Detective Lovelorn und die Rache des Pharao
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Inhalt
Detective Nils Lovelorn ist ein knallharter Profi, der die bösen Buben lieber erschießt anstatt zu verhaften. Doch er hat ein kleines Problem: Sein Herz ist in zwei Hälften gebrochen, woraus sich eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt hat. Seine andere Hälfte, in die er sich verwandeln kann, ist Bébé, eine sinnliche Blondine, die sich am liebsten in die Bösen verliebt. Doch als ob er damit nicht genug zu kämpfen hat, muss er auch noch die Welt retten. Pharao Thutmosis und sein Gehilfe Chebab sind nach über 3000 Jahren auferstanden, um die Welt zu vernichten. Lovelorns Onkel, der Nobelpreisträger Prof. Svedenborg, schickt ihn mit einer Zeitmaschine zurück in die Zeit der Pharaonen, damit er den Pharao Thutmosis von damals beseitigen kann. Doch gerade, als er schießen will, verwandelt er sich in Bébé und verliebt sich in den Pharao und ...
Kommentar
Es ist eine Schande - da haben ein paar junge und innovative Filmemacher in Deutschland mal den Mut neue Wege zu gehen und schaffen es tatsächlich, in dem ehrgeizigen Filmprojekt Planet B drei Kinofilme (The Antman, Mask under Mask, Detective Lovelorn) fertig zu stellen, und dann versinken diese in der Versenkung. Eines dieser Opfer ist Detective Lovelorn, das Spielfilm-Regiedebüt von Thomas Frick (Emmerich). Ziel des Films war es, einen unterhaltsamen Trashfilm im Stile der 50er Jahre Klassiker zu drehen. Detective Lovelorn ist ein Fantasy-Krimi, in dem ein auferstandener Pharao die Welt vernichten will. Da die Zeit knapp ist, muss Detective Lovelorn mit einer Zeitmaschine den Pharao in der Vergangenheit erledigen. Eigentlich kein Problem für ihn, aber er hat da ein Problem, er hat eine gespaltene Persönlichkeit und verwandelt sich in eine sexy Blondine, die ein Faible für böse Buben hat, so auch für den Pharao, woraus sich einige Probleme entwickeln. Der Film hat die Essenz der B-Movies verstanden, in einem herrlich selbstironischen Feuerwerk von skurrilen Ideen und aberwitzigen Wendungen wird aus Scheiße Gold gemacht, soll heißen der Film ist mit einem Budget von gerade mal 1,2 Millionen DM (ca. 600.000 Euro) bewusst trashig und günstig produziert, Ausstattung und Effekte sind einfach, aber vollkommen ausreichend, um die auf Celluloid gebannten Ideen ansprechend und mit viel Charme und Humor zu vermitteln. Gedreht wurde in den traditionsreichen Berliner Babelsberg Studios. Die Darsteller sind allesamt mit viel Spaß bei der Sache und leichtes Overacting ist hier gewollt. Mit Misel Maticevic (Die dunkle Seite), Eva Haßmann (Blondine sucht Millionär fürs Leben), Reiner Schöne ((T)Raumschiff Surprise - Periode 1) und Horst Buchholz (Das Totenschiff) ist der Film sogar recht prominent besetzt. Für Horst Buchholz, der hier als Wissenschaftler zu sehen ist, war dies der letzte Kinofilm vor seinem Tod. Und obwohl der Film sicherlich viele Genrefans begeistern würde, gilt er fast als verschollen. Die für 2004 angekündigte DVD-Auswertung kam nie zu Stande, erst seit 2010 ist der ist der Film zu haben.Fazit: Grandiose, deutsche Trashgranate weit abseits des Mainstreams. Wer eine Affinität zu trashigen Filmen hat, wird hier bestens bedient - der Film macht einfach nur Spaß.
Weiter Informationen zum Film gibt es auf der Filmseite www.lovelorn.de und auf der Seite des Regisseurs www.frickfilm.de.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist unter dem Titel "Lovelorn und die Rache des Pharao" bei EuroVideo auf DVD erschienen.
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Mortal Beauty - Fluch der Schönheit
Stand: 11.02.2012 04:20:19 Das Unsterbliche Monster - Vergessene Filmklassiker Vol. 9
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