Doomsday - Tag der Rache
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Inhalt
Im Jahr 2008 bricht in Schottland eine Seuche, Reaper Virus genannt, aus. Wegen der extrem hohen Sterblichkeitsrate und fehlender Gegenmittel wird Schottland vom Rest der Welt abgeriegelt. Eine der letzten Personen, die noch evakuiert werden konnten, ist das junge Mädchen Eden Sinclair. 25 Jahre später ist Eden zum Major in einer Spezialeinheit vorgerückt. Aufgrund eines erneuten Ausbruchs im total überbevölkerten London soll sie in Schottland nach Überlebenden suchen, um ein Gegenmittel herzustellen. So lautet zumindest die offizielle Version. In Wirklichkeit hegt Konzernchef Chandler aber seine eigenen Pläne, in denen die Rettung von 12 Millionen Einwohner nicht wirklich hoch in der Prioritätsliste steht. Zusammen mit einem Team begibt Eden sich zuerst nach Glasgow, wo Satelliten vor 3 Jahren Menschen entdeckt haben. Dort fällt ein Großteil des Teams Sol und seiner Punkergang zum Opfer. Eden kann zusammen mit der Tochter von Dr. Kane, einem Wissenschaftler, der in der Zone geblieben ist, um ein Gegenmittel zu finden, fliehen. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu Dr. Kane, doch auch dort ist der Empfang wenig freundlich...
Kommentar
Regisseur Neil Marshall (Dog Soldiers) legt mit "Doomsday – Tag der Rache" einen unerwartet guten Genre-Kracher hin. Der Film ist eine Hommage an viele bekannte Filmklassiker. Die Idee, ein Land vor dem Rest der Welt abzuschotten und ein kleines Team rein zuschicken, um etwas herauszuholen ist klar an "Die Klapperschlange" angelehnt. Dabei überzeugt Rhona Mitra (Skinwalkers) vollkommen als weibliche Snake-Plissken-Variante (beide haben sogar nur ein Auge). Die Punk-Gang in Glasgow erinnert an "Flucht aus Absolom" während die Verfolgungsjagt am Ende des Films eher an "Mad Max II - Der Vollstrecker" angelehnt ist. Die Szenen in Kanes Revier hingegen erinnern eher an Ritterfilme. Der Film bewegt sich also von der Gegenwart in die Zukunft hin zu einer Endzeitstimmung und dann über das Mittelalter wieder in die Zukunft. Das dabei keine Langeweile aufkommt, ist da nur allzu leicht zu verstehen. Die Effekte und Kulissen können vollauf überzeugen.
Viele Fans üben herbe Kritik an die gekürzte Fassung und mir währe die ungekürzte Fassung auch lieber gewesen. Aber zur Verteidigung von Concorde muss ich sagen, dass die Kürzungen den Film nicht wirklich stören und er immer noch Spaß macht.
Fazit: Der Film ist ein muss für alle Horror-, Science-Fiction- und Endzeitfilm-Fans.
Filmreview von: Darko / Alle Reviews von Darko
Trailer zum Film
Bilder zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Concorde Home Entertainment auf DVD und Blu-ray in einer gekürzten Fassung erschienen.
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Stand: 12.03.2010 02:57:15
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Stand: 12.03.2010 02:20:07
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Stand: 12.03.2010 01:45:33
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Stand: 12.03.2010 02:36:02
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