Candyman's Fluch
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Inhalt
Die beiden Studentinnen Helen und Bernadette stoßen bei den Recherchen zu ihrer Doktorarbeit über moderne urbane Legenden, auf die grausige Geschichte vom "Candyman": Ein Schwarzer, der sich vor hundert Jahren in eine weiße Frau verliebte, ihr ein Kind machte und von deren Vater dafür grausam und bestialisch hingerichtet wurde, in dem ihm unter anderem die Hand abgesägt wurde, er mit Honig übergossen- und danach von hunderten Bienen zu Tode gestochen wurde. Diese Legende soll angeblich wieder kehren und einen, mit einem furchtbaren Haken anstelle der Hand, aufschlitzen wenn man fünf Mal vor dem Spiegel seinen Namen ausspricht. Helen, die an das Märchen nicht glaubt, sagt zum Spaß fünf Mal seinen Namen und von da an beginnen die Morde! In dem amerikanischen Großstadt Ghetto ist man sich ganz sicher: Der Candyman geht um und metzelt auf grauenhafte Art und Weise. Nachdem Helen immer noch nicht an den Spuk glaubt, schiebt ihr der Candyman die Morde in die Schuhe und lenkt die Aufmerksamkeit auf sie. Ihr bleibt keine andere Wahl: Sie muss dem Mythos ins Auge sehen und sich auf das mörderische Spiel einlassen...
Kommentar
Bernard Rose`s Candyman ist kein Teenie- oder Tierhorror (obwohl die Bienen schon geil sind!), sondern ein wirklich guter und spannender Horrorfilm, ohne sinnlosem Gemetzel, und trotzdem schön blutig. Mit einer wahrlich großartigen und interessanten Story! Das Drehbuch schrieb Clive Barker (Hellraiser - Das Tor zu Hölle), ein mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichneter Autor, dem als Vorlage seine eigene Kurzgeschichte "The Forbidden" diente. Nachdem der 8 Mio. US-Dollar teure Film an die 26 Mio. Dollar wieder ein spielte, wurden aufgrund des Erfolges noch zwei weitere Fortsetzungen um den Candyman gedreht. (Candyman 2 - Die Blutrache und Candyman 3 - Der Tag der Toten) Hauptrolle in allen drei Teilen spielt der charismatische und vor allem sehr große Tony Todd (Final Destination 1+2, The Rock, Star Trek), der mit der Rolle des bösen schwarzen Mannes so richtig bekannt wurde. Für den Film gab`s vier Saturn Award Nominierungen. Eine davon war als Beste Schauspielerin für Virginia Madsen (Das Geisterschloss, Firewall). Nicht nur die berührende Geschichte des Candymans, die hervorragenden Schauspieler und die guten Effekte machen den Film aus, sondern auch der außergewöhnliche Soundtrack in Form einer melancholischen Klaviermusik, die einem noch lange nachher nicht aus dem Kopf gehen möchte. Im Gegensatz zu den beiden nachfolgenden Teilen geht es hier mehr um den Mythos. Und um Helen, wie sie langsam dem Candyman verfällt. Für alle die es gerne etwas Anspruchsvoller mögen, kann ich diesen Film gerne empfehlen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Columbia TriStar Home Video auf DVD erschienen.
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Die Armee der Finsternis - Ultimate Edition (2 Blu-rays, 4 DVDs)
Stand: 24.05.2013 17:01:23
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Weitere Kommentare zum Film
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| Wollo, 28.01.09 |
| Ich halte den Film auch durchaus für gelungen, wenngleich es auch nicht die beste Leinwandadaption einer Barker Vorlage ist. Und tatsächlich, ohne den großartigen Score von Philip Glass, den ich nebenbei bemerkt für einen der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts halte, wäre der Film höchstens halb so gut. Glass verpasst dem Film exakt die Stimmung, die es braucht, einen Film nachhaltig zu machen. Übrigens, Glass ist auch der Typ, der die geniale abgedrehte Bildcollage "Koyaanisquatsi" vertont hat und der ansonsten auch einen Großteil der musikalischen Begleitung des schrägen Werkes von Peter Greenaway beigesteuert hat, obschon er an und für sich kein klassischer Filmkomponist ist. Tony Todd und Virginia Madsen fand ich ebenfalls sehr gut in ihren Rollen, und mir gefiel der raffinierte Aufbau des Films, der das Gefühl der Beklemmung immer stärker werden lässt. Guter Film! Die beiden Forsetzungen hingegen überzeugten mich nicht. |
| AngryPlaystation, 03.06.10 |
| Er ist definitiv einer der besten die die 90er zu bieten haben. Sehr gelungene Musik, Spezialeffekte und Atmosphäre definitiv nicht langweilig und verdient das Wort "Horror" |
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