Der Tag, an dem die Erde stillstand

Originaltitel: The Day the Earth Stood Still
Alternativtitel: The Day the Earth Stood Still: The IMAX Experience
D.T.E.S.S.
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2008
Regie: Scott Derrickson

Darsteller

Figur

Keanu Reeves  Klaatu
Jennifer Connelly  Helen Benson
Kathy Bates  Regina Jackson
Jaden Smith  Jacob Benson
John Cleese  Professor Barnhardt
Jon Hamm  Michael Granier
Kyle Chandler  John Driscoll
Robert Knepper  Colonel
James Hong  Mr. Wu
John Rothman  Dr. Myron
  
Genre: Science-Fiction
Sequels: Der Tag, an dem die Erde stillstand (1951)
Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)
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Inhalt

Ein Objekt aus dem All rast mit riesiger Geschwindigkeit auf die Erde zu. Einige Wissenschaftler werden zu einer Krisensitzung gerufen, unter ihnen auch die Mikrobiologin Helen. Sie befürchten das Ende der Menschheit, doch kurz vor dem Aufprall reduziert das Objekt die Geschwindigkeit. Ein außerirdische Raumschiff landet im Central Park. Ein außerirdisches Wesen und ein gigantischer Roboter kommen heraus, doch der Außerirdische wird direkt angeschossen und vom Militär sichergestellt. In kürzester Zeit wächst die Kreatur zu einem Menschen, der sich Klaatu nennt. Er ist gekommen, um die Menschen zu warnen. Die Menschen betrachten den Planeten als ihr Eigentum und führen diesen durch Raubbau an der Natur wissentlich in die Katastrophe. Doch keiner will ihm zuhören, die Regierung versucht mit Waffengewalt die Oberhand zu gewinnen, doch die außerirdische Technik ist zu überlegen. Nur in Helen findet Klaatu einen Verbündeten. Nach seiner Flucht versucht sie ihn davon zu überzeugen, dass die Menschen sich ändern können, wenn sie den Ernst der Lage begreifen, doch ...

Kommentar

Regisseur Scott Derrickson (Hellraiser: Inferno) wagte sich hier an einen Meilenstein des Science-Fiction Kinos heran. Der Film ist ein Remake des gleichnamigen SW-Klassikers von 1951. Die Geschichte wurde natürlich aufgearbeitet und in die Gegenwart gebracht. Die Handlung wurde gestrafft, der gute Klaatu nimmt sich hier keine Wohnung sondern reist im Auto mit der Wissenschaftlerin und ihrem Stiefsohn durch die Gegend. Leider sind durch die Straffung wertvolle Inhalte und Dialoge etwas zu kurz gekommen, dafür wurde bei dem Militäraufgebot und den genialen Effekten, die von der neuseeländischen Firma Weta realisiert wurden, richtig geprotzt, so ist Hollywood. Die Kernaussage, dass Klaatu gekommen ist, um die Erde zu retten, kommt aber noch gut zum Ausdruck. Die Erde retten bedeutet hier jedoch die Menschen, denen die Zerstörung im Blut liegt, zu vernichten. Der Natur soll ein Neuanfang ermöglicht werden. Hierzu werden unzählige Mikroorganismen entsandt, um alles zu vernichten. Alle Waffen sind hiergegen machtlos, doch die Wissenschaftlerin und ein Nobelpreisträger können Klaatu überzeugen, dass die Menschen noch eine letzte Chance verdient haben. Die Darsteller machen ihre Sache eigentlich ganz ordentlich, Keanu Reeves (Bill & Ted's verrückte Reise durch die Zeit) spielt den Klaatu teilweise etwas hölzern. Auch ist sein Handeln nicht so ganz verständlich, die außerirdischen studieren die Menschen bereits lange und er vertritt eine weit überlegene Spezies, handelt aber anstatt weise eher wie ein Kind. Monty Python Mitglied John Cleese ist hier als weiser Nobelpreisträger zu sehen und Jaden Smith, der Filius von Hollywoodstar Will Smith (I Am Legend), spielt den Stiefsohn der Wissenschaftlerin. Was mir allerdings negativ aufgestoßen ist, ist das aufdringliche Produkt-Placement für McDonalds und Co.
Fazit: Im Vergleich zur Original von 1951 gibt es weniger Tiefgang, dafür mehr Action und Effekte, halt unterhaltsames Popcorn-Kino für die junge Generation. Die Größe des Originals bleibt bei weitem unerreicht.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei 20th Century Fox Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Wollo, 14.12.08
Als großer Fan des Originalfilms mag ich das Remake glaube ich gar nicht sehen. Was ich bislang an Trailern und Ausschnitten gesehen habe, überzeugt mich eh wenig. Allein schon den Minimalmimen Keanu Reeves für die Rolle des Klaatu zu besetzen, die er, so weit ich es anhand des bislang gesehenen Materials beurteilen kann, exakt gleich anlegt wie seinen Neo in der "Matrix" oder den "Constantine", nee nee, das gefällt mir ganz und gar nicht. Zumal scheint mir der Film auch einen Denkfehler zu haben, denn ich würde mal meinen, die Natur überlebt unsere elitäre Primatenspezies sowieso locker, auch ohne dass irgendwelche Aliens den Homo Sapiens vernichten müssten. Die E.T.s könnten sich also einfach zurücklehnen und dabei zuschauen, wie sich die Menschheit selber zugrunde richtet. Dann müssten sie auch nicht, wie in der Werbung zu sehen, unseren schönen Kölner Dom pulverisieren! Aber am Ende, wenn der Film mal irgendwann in der Glotze läuft, werde ich wahrscheinlich doch noch einen Blick riskieren, einerseits weil ich ja doch irgendwie neugierig bin, andererseits natürlich wegen Jennifer Connelly, die ich irgendwie ziemlich, ähem, toll finde, aber auch wegen John Cleese, der ohnehin über jeden Zweifel erhaben ist. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die beiden den Film nicht retten können.
 
erik, 16.12.08
Als ich den Film sah war ich angenehm überrascht. Denn es gab zwar wenige Actionszenen, dafür hatte der Film keine Längen und war konstant spannend. Auch die Effekte waren gut. Ich kann ihn nur weiter empfehlen.
 
Berti, 06.05.09
Also ich persönlich kenne das Original leider nicht deshalb kann ich nur dieses moderne Remake hier bewerten und das ist - wenn ich mal sagen muss...naja. Besserer Durchschnitt meiner Meinung. Ich war so enttäuscht, dass ich am liebsten nur 3 Punkte vergeben hätte, aber aufgrund der sehr guten Special Effekte, die bei mir immer ankommen, mich dann doch noch zu 4 Punkten aufraffen konnte. Obwohl ich Keano eigentlcih sehr gerne sehe, ist er hier die absolute Fehlbesetzung. Zeigt er sonst schon kaum Mimik und Gestik, so hat man hier den Eindruck als schliefe ihm ständig das Gesicht ein weil er wirklich keinerlei Regung oder auch nur den Ansatz eines Zuckers oder gar eins Lächelns zeigt. Er wirkt nicht mal böse oder ängstlich oder sonst was. Er schaut einfach nur fad. Alle anderen erzielten bei mir leider ebenfalls irgendwie den selben Eindruck. Katy Bates die ich ansonten auch seeehr gern sehe, und ihre deutsche Synchronstimme gern höre, hat hier überhaupt nicht gepasst. Auch der gute John Cleese hat mir nicht gefallen. Gott oh Gott derweil bin ich ansonsten nicht so anspruchsvoll. Aber hier hat mir einfach zu viel gefehlt. Das passt alles hinten und vorne nicht zusammen. Jede Menge Lücken und keinerlei Zusammenhang. Kein Tiefgang wie oben schon beschrieben. Der Schluss hinterließ eine große Leere bei mir, da hätte ich mir doch noch IRGENDWAS gewünscht. Dass die Politiker noch was dazu sagen dass sie KAPIERT haben was da vor sich ging wie knapp das war oder sonst was..... ach was sollls. Wollo du würdest enttäuscht sein. Und das wie von dir befürchtet, zu recht!
 
Gruselmonster, 01.08.11
Bedauerlicherweise war Keanu Reeves das mit weitem Abstand Beste an diesem Film... auch das nur rein optisch, leider, denn seine in der Tat etwas lustlose Performance konnte die hohle Handlung nicht ansatzweise retten. Ich kenne das Original nicht, aber es ist wohl nicht schwierig, das Remake zu überbieten. Wirklich, so ein Schmarrn. Die Effekte waren nicht übel, aber bei so einer Thematik darf man wohl etwas mehr erwarten, und von Tiefgang kann keine Rede sein. ACHTUNG SPOILER! Allein diese hirnlose Erkenntnis nach jahrzehntelangem, eingehenden Studium der Menschheit: huch! Die sind ja doch zu Emotionen fähig! mann mann wie konnte uns das bloß die ganze Zeit entgehen?! ja dann... wenn die ihr Kind lieb hat... ja dann können wir wohl doch nicht zum Wohle des Planeten handeln. Kotz. Hätte der Film damit geendet, dass die Menschheit tatsächlich eingestampft wird und anschließend hätte man die Regenerierung unseres blauen Wunders Erde erlebt, ja, das wäre ein wahrhaft mutiges und überraschendes Ende gewesen. Aber so war's nur ein typisch seichtes, patriotisches Schmalzende, erwartet und platt wie eine Flunder. Sorry Keanu, aber das war echt absolut unnötig!
 
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