daraufhin untersucht, ob sich nicht ein Mensch im inneren versteckt, so wie einst beim "Schachtürken" von Wolfgang von Kempelen (1734 - 1804). Auf die Idee, dass im Inneren nur das Gehirn eines Menschen arbeitet, kam bei der Vorführung natürlich keiner. Der Film ist jedoch nahezu unbekannt, da eine kommerzielle Auswertung auf VHS oder DVD nicht erfolgte. Er lief 1977 in der Reihe "Das Gruselkabinett" und wurde schon sehr lange nicht mehr ausgestrahlt. Sollte es der Film noch mal schaffen ausgestrahlt zu werden, lohnt es sich den Recorder einzuschalten.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei New KSM auf DVD erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Wollo, 17.02.09
Ich habe den Film vor ewigen Zeiten - ich denke es wird um 1980 rum - mal in der Glotze gesehen. Ich bin mir ziemlich sicher hierbei, dass das nicht 1977 war, denn da war ich eigentlich noch zu jung für einen solchen Film. Sonderlich herftig war er wohl nicht, denn er lief damals zur Primetime, andernfalls hätte ich ihn auch gar nicht sehen dürfen. Ich bin mir fast sicher, dass das damals in den Zeiten der olympischen Spiele in Moskau gewesen sein muss, die ja von den seinerzeitigen NATO-Staaten aufgrund der sowjetischen Aktivitäten in Afghanistan boykotiert wurden. Weiland wurde jeden Abend lediglich 15 Minuten nach der Tagesschau von den Spielen in der ARD berichtet, danach lief damals der Film. Putzig ist die Verwurstung des Charakters vom legendären Grafen de St. Germaines, einer bizarren Gestalt, die manch ein Esoteriker als realen Zeitreisenden, einigen gar als realen Vampir für bare Münze hält, der hier als Mad Scientist aufteten darf. Da ich den Film aber seit Kindheitstagen nicht mehr gesehen habe, ist meine Erinerung nur noch sehr vage. Ich gaube, damals hab ich ihn nicht als richtig unheimlich wahrgenommen, eher als interessant, da mein damaliger bester Freund und ich ständig über Roboter diskutiert haben und wie man einen bauen könnte, was wir uns damals fest vorgenommen haben. Unnötig zu erwähnen, dass das kaum später noch Bedeutung hatte, als man sich zum allerersten Mal verliebt hat und Musik viel wichtiger wurde als Roboter, Comics zeichnen und im Garten zelten und darüber nachzusinnen. Traurige Nachlese dessen ist, dass mein alter Kumpel inzwischen tot ist! Obschon ich über den Film, um den es hier geht, nicht mehr wirklich viel weiß, so weiß ich aber noch um die Diskussionen die wir um den Film hatten, denn es ging ja um Roboter. Ich glaube, der Film verlief relativ ruhig und thrillte in Maßen, gruselte aber kaum. Ich erteile mal drei Skulls, sollte ich des Films mal wieder ansichtig werden korrigiere ich gern wenn nötig das Ergebnis nach oben.
 
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