Die Reise ins Labyrinth

Originaltitel: Labyrinth
Alternativtitel: Die Reise ins Labyrinth... und alles wird möglich
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1986
Regie: Jim Henson

Darsteller

Figur

David Bowie  Jareth der Koboldkönig
Jennifer Connelly  Sarah
Toby Froud  Toby
Shelley Thompson  Stiefmutter
Christopher Malcolm  Vater
Natalie Finland  Fee
Shari Weiser  Hoggle
Brian Henson  Hoggle
Ron Mueck  Ludo
Rob Mills  Ludo
Warwick Davis  Kobold
  
Genre: Fantasy
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Inhalt

Die 15jährige Sarah fühlt sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter unverstanden und ungerecht behandelt. Alles dreht sich nur um ihren kleinen Stiefbruder Toby, den sie am liebsten weit fort wünschen würde, um endlich Ruhe von dem kleinen Schreihals zu haben. Als sie eines Abends mal wieder Babysitter spielen muss und völlig überfordert ist, weil sich der Kleine nicht beruhigen lässt, sagt sie unbedacht einen magischen Zauberspruch, der auch überraschender Weise tatsächlich funktioniert! Toby ist fort, vom Koboldkönig Jareth auf sein von einem riesigen Labyrinth umgebenen Koboldschloss geholt. Wenn sie ihren Bruder retten will, muss Sarah innerhalb von 13 Stunden in das Schloss gelangen, doch in dieser Welt voller Magie und Märchen das ist alles andere als einfach...

Kommentar

Jim Henson's (Der dunkle Kristall) Fantasy-Abenteuer zählt für mich zu einem der originellsten und liebevollsten im Detail gemachten Fantasyfilm der 80er Jahre. Herrlich naiv besetzt mit Henson's fantastisch-coolen „Animatronics“- den weiterentwickelten Muppet-Puppen, einer interessanten Story und einem klasse Soundtrack, bietet er unter der Produktion von George Lucas (Krieg der Sterne) eine magische Zauber-Geschichte für die Ganze Familie. Die hübsche Hauptdarstellerin Jennifer Connelly ist bereits bekannt aus Filmen wie Phenomena, „Dark Water“ oder dem aktuellen „Der Tag, an dem die Erde stillstand“. Der Britische Rockstar (Produzent, Schauspieler und Maler) David Bowie brilliert nicht nur als cooler Koboldkönig, sondern steuert auch 5 Songs zum Soundtrack bei. Ein ebenfalls sehr bekannter Name ist Warwick Davis – bekannt als guter Zwerg „Willow“, als „Ewok“ oder als Killerkobold Leprechaun. Hier spielt er ebenfalls wieder einen Kobold. Inspiriert wurde der leider viel zu früh verstorbene Henson von Kinderbuchautor und Illustrator Maurice Sendak's und Lewis Carroll's Büchern, die man zu Beginn in Sarahs Zimmer stehen sieht. Auch wenn Labyrinth einst weit hinter dem erwarteten kommerziellen Erfolg zurück blieb und damals ein richtiger Flop war, so hat er sich heute auch in Zeiten von „Narnia“, „Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ trotzdem durchsetzten können und zählt mittlerweile als zeitloser Bestseller.
Fazit: Wer herrlich naive Puppenfilme alias "Der dunkle Kristall" und 80iger Jahre Flair mag, wird diesen Film hier lieben!

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Columbia TriStar und bei Sony Pictures Home Entertainment auf DVD erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Wollo, 14.01.09
Ich habe den Film seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen, aber der Trailer macht mich ehrlich gesagt mal wieder richtig neugierig auf den Film. Aus heutiger Sicht wirkt er beinahe grotesk putzig, und ehrlich gesagt habe ich damals nicht wirklich verstehen können, wie David Bowie sich hat überreden lassen, bei diesem Projekt mitzuwirken. Karriererettungspläne werden wohl kaum der Grund gewesen sein, denn so richtig weg vom Fenster war Mr. Heyward-Jones ja nie. Inzwischen aber sehe ich den Film mit anderen Augen und kann nachvollziehen, was den "Thin White Duke" damals geritten hat. Schließlich war es weiland ein reichlich abgefahrenes Projekt, das in keine Schublade passen wollte, wer also, wenn nicht der experimentierfreudige Bowie, sollte sonst so herrlich exaltiert den Koboldkönig spielen? Boy George vielleicht? (Immerhin datiert der Streifen ja auf das Jahr 1986!) Und die schon damals beachtlich aufspielende Jennifer Connelly war schon beinahe die richtig wunderbare Schauspielerin, die sie heuer ist. Dass aus ihr mal 'ne Große werden würde, das war seinerzeit auf jeden Fall bereits abzusehen. Und wer sich jetzt noch nicht so recht vorstellen kann, was das wohl für ein seltsamer Film sein mag, dem sei gesagt, die Eckpfeiler, die Berti gesetzt hat, sind absolut zutreffend, nämlich Lewis Carroll, C.S. Lewis (hierbei aber gar nicht so sehr die beiden doofen "Narnia" Filme als vielmehr seine Schriften) und Hensons eigener "Dunkler Kristall", dazu vielleicht noch ein wenig "Fraggles" Flair und viel, viel 1980'er Kollorit. Ferner sehen wir einen Bowie in, ähem, mehr oder weniger gelungener Kostümierung, mitunter zwar mit dem etwas übertriebenen Gestus des "Baal" Interpreten, den er ja auch ungefähr zu jener Zeit gab (gemeint ist natürlich das Brecht'sche Drama), insgesamt geht seine Performance aber ziemlich okay und ist gerade für Fans des Pop-Chamäleons ein "Must"! Die gerade für jene Dekade so typischen Coming of Age Untertöne fehlen wbenfalls nicht, aber darum geht's ja auch irgendwie. Klar, man hält zwar irgendwie dennoch stets Ausschau nach Kermit und Co. oder den Ewoks, aber letztlich geht das so in Ordnung. Wie gesagt, alles nun niedergeschriebene entstammt meiner Erinnerung und dem Anschauen des knapp anderthalb Minuten langen Trailers, aber ich muss mir den Film wirklich noch einmal anschauen, denn möglicherweise handelt es sich hierbei tatsächlich um ein kleines verrücktes Meisterwerk, welches ich als sehr junger Mensch damals noch nicht als solches habe erkennen können. Aber vielleicht ja auch nicht...
 
Berti, 15.01.09
Ui. Wollo hat Recht. Eigentlich hab ich zum Schluss noch was ganz Wichtiges vergessen was ich schreiben wollte: Also- wer die Muppets und die Freaggles mag- wird diesen Film auf jeden Fall lieben!! Komischer Weise mag ich "der dunkle Kristall" gar nicht so, weil mir da die Puppen nicht so gefallen. Aber Muppets und Freaggles sind cool..
 
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