Das Grab der lebenden Puppen
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Inhalt
Edward Foster erbt von dem geistig verwirrten Andrew Marr, den er erst in der psychiatrischen Klinik kennen lernte, ein altes Landhaus. Mit seinem letzten Atemzug verrät er, dass er hinter einer Wand ein Vermögen versteckt hat. Obwohl das Testament nicht rechtskräftig ist, nimmt es der Verwalter des Anwesens, Anwalt Prescott, an. Auch er weiß, dass im Haus ein Vermögen versteckt ist, und hofft über Foster an das Geld zu kommen. Ebenso der Arzt Dr. Ian Mandeville und seine Schwester Sarah, die sich Foster als Haushilfe aufdrängt und eine Affäre mit ihm anfängt. Doch je länger Foster im Haus ist, desto mehr verfällt er dem Wahn. Er wird von Visionen vergangener Ereignisse geplagt, die für die anderen tödliche Folgen haben und ...
Kommentar
Mit recht hohen Erwartungen ging ich an diesen britischen Haunted House Film heran. Bei einem Staraufgebot mit Christopher Lee (Dracula - Nächte des Entsetzens), der als geldgieriger Arzt zu sehen ist, Joan Collins (In der Gewalt der Riesenameisen) als falsches Luder, Herbert Lom (Hexen bis aufs Blut gequält) als raffgieriger Anwalt und die hübsche Jane Birkin (Sieben Tote in den Augen der Katze), die leider in den Flashbacks viel zu kurz zu sehen ist. Regie führte Don Sharp (Der Fluch der Fliege), der zuvor bereits für die Hammer Studios einige Filme drehte und im Horrorgenre bewandert war. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt gut und die Kulissen sind mit dem alten, fast verfallenen Haus sehr gut gewählt und sehr atmosphärisch. Auch die Story ist durchaus interessant. Robert Hardy (Der Frosch), der als Hauptdarsteller leider zu wenig einbringt und sich gegen seine Kollegen nicht behaupten kann, verfällt nach und nach dem Wahnsinn und wird von Visionen grausamer Ereignisse geplagt, die der Zuschauer als Flashback sieht. Das größte Manko am Film ist aber das Tempo des Film, die Geschichte ist teilweise zu schleppend und zu vorhersehbar, so dass das Ergebnis zwar solide, aber nur durchschnittlich ist.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei EuroVideo / Bavaria und bei IMV auf VHS erschienen, beide Auflagen sind jedoch sehr selten. In Amerika ist er zusammen mit "Horror Express" bei East West Entertainment auf DVD erschienen.
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