Christine
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Inhalt
Eifersüchtig, nachtragend, mörderisch: Das sind die Kennzeichen von Christine, einem alten 1958er Plymouth Fury Model, dass ein Eigenleben besitzt, selbstständig fährt und sich ohne Hilfe selbst repariert. Eines Tages entdeckt Arnie während der Heimfahrt den Wagen, der an der Straßenseite gepackt ist. Ohne groß zu zögern fahren er und sein bester Freund Dennis zu dem Auto. Trotz des erheblichen Schadens an dem Wagen ist Arnie fest vom Kauf des Besitzers überzeugt und zögert auch nicht lange. Ab hier greift das Auto ein. Es zieht Arnie in seinen Bann und ändert dabei seinen Charakter. Er wird selbstbewusster, arroganter und "verliebt" sich in das Auto. Arnies Liebe zu dem Wagen wird so stark, dass er sogar seine Familie und Freunde hinter sich lässt und Christine allmählich den Mittelpunkt in seinem Leben darstellt. Als dann noch Buddy Repperton und seine Bande das Auto stark demolieren, wird Arnie zum wahren Teufel und lässt seine Gedanken an Rache in Christine verkörperlichen. Das Auto macht Jagd auf die Mitglieder der Bande, wovon alle ihr Leben verlieren. Dennis und Leigh, Arnies besten Freunde, können nicht mehr länger mit ansehen, wie der Wagen ihn verwahrlosen lässt und die beiden ziehen mit einer Planierraupe in den Kampf.
Kommentar
Christine ist ein wirklicher Meilenstein der Horrorfilmgeschichte. So zeichnet er sich einmal durch seine abstrakte Story und durch seine Umsetzung aus. John Carpenter (Die Fürsten der Dunkelheit) erzeugt mit einfachen Mittel und wenig Bluteffekten eine völlig neue, düstere Atmosphäre zwischen den beiden Hauptcharakteren Arnie und Christine. So wird bei einem Horrorfilm, gleichzeitig auch eine Liebesgeschichte erzählt und man kann sich in Christine und Arnie bestens hineinversetzen, vor allem wie man am eigenen Leib spürt, wie Arnie immer "finsterer" und "besessener" wird. Deswegen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass auch "philosophische" Leute ihren Spaß an Christine haben werden. Hinzukommt eine gute Struktur, vor allem durch die Leistung der Schauspieler, die den Film nicht langweilig werden lassen und einer der wohl besten Soundtracks überhaupt, der in jeder Szene richtig platziert ist und vor allem das Geschehen abermals hervorhebt. Freunde von John Carpenter und alten Horrorfilmen sollten sich diesen Streifen nicht entgehen lassen. Wer allerdings Wert auf sehr viel Blut setzt, könnte vielleicht enttäuscht werden, dennoch sind die Effekte für die damalige Zeit ehrenhaft inszeniert worden und beachtlich gut (Explosion in der Tankstelle). Deswegen kann ich diesen Film nur jedem weiterempfehlen, da er zu keiner Zeit langweilig wirkt und immer wieder aufs Neue gut unterhält.Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist in Deutschland bei Columbia TriStar Home Video als normale DVD und als Special Edition erschienen.
Filmbewertung
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Stand: 05.02.2012 13:02:11 Rhea M - Es begann ohne Warnung
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Stand: 05.02.2012 13:14:08 |
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Weitere Kommentare zum Film
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| MacReady, 10.07.09 |
| John Carpenter präsentiert uns hier einen einwandfreien Film. Die Szenen sind sehr spannend gemacht und auch die Effekte können sich sehen lassen, auch ohne Blut. Diesen Film sollte man sich unbedingt mal anschauen. |
| Staudenmaier007, 21.01.10 |
| Die Idee der Geschichte ist einmalig. Auch wenn die Umsetzung und die technischen Spielereien möglicherweise nicht mehr unseren heutigen Ansprüchen gerecht wird - lohnen tut sich der Film allemal. *Was für ein Traum - würde sich Heute jemand an ein Remake des Streifens waggen* 5/5 für den Klassiker der mir leider die Metamophose von Arnie Cunningham zu wenig herausarbeitet. |
| Aeon, 20.12.10 |
| Stimmt, jetzt wo du es sagst fällt mir auch wieder ein das "Arnie Cunningham" etwas plötzlich vom totalen Loser zum coolen und schicken Dandy wird. Ausserdem repariert sich "Christine" im Buch dadurch das sie fährt, bzw. dadurch das der Kilometerzähler läuft! Schade das hätte man doch in diesem Film auch so einbringen können, stattdessen repariert sich "Christine" hier verdammt schnell und plötzlich, aber trotzdem eindrucksvoll. Ansonsten ist der Film eine von den besseren King Verfilmungen, das Feeling der amerikanischen Jugend zu dieser Zeit kommt toll rüber. Es ist immer wieder erstaunlich wie Stephen King es schafft aus eigentlich plumpen Geschichten diese Spannung zu kreieren, indem die Figuren und Dinge mit so viel Phantasie zum Leuchten gebracht werden, was Carpenter hier gelungen auf die Leinwand zu überträgt. "~For the cars, we're just doin it for the cars~!" |
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