Das Geheimnis der Burg in den Karpaten
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Inhalt
Nach dem Tod und dem mysteriösem Verschwinden seiner Verlobten Salsa Verde reist der begnadete Opernsänger Graf Teleke von Tölökö mit seinem Diener Ignaz durchs Land, um seinen Schmerz zu vergessen. Auf dem Weg finden sie den verletzten Förster Vilja Dézi, den sie in das nächste Gasthaus bringen. Dort hört er von einem verfallenen Geisterschloss, welches die Einwohner fürchten und meiden, da die einstigen Raubrittern des Geschlechts Gorc dort als Geister ihr Unwesen treiben. Bei dem Namen Gorc wird der Graf hellhörig, da Baron Gorc seiner Verlobten einst aufdringlich nachstellte. Als er dann vom Förster erfährt, dass er dort eine weibliche Opernstimme hörte bevor er verunglückte, kommen ihm Zweifel an dem Tod seiner Verlobten. Gemeinsam mit dem Förster macht er sich auf zur Burg, wo Baron Gorc dank der genialen und futuristischen Erfindungen des verrückten Erfinders Orfanik in einem technisch modernen Refugium lebt. Die beiden gelangen in die Burg, werden jedoch vom Baron gefangen. Können sie die Verlobte retten oder sind sie Baron Gorc und seinem teuflischen Diener nicht gewachsen?
Kommentar
In dieser tschechischen Verfilmung von 1981 wurde Jules Vernes Roman „ Das Karpatenschloss“ aus dem Jahre 1892 liebevoll umgesetzt. Ende des 18. Jahrhunderts versucht Graf Teleke von Tölökö seine Tot geglaubte Verlobte aus einer verfallenen Burg zu retten, in der Baron Gorc mittels eines genialen Erfinders eine futuristische Kommandozentrale eingerichtet hat. Die Geschichte selbst wird als Komödie vorgetragen und setzt besonders am Ende auf klassischen Klamauk. Die vielen technischen Spielereien wurden liebevoll und aufwendig Umgesetzt, die meisten tragen aber nicht wesentlich zur Geschichte bei, gehören bei einer Jules Verne Verfilmung aber irgendwie dazu. Der Geschichte wird stellenweise zu schleppend vorangetragen, so dass kaum Spannung aufkommt, auch wirkt der Film schon etwas angestaubt, so dass das Ergebnis bestenfalls durchschnittliche Unterhaltung bietet.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei EuroVideo in der Jules Verne Box 3 auf DVD erschienen. Bei Pront-Video und bei VEP erschien er unter dem Titel "Orfanik - Das Geheimnis der Burg in den Karpaten" und bei Space Video unter dem Titel "Mystery Fortress" auf VHS.
Filmbewertung
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