Der Android

Originaltitel: Android
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1982
Regie: Aaron Lipstadt
 

Darsteller

Figur

Klaus Kinski  Dr. Daniel
Don Keith Opper  Max 404
Brie Howard  Maggie
Norbert Weisser  Keller
Crofton Hardester  Mendes
Kendra Kirchner  Cassandra
  
Genre: Science-Fiction
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 Deutsches Video-Cover, erschienen bei Warner Home Video

Inhalt

Auf einer entlegenen Raumstation betreibt der Wissenschaftler Dr. Daniel illegale Forschungen an einen neuen Androiden. Er lebt dort einsam mit dem Androiden Max 404, der sich um alles kümmert und schon menschliche Züge besitzt. Da das Modell von Max auf der Erde einige Fehlfunktionen hatte und sogar Menschen tötete, sind Androiden dort verboten. Eines Tages gelangen die drei entflohenen Sträflinge Maggie, Keller und der brutale Mendes an Board der Raumstation. Ungünstiger Weise erfährt Max, dass der neue, weibliche Android namens Cassandra fast fertig ist und Max bei der Fertigstellung ausrangiert werden soll. Er versucht sich auf die Seite der Flüchtlinge zu bringen, um so zur Erde zu entkommen. Hierzu schießt er ein Polizeiraumschiff ab. Doch dann wird Maggie ermordet. Dr. Daniel hat Cassandra fertiggestellt und programmiert Max zu einem Mörder um, um die anderen Sträflinge zu töten, doch ...

Kommentar

Der Android ist ein günstig produzierter, aber recht unterhaltsamer Science-Fiction Film, den uns Aaron Lipstadt als Regiedebut vorlegt. Klaus Kinski (Nosferatu - Phantom der Nacht) überzeugt als futuristischer Frankenstein, der einen weiblichen Androiden zum Leben erweckt und ihr sofort an die Wäsche will. Doch auch wenn seine Leistung solide ist, ist Don Keith Opper (Critters 1 - 4) der eigentliche Star des Films. Er spielt den leicht schlaksigen Roboter Max 404 wirklich glaubhaft, während die schauspielerischen Leistungen der Flüchtlinge eher unteres Niveau sind. Der Film befasst sich mit der philosophischen Frage, was passieren kann, wenn Roboter menschliche Gefühle haben und selbständig Denken können. Denn trotz dieser Fähigkeiten behandelt der Wissenschaftler seinen Androiden wie einen Sklaven, den man gegen ein besseres Modell austauschen kann. Die Effekte sind einfach aber ausreichend, der Film lebt mehr von der Handlung als von der Action. Längen kommen in den gerade mal 77 Minuten nicht auf. Sollte er mal im Fernsehen laufen, lohnt es sich durchaus einzuschalten.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Warner Home Video auf VHS erschienen, er läuft aber auch regelmäßig im Fernsehen.

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