Final Destination
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Inhalt
Der Tod ist nah... und für Alex, der kurz vor der Abreise nach Paris ist, steht fest, dass er und seine Klasse bei dem Flug verunglücken werden. Als er schließlich an Bord sitzt, hat er eine Vision von der explodierenden Maschine. Die erschreckende Vorahnung gibt im Grund, sein Flugzeug nach Paris zu verlassen. Fünf Mitschüler und eine Lehrerin folgen ihm und werden Zeuge, wie die Maschine kurz nach dem Start tatsächlich explodiert. Doch der Horror des Flugs 180 ist noch lange nicht vorbei. Denn nach und nach sterben alle, die gemeinsam mit Alex das Flugzeug verlassen haben, auf merkwürdige Weise: Der Tod fühlt sich um sieben Menschenleben betrogen und setzt alles daran, dass seine Bilanz schon bald wieder stimmt. Alex glaubt dem Tod entgangen zu sein. Doch schon bald erkennt er ein entsetzliches Schema, dass der Tod an jeder Ecke lauert, um sich auch die letzten Überlebenden zu holen.
Kommentar
Final Destination 1 war wohl einer der besten Filme im Jahre 2000. So überzeugt er die meisten durch eine völlig abstrakte und neue Story. Das ganz große Plus am Film ist, dass man zu keiner Zeit weiß, wie der Film wohl weitergeht oder enden wird. Und auch bei den Hinrichtungsszenen wird eindrucksvoll gezeigt, wie schnell alles seinen Lauf haben kann und wie unberechenbar der Tod doch ist. Der Film bietet praktisch nur gute Aspekte: Super Story, tolle Effekte, eine spannende und verschreckend gute Story, ebenfalls gute Schauspieler, herbeigeführt durch ein Regisseur, der weiß wie man einen Film in Kraft setzt. Wer dem Film die Story allerdings nicht abkauft, dass alle durch Zufall bzw. durch den Tod selbst sterben, der könnte eventuell enttäuscht werden. Ansonsten ist Final Destination ein "must have seen" und sollte von jedem Horrorfan einmal geschaut werden.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Bilder zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Kinowelt Home Entertainment / New Line Cinema auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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999 - Final Destination Death
Stand: 09.02.2010 02:29:23
Scream 1 - 3 (Special Edition, 4 DVDs)
Stand: 09.02.2010 01:49:48
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Weitere Kommentare zum Film
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| Wollo, 12.12.08 |
| Ähem, Sorry, ich kann die Superlative überhaupt nicht nachvollziehen, handelt es sich hierbei doch eher um ein belangloses Teeniehorrorfilmchen mit etwas originellerer Idee als der üblichen, einen irren Schlitzer den Bikinimädchen den Garaus machen zu lassen. Aber deshalb sogleich von einem "Muss" zu sprechen scheint mir doch etwas verwegen, denn der Film ist nichts anderes als biederer Horrormainstream, Durchschnitt halt, und durch die vielen Fortsetzungen inzwischen sowieso zu sowas wie einer Gruselsoap verkommen. Dafür aber kann ja dieser erste Film nichts, ist klar. Aber von einer erschreckend guten Story und Schauspielern, die ausdrücklich löblich erwähnt werden müssen kann hier eher nicht die Rede sein. Warum ich das überhaupt schreibe? Weil mich der Verweis auf "Kill Bill Vol. 1", sagen wir mal, verwundert hat! So ein blutarmes, aus dem Boden gestampftes Juvenil-Schauermärchen von und mit Leuten aus der zweiten und dritten Riege kann doch nicht ernsthaft, nicht mal ansatzweise, mit einem ambitionierten Meisterwerk wie eben Tarantinos Film verglichen werden. Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Filme ist die, dass in beiden eben auf jede nur erdenkliche Art gestorben wird. Und ganz ehrlich, wenn es mich mal dahinrafft, dann doch lieber durch so einen schönen Todesengel wie Uma Thurman in "Kill Bill" als von einem eher zahnlosen, vielleicht auch schon in die Jahre gekommenen Sensemann, der letztlich seinen Pfusch verhehehlen möchte. "Final Destination" ist öde Hausmannskost, nichts anderes. |
| Zoltan, 12.12.08 |
| Naja, öde Hausmannskost wie Wollo sagte ist es nicht gerade, ich muss zugeben, dass mir der Film auch sehr gut gefallen hat. Klar spielen hier wie in letzter Zeit üblich vermehrt Teenager mit, aber er hebt sich doch positiv von der Masse ab. Naja, ist halt Geschmackssache. |
| Preytor, 12.12.08 |
| Hallo Wollo, zu deiner Beurteilung: Ich habe auch betont, dass Leute bei diesem Film kein Gefallen haben, wenn sie die Story nicht akzeptieren. Und leider ist Final Destination so ein Film, in dem es meistens nur 2 Ansichten gibt; Entweder positiv oder negativ und dazwischen leider keine Meinung. (Ähnlich wie bei Saw). Und was ist den gegen die Story auszusetzen ? Der Film war durchweg spannend und die Todesszenen waren ja nicht gerade vorhersehbar. Außerdem hat man sich hier mit etwas neuem versucht und ich bin froh, dass Filme wie Halloween (Original), Saw und auch Final Destination neue Versuche wagen, wenn ich auch nicht immer zustimmen kann. Im Moment wünsche ich mir nichts mehr, als etwas neues. Saw als gutes Beispiel war der Auslöser vieler Gewaltfilme, John Carpenters Halloween sowieso und der Original King Kong Film ist sowieso Mitbegründer der nächsten 30, wenn nicht sogar 40 Jahren Filmgeschichte gewesen. (Oder der weiße Hai, der 1974 eine Tierhorrorepidemie unter den Horrorfilmen auslöste !) Nur leider gehen Hollywood langsam aber sicher die Ideen aus. Im Moment besteht unsere Filmrealität aus Remakes, Fortsetzungen oder Bücherverfilmungen und dass finde ich fürchterlich. So versucht man doch immer wieder Klassiker neu aufzulegen. Dass diese Filme dabei total ihr Image verlieren ist den Produzenten wohl egal. (The Fog war ziemlich schlecht und im Gegensatz zum ersten lächerlich). Deswegen hoffe ich, dass der nächste "Boom" so schnell wie nur möglich ausgelöst wird, mit welchem Film auch immer. Der Vergleich zu Kill Bill 1 darf man nicht zu ernst, sondern als rein optisch betrachten. So gehören wohl beide Filme in die Kategorie Splatter und da ich diesen Film ebenfalls gut fand, habe ich ihn als Weiterleitung empfohlen. Fazit: 1. Final Destination ist ein Film, der in der "Teeniehorror" Ära entstand und nur dem gefällt, der die Story abkauft und 2. Brauchen wir einen neuen Film, der ein neues Zeitalter auslöst, und keinen weißen Hai 5 oder ein Nigtmare on elm street Remake, die sowieso schief gehen. |
| Wollo, 13.12.08 |
| Hallo Preytor, schön dass Du Dich mit meinem Geschreibsel beschäftigt hast, somit möchte ich hier auch noch mal darauf reagieren. Zunächst, ich wollte Dir natürlich nicht zu nahe treten mit meinen Äußerungen. Wenn Dich der Film gut unterhalten hat, wunderbar! Mir hat er eben nicht gefallen. Wie schon gesagt, ich fand ihn um Nuancen origineller als "Scream"/"Ich weiß was du..."/"Düstere Legenden" und so weiter und so fort. Aber letztlich ging es doch in der Hauptsache darum, junge Menschen möglichst blutig über die Wupper hüpfen zu lassen. Das hat man halt alles schon tausendmal gesehen. Junge Darsteller sollen halt junge Menschen ins Kino locken, der Rubel soll rollen. Film hat aber doch auch irgendwas mit Kunst zu tun, und Kunst bedeutet auch, man muss sein Gehirn benutzen, Kunst muss sich was trauen, muss auch mal verstören, muss auch mal was falsch machen, aber darf auf keinen Fall von vorn herein nur auf den Reibach hinarbeiten, sonst ist es Kalkül, und keine Kunst. Man möge mich nicht falsch verstehen, ich hab überhaupt nix dagegen, wenn ein Film zu einem großen Erfolg wird und Menschen damit viel, viel Geld verdienen. Es sei ihnen gegönnt! Und natürlich will ich hier auch keine Diskussion a la Reich-Ranicki auf den Abgesang der abendländischen Kultur herbeireden, kaum etwas läge mir ferner. Aber der Film roch für mich von der ersten Sekunde an nach Kalkül, und im Prinzip hat er sich als genau das erwiesen, als ein Produkt nämlich, ein eingetragenes Warenzeichen, mit dem irgendwer nicht wenig Kohle macht. Das scheint die einzige Ambition hinter der Produktion zu sein. Leider findet man derlei im modernen Horrorfilm zuhauf, nicht ausschließlich hier, aber dafür auch in nicht unerheblichem Maße. Wann kommt denn mal wirklich ein Film raus, der als ambitioniert angesehen werden darf, der vielleicht sogar noch den alten Grundgedanken der Phantastik inne hat, nämlich eine (vielleicht sogar kritische) Botschaft zu vermitteln? Oh ja, solche Filme gibt es noch, leider aber sind sie selten geworden. Man schaue sich zum Beispiel "28 Days/Weeks later" an, "Pi" oder "The Descent" (um hier mal Produktionen der jüngeren Zeit in die Waagschale zu werfen) und vergleiche diese mit "Final Destination". Ist klar was ich meine? Zudem, am meisten hatte mich halt der Verweis auf "Kill Bill" irritiert, was der eigentliche Hauptgrund war, weswegen ich überhaupt einen Kommentar verfasst hatte. Wenn ich auf einen Referenzfilm verweise, mache ich mir stets ziemlich viele Gedanken darüber. Vermutlich kann das dann bei meinem Kram auch nicht immer jeder nachvollziehen, weshalb der Wollo z.B. bei "La Jetée" auf "28 Weeks later" verwies. Ist der vollkommen ballaballa? Im Zweifelsfalle bestimmt, aber bißchen darüber nachdenken, und dann erschließt es sich vielleicht auch. Ansonsten, Preytor, gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich habe ja schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, wie sehr mich die ganzen Remakes und zweiten, dritten, vierten Fortsetzungen abfucken. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie z.B. beim guten alten Indiana Jones. Da ist dann einfach die Figur interessant und die Macher ließen ihren Helden ja immer wieder in neue Abenteuer stolpern und erzählen nicht einfach künstlich aufgebläht die Geschichte weiter, wie vielleicht beim "Fluch er Karibik". Der Jack Sparrow hätte auch genügend Potenzial gehabt, daraus eine ähnlich interessante Serie zu machen, doch diese Möglichkeit wurde verschenkt. Stattdessen stampfte man zwei seelenlose Schnellschüsse aus dem Boden, die zwar prächtig teuer daher kamen und sogar noch liebevoll von den Schauspielern gebracht wurden, aber filmisch gesehen zu Ärgernissen gerieten weil sie den Erfolg des Originals nur ausschlachteten. Es gibt ja auch Geschichten, die ohnehin als Trilogie angelegt sind, etwa "Herr der Ringe" oder die "Bourne" Filme, die ja wiederum auch auf entsprechende literarische Vorlagen fußen. Und übrigens, gegen Literaturverfilmungen habe ich grundsätzlich auch überhaupt nichts. Was wäre das Genre, um das sich hier alles dreht, denn letztlich ohne diese? Es gäbe keinen Dracula, keinen Frankenstein, keine Carmilla, keinen Sauron, keinen Bond, keinen Snicket, keinen Potter auf der Leinwand, und diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Auf Innovationen zu hoffen ist augenblicklich aber leider größtenteils vergebene Liebesmüh. Das hat wohl hauptsächlich damit zu tun, dass die Produktionen von Hollywoodfilmen budgettechnisch dermaßen ins Unermessliche geschossen sind, dass die Leute mit den Schlüsseln für die Geldschränke lieber keine Risiken mehr eingehen. Somit kommen derzeit ja auch die interessantesten Filme eher selten aus den USA, oder eben sie sind komplette Indieproduktionen. Und ganz ehrlich, die sind mir zumeist noch immer die Liebsten, denn da sind in aler Regel Leute am Werk, die das was sie tun lieben, die nur dem Ruf ihrer Kreativität folgen und nicht in Zahlen und $ und € denken. Zum Glück gibt es auch noch ein paar streitbare Altmeister, die schon immer so verfuhren, Leute wie Lynch, Gilliam, Ozon, Burton, Cronenberg, Romero und auch Tarantino, denen der Film als solcher das Wichtigste ist, und nicht das Einspielergebnis, und die immer wieder für frischen Wind sorgen. Und jüngere Talente rücken zum Glück auch immer wieder nach, somit ist noch nicht alles vergebens. Oder? Liebe Grüße, Wollo! |
| Preytor, 13.12.08 |
| Echt gut gesprochen Wollo, Respekt. Weißt du, ich suche noch Leute, die sich mit Filmen kritisch und auch philosophisch auseinanderstezen und einen Film nicht nur gut finden, weil man einfach dass gesehen hat was man sehen wollte. Falls du Lust hast mit mir im icq oder über mail zu schreiben, würde mich dass wahnsinnig freuen. Auch ich liebe es, auf Filme genauer einzugehen; sie wirklich zu verstehen und die Achtung der Produzenten zu respektieren. Falls wir bei unserem Gespräch etwas tolles entwickeln sollten , nehme ich das mit in mein selbstgeschriebenes Werk mitrein. Es lohnt sich auf jeden Fall. Preytor |
| Wollo, 13.12.08 |
| Das können wir gern tun. Frag Zoltan nach meiner Mailadresse! ICQ mag ich nicht. |
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