Perrak
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Inhalt
Auf einer Müllhalde findet ein Penner einen ermordeten Transvestiten. Die Recherchen führen Inspektor Perrak, dem Leiter des Hamburger Sittendezernats, durch sämtliche Bordelle der Stadt und führen zu einem ganz besonderen Ordinariat, welches unter der Leitung von Schwester Emma, in Rotlichtkreisen besser bekannt als Trompeten-Emma, geleitet wird. Hier hinter verbirgt sich ein Edelpuff, wo sich die Reichen und Einflussreichen ausgefallene Wünsch erfüllen und unwissend fotografieren lassen, um nachträglich nochmals abkassieren zu werden. Doch auch die andere Seite ist nicht Tatenlos, der ermordete Toni hatte eine lukrative Erpressung am Laufen. Der Gangstarboss Kaminski will das Geschäft übernehmen und versucht mit Gewalt an die notwendigen Informationen heranzukommen, wobei sich seine Wege mit Perrak überschneiden. Kaminski entführt Perraks Sohn Joschi, doch ...
Kommentar
Perrak ist ein herrlich trashiger Kriminalthriller, der im Rotlichtmilieu angesiedelt ist. Es werden ein paar dezent-erotische Szenen gezeigt, meist mit Transvestiten, das Beste ist allerdings der Humor. Hier gibt es ordentlich was zu tun für die Lachmuskeln, da bleibt kein Auge trocken. Der Film nimmt sich selbst nicht ernst und wirkt stellenweise wie eine Parodie, so überzogen sind die Darstellungen. In der Hauptrolle ist Horst Tappert als Inspektor Perrak. Die Rolle des Inspektors gibt er mit viel Wortwitz. 4 Jahre später wurde Tappert mit einer ähnlichen Rolle zum Weltstar, als Oberinspektor Stephan Derrick drehte er von 1974 bis 1998 ganze 281 Folgen der Fernsehserie Derrick, die ich als Kind schon liebte. Leider verstarb Horst Tappert am 13. Dezember 2008 im Alter von 85 Jahren. Besonders seine Kollegen der Gangsterfraktion Hubert Suschka und Werner Peters kommen hier herrlich schmierig rüber, aber auch andere Stars wie Judy Winter, Erika Pluhar, Wolf Roth, Arthur Brauss und Jochen Busse geben ein amüsantes Stelldichein. Regisseur Alfred Vohrer (Der Hexer), der u. a. durch etliche Edgar Wallace Filme bekannt ist und hier auch einen Gastauftritt als Darsteller hat, hauchte dem Film auf jeden Fall das gewisse Etwas ein, was ein unterhaltsamer Film braucht. Damals bekam der Filme eine Freigabe ab 18 Jahren, was aus heutiger Sicht sicherlich nicht mehr zu vertreten ist, ich würde ihm vom Gefühl her ab 12 Jahren empfehlen, auch wenn manche Ausdrücke politisch sicherlich nicht korrekt sind. Doch leider ist Perrak nahezu unbekannt. Im Fernsehen ist diese Trash-Perle nur selten zu sehen, schade.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Pidax Film auf DVD und bei Taurus Video auf VHS erschienen, lief aber auch schon im Fernsehen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 12.07.11 |
| Ui. Obwohl das normalerweise genau mein Genre-Geschmack ist, und ich Hauptdarsteller Horst Tappert sehr gern mochte, fand ich diesen Film ehrlich gesagt nicht ganz so prickelnd. Hätte ich ihn vielleicht zufällig so mal gesehen, ohne etwas darüber gehört oder gelesen zu haben (er sollte angeblich ja soo lustig sein), dann wären meine Erwartungen vielleicht nicht ganz so hoch gewesen. So fand ich ihn eher langweilig, und von der Einschätzung wie oben erwähnt FSK 12. Abgesehen davon mag ich keine Transvestiten. Auch wenn ich den Film für immer in positiver Erinnerung behalten werde weil ich ihn mit lieben Freunden gemeinsam geschaut habe, so vergebe ich dennoch nur 3 Schädel. Dafür aber mit einer dicken PLUS dahinter, die man aber hier leider nicht sieht... |
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