Halloween - Die Nacht des Grauens

Originaltitel: Halloween
Alternativtitel: John Carpenter's Halloween
Halloween 1
The Babysitter Murders
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1978
Regie: John Carpenter

Darsteller

Figur

Donald Pleasence  Dr. Sam Loomis
Jamie Lee Curtis  Laurie Strode
Nancy Loomis  Annie Brackett
P. J. Soles  Lynda
Brian Andrews  Tommy Doyle
Charles Cyphers  Marshall Brackett
John Michael Graham  Bob Simms
Nick Castle  Michael Myers
Will Sandin  Michael Myers als Sechsjähriger
  
Genre: Thriller, Klassiker, Slasher
Sequels: Halloween - Die Nacht des Grauens (1978)
Halloween 2 - Das Grauen kehrt zurück (1981)
Halloween 3 (1982)
Halloween 4 (1988)
Die Rache des Michael Myers - Halloween 5 (1989)
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Inhalt

Die amerikanische Kleinstadt Haddonfield in Illinois, wir schreiben das Jahr des Herrn 1963 am 31. Oktober – Halloween!
Während sich im Myers Haus die junge Judith mit ihrem Freund vergnügt – Mama und Papa Myers sind aufgrund des Feiertages außer Hauses – streunt der sechsjährige Michael allein umher. Schließlich verlässt der jugendliche Galan das Myersche Anwesen. Nun droht Gefahr! Wir folgen der Kamera in die Küche und sehen eine Hand ein gewaltiges Schlachtermesser ergreifen. Nun folgen wir dem Schlachtermesser die Treppe hoch Richtung Kinderzimmer. Hier stülpt sich der Unheimliche eine Maske über, fortan sehen wir die Ereignisse aus seiner Perspektive durch die Augenschlitze der Maske. Das Gesicht des Maskierten zeigen uns die Filmemacher nicht. Als er das Zimmer Judiths erreicht, sticht er mit dem Schlachtermesser wieder und wieder brutal auf sie ein, bis diese schließlich zusammenbricht. Der Maskierte rennt die Treppe herunter und aus dem Haus, direkt in die Arme des heimkehrenden Myers-Ehepaares, in der Hand noch immer das blut’ge Schneidwerkzeug. Als er demaskiert wird sehen wir einen kleinen Jungen mit leerem Blick: Es ist der sechsjährige Michael, der soeben seine Schwester ermordet hat…

Fünfzehn Jahre später steht wieder das Halloweenfest bevor. Michael Myers wurde damals in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und sitzt dort noch immer ein. Das Haus der Myers, welches von ihnen nach der Bluttat aufgegeben wurde und noch immer leer steht, erlangte im Laufe der Jahre lokale Berühmtheit als Haddonfields Spukhaus, welches nun hauptsächlich als Objekt für die Mutproben Heranwachsender herhalten muss, gerade anlässlich des nahenden Gruselkarnevals. Den Psychiater Dr. Loomis plagen allerdings gerade ganz andere Sorgen. Er, der Michael Myers behandelnder Arzt ist, soll den geisteskranken Mörder in eine andere Anstalt überführen. Vielfach warnte er die Behörden vor der Gefährlichkeit Myers, der nun zu einem jungen Mann herangewachsen ist. Loomis ist davon überzeugt, dass Michael, zu dessen Persönlichkeit er nie wirklich hat vordringen können, so etwas wie das personifizierte Böse ist. Tatsächlich hat sich Loomis so sehr in den hoffnungslosen Fall vertieft, dass er inzwischen selber neurotische Züge angenommen hat und in Myers seine persönliche Nemesis sieht. Und tatsächlich, an jenem Vorabend Halloweens gelingt Myers die Flucht aus dem Sanatorium. Für Loomis besteht gar kein Zweifel daran, wohin sich der irre Killer begeben wird, nach Haddonfield nämlich, der Mörder wird an den Tatort zurückkehren! Folglich begibt er sich - bewaffnet freilich – auch dorthin. So recht mag sich aber die örtliche Gesetzlichkeit in Person des lokalen Marshalls nicht von der Gefährlichkeit des Buhmannes überzeugen lassen, weshalb auch nur halbherzige Maßnahmen zu Ergreifung Myers eingeleitet werden. Loomis merkt, er ist auf sich allein gestellt!

Myers indes hat sich tatsächlich nach Haddonfield begeben und observiert hinter seiner weißen Maske das schüchterne Mädchen Laurie Strode. Laurie ist gut in der Schule und hat kein wirkliches Interesse am pubertären Ringelpietz ihrer Altersgenossen. Während all ihre Freunde und Freundinnen dem Halloweenabend entgegen fiebern und sich auf wilde Partys und amouröse Abenteuer freuen, verdingt sie sich lieber als Babysitter des kleinen Tommy Doyle. Noch ahnt sie nicht, dass ihr eine wahre Nacht des Grauens bevorsteht….

Kommentar

“Halloween“- das Original, natürlich!
Wahrscheinlich John Carpenters berühmtester Film überhaupt, obschon seine Regiekarriere damals noch jung war und spätere Großtaten wie „The Fog - Nebel des Grauens“, „Escape from New York“ oder „Die Fürsten der Dunkelheit“ seinen Ruf als Horrorspezialist mit eigenem Stil zementierten. Ohne jeden Zweifel aber darf „Halloween“, der im Prinzip den Übergang vom Frühwerk Carpenters mit Filmen wie „Dark Star“, „Assault on Precinct 13“ oder „Someone’s watching Me“ in dessen gute mittlere Periode einleitete (aus der dann samt und sonders die oben gelisteten Kracher stammen), wohl als sein einflussreichster Streifen bezeichnet werden, denn beinahe zufällig hat er damit (unabsichtlich) das Genre des „Slasherfilms“, insbesondere des „Teenie-Slashers“ erfunden, dem bis in unsere Tage unzählige, zumeist grottenschlechte Epigonen nachgefolgt sind, welche sich an den Spielregeln orientieren, die Carpenter (wohl gleichermaßen unbeabsichtigt) mit „Halloween“ vorgelegt hatte. Moment, werden sie jetzt sagen, da gab es doch schon Alfred Hitchcock und seinen formidablen „Psycho“, der immerhin auf 1960 datiert, oder Charles B. Piercens „Der Umleger“ aus dem Jahre 1976, meinethalben auch „Blutgericht in Texas“ von Tobe Hooper von 1974, doch all diese Filme funktionieren anders als Carpenters „Halloween“. Klar, Filme über irre Verbrecher gibt es seit es Film gibt, und stets übten sie eine beinahe hypnotische Wirkung auf ihr Publikum aus. Dennoch brach Carpenter mit den traditionellen Regeln des Genres und stellte sogleich ein paar neue auf, die begeistert von zahllosen Nachahmern aufgegriffen wurden. Doch löste dieser Stilbruch nicht nur Begeisterung allenthalben aus, Carpenter bekam auch ordentlich auf die Mütze. Sein Film zeuge von der reaktionären Gesinnung des Regisseurs, kritisierten ihn die Stimmen aus dem liberalen Lager, denn schließlich sei offensichtlich, dass die „wilden“ Kids, die sich hauptsächlich für Sex und Vergnügen interessieren, ihr Leben lassen müssen, während die „reine“ und aufrichtige Laurie am Ende überlebt, obschon der Killer ja hauptsächlich das Messer wegen ihr wetze. Stimmt, so kann man das zwar sehen, muss man aber nicht, denn dies sollte gar nicht die Aussage des Films sein, die Carpenter eigentlich im Sinn hatte.

Doch vertiefen wir dies später und werfen zunächst einmal einen Blick auf die Entstehungsgeschichte des Streifens. Carpenter hatte sich, wie wir ja schon festgestellt hatten, erste Lorbeeren mit Filmen verdient, die zwar allesamt kostengünstig hergestellt worden waren, gemessen daran aber ordentlich Reibach machten. Der Mann galt zwar als Avantgardist, aber auch als kommender Star am Regiehimmel, somit fiel es ihm nicht sonderlich schwer, den Produzenten Moustapha Akkad und Irwin Yablans rund 300.000 $ für sein neuestes Projekt abzuleiern. Es sollte dabei um eine Babysitterin gehen, die von einem gefährlichen Psychopathen gestalkt wird. Das Drehbuch hatte er zusammen mit seiner damaligen Lebensgefährtin Debra Hill verfasst, der Regiestuhl war ohnehin für ihn reserviert, und da Herr Carpenter ein sehr praktisch denkender Mensch ist, komponierte er auch noch den inzwischen legendären, Filmsoundtrack gleich selber, der freilich eine ganze Menge zur nervenzerfetzenden Spannung des Films beiträgt. Ursprünglich sollte der Film „The Babysitter Murders“ heißen, Produzent Yablans aber war mit diesem Titel nicht sonderlich glücklich, so schlug er „Halloween“ vor, da die Handlung an eben diesem Tag spielen sollte. Bekanntlich ging Halloween ja aus dem keltischen „Samhain“ hervor, jenem Tag, an welchem die alten Kelten nach ihrem Kalender den Übergang zur dunklen Jahreszeit feierten. An Samhain, so glaubten die Menschen, seien die Grenzen zwischen den Welten fließend und die guten wie die bösen Geister gingen auf Erden um. Das Gegenstück zum herbstlichen Samhain übrigens ist „Beltane“ im Frühling, aus dem die heutige Walpurgisnacht zum 30. April hervorging, in der es ja vielerorts auch heute noch Sitte ist, die Mitmenschen mit derben „Hexenscherzen“ in den Mai zu schicken, die so genannte „Hexennacht“, die vor allem im süddeutschen Raum ja noch weit verbreitet ist während man andernorts in den Mai tanzt. Aber ich schweife ab!

Carpenter beschloss unter diesen Umständen, die übernatürlichen Elemente des Films stärker auszubauen. Sollte Anfangs Myers einfach nur ein aus der Anstalt geflüchteter Irrer sein, so verschmolz er allmählich gänzlich mit der Figur des „Boogieman“, des schwarzen Mannes! Michaels Myers ist tatsächlich das absolut Böse, ein Mann, der seine Morde ohne jede Reaktion begeht. Weder quälen ihn irgendwelche Dämonen noch beschert ihm das Töten Rausch oder Befriedigung. Völlig emotionslos und ohne Motive zieht der Killer eine Blutspur durch die Kleinstadt… und kann am Ende doch nicht zur Strecke gebracht werden, trotz mehrerer Unzen Blei im Leib und vermeintlich gebrochenem Kreuz. Das Böse kann eben nicht sterben. Und genau hier liegt auch die wahre Innovation des Streifens. Zuvor brauchten die Serienmörder stets einen Grund um ihre Untaten zu begehen. Schwere Kindheit, tyrannisiert von Übermutter/-vater, Rachgelüste, körperliche Deformationen, Geisteskrankheit, perverse Mordlust - was auch immer! Michael Myers braucht keinen Grund für sein Tun. Carpenter verweist in gewissem Sinne damit auf das Böse im Menschen selber, das mitunter unerklärlich hervorbricht und oftmals scheinbar ohne jeden Grund schreckliches anrichtet. Anders als zu jener Zeit üblich, in welcher die Filme eines George A. Romero oder David Cronenberg das Genre revolutioniert hatten und weitestgehend bestimmten, verwies Carpenter aber wieder auf die alten Traditionen des Horrorfilms, indem er die tödliche Gefahr von einem „Monster“ ausgehen lässt. Er fertigte also einen modernen zeitgemäßen Horrorfilm an, der aber eben gleichzeitig auch eine Rückbesinnung auf den klassischen Gothic-Film darstellte. Innovation durch Tradition? Das sicher nicht!

Viel der innovativen Kraft, die dem Film innewohnt, entstammt dem Regiestil Carpenters und dem guten Blick des damals noch jungen und nicht sehr erfahrenen Kameramannes Dean Cundey, mit dem Carpenter fortan noch oft zusammenarbeiten sollte. Das Spiel mit den Perspektiven, mit dem Carpenter/Cundey ihre Zuschauer narren, hatte es bis dahin in der Form beispielsweise noch nicht gegeben. Mal ist der Zuschauer, Mörder, dann Opfer, dann wieder hilfloser Zuschauer. Zudem gelingt Carpenter das Kunststück, seinen Sets stets diesen gewissen für ihn typischen klaustrophobischen Terror zu verpassen. Nirgendwo gibt es Sicherheit, der schwarze Mann kann überall lauern, auch wenn er nicht zu sehen ist. Man vernimmt seinen schweren Atem unter der Maske, sieht eine Reflektion von ihm im Fenster, vielleicht seinen Schatten und erschrickt schließlich vor Nichtigkeiten. Diese Atmosphäre entwirft Carpenter so meisterlich, dass es ihm sogar gelingt, die doch etwas löchrige und – nun ja - ziemlich dünne Story auf diese Weise auszuflicken, wenngleich manches Buh!-Erlebnis auch manchmal arg diesem Selbstzweck dient. Ein weiteres Kunststück übrigens war es, dem Film die herbstliche Atmosphäre zu verpassen, die er ja durchaus verströmt. Tatsächlich entstand der Film nämlich im warmen Frühjahr des Jahres 1978, dazu noch in Kalifornien. Dennoch gelingt die Illusion des nachsommerlichen Illinois dank Kunstlaub und Kürbissen vortrefflich. An Inszenierung, Kameraarbeit und Soundtrack gibt es also schon mal nichts zu mompern. Die Story ist etwas holprig und dünn, wie wir auch bereits wissen. Wie aber sieht es mit den Darstellern aus?

Die agieren im Prinzip so gut sie es können. Der einzige gestandene Schauspielrecke, den der Film zu bieten hat, ist ohnehin der Brite Donald Pleasence, der mit seinem Part als Dr. Loomis so etwas wie seine späte Rolle des Lebens beschert bekam. Zunächst wollte er gar nicht mitwirken, dann ließ er sich aber doch noch überreden (angeblich von seiner eigenen Tochter, die ein großer Fan Carpenters war) und erhielt schließlich mit 20.000 $ die fetteste Gage des gesamten Casts. Er sollte den Dr. Loomis erneut in den Fortsetzungen 2, 4, 5 und 6, die übrigens allesamt mit der Qualität des ersten Films nicht mithalten können und auch nicht von Carpenter inszeniert worden sind, geben und wurde damit zu einer Legende des Genres. Pleasence spielte seinen Loomis mit der Routine, die er sich in seiner rund 25 jährigen Schauspielerkarriere bis dahin hatte aneignen können und überzeugt als etwas abseitiger Psychiater auf der Jagd nach seiner Nemesis. Die Entdeckung des Films war, na klar!, die damals noch blutjunge Jamie Lee Curtis, die den Part nur deshalb bekommen haben soll, weil ihre Mutter die aus „Psycho“ bekannte Janet Leigh war. Ursprünglich wollte Carpenter die Schauspielerin Anne Lockhart besetzen, doch hier setzten sich die Produzenten durch, die sich von den Namen Leigh/Curtis (Jamie Lees Papa ist der Schauspieler Tony Curtis) zusätzliche Promotion erhofften. Curtis und Carpenter verstanden sich dann aber so gut miteinander, dass er sie später für seinen Film „The Fog“ wieder engagieren sollte. Mit Nancy Keys (wird hier als Nancy Loomis geführt) hatte Carpenter bereits bei seinem Film „Assault on Precinct 13“ zusammengearbeitet, P.J. Soles hatte zuvor eine Nebenrolle in de Palmas „Carrie“ als eines der fiesen Schulmädchen gespielt, die der bedauernswerten Hauptfigur das kurze Leben zur Hölle machen. Die jungen Darstellerinnen machten ihre Sache soweit ganz ordentlich, Jamie Lee ja später noch große Hollywodkarriere. Erwähnung finden sollte noch der junge Brian Andrews, der den kleinen Tommy Doyle spielt und dem man die Angst und Verzweifelung der Figur durchaus abnimmt. Der alte Carpenter Spezi Charles Cyphers ist übrigens auch mal wieder mit von der Partie, diesmal als Gesetzeshüter.

Kommen wir noch einmal zu dem Punkt zurück, den manch Kritiker als reaktionär und sogar frauenfeindlich ächtete, und der dann später zu einer beinahe in Stein gemeißelten Regel des „Teenie-Slasher“ Subgenre werden sollte, nämlich dem Punkt, das die Jungfrau mit dem Leben davon kommt während ihre sexuell aktiven Freunde sterben. Ist Michaels Myers etwa eine exekutive Instanz, die dem Treiben der jungen Menschen Einhalt gebietet, ja gar die „Sexuellen Ausschweifungen“ bestraft? Ist das etwa die Moral von der G’schicht? Carpenter selber sieht das ganz anders. Zunächst einmal sei es seine Intention gewesen, einen Horrorfilm zu drehen, nicht mehr und nicht weniger. In einem Interview mit dem Journalisten Alan Jones nahm er einmal zu den Kritiken Stellung und ließ sich wie folgt vernehmen: „Das eine Mädchen, das sexuell das aufrichtigste ist, sticht auf diesen Kerl mit einem langen Messer ein. Sie ist die sexuell Frustrierteste. Sie ist diejenige, die ihn tötet. Nicht, weil sie eine Jungfrau ist, sondern weil all diese unterdrückte sexuelle Energie aus ihr herausbricht. Sie benutzt all diese Phallussymbole gegen ihn.” Carpenters Auffassung zufolge ist der Film mitnichten eine Moralität. Man darf vermutlich davon ausgehen, dass Carpenter tatsächlich mit einer gewissen Naivität zuwerke gegangen ist und die Reaktionen, die sein Film herauf beschwor, nicht hatte kommen sehen.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass es ohne Carpenters Film Heerscharen von Epigonen, angefangen bei Cunninghams „Freitag der 13.“ über die „Freddie Kruger“ Reihe bis hin zu der letzten Welle, die wiederum von Cravens „Scream“ initiiert wurde, so wahrscheinlich nicht gegeben hätte. Dann wäre uns so einiges erspart geblieben, wird nun sicherlich mancher sagen (und ich muss zugeben, so vollkommen anders sind meine Gedanken diesbezüglich auch nicht gelagert), trotzdem bleibe ich dabei: Carpenter trägt keine Schuld an dem Schund, der ihm nachfolgte. Sein Film ist ein meisterlich inszenierter Suspense-Thriller, der mit übernatürlichen Motiven spielt, atmosphärisch dicht gehalten ist und zum Schluss ein unglaubliches Tempo aufnimmt, was für einige Längen im Laufe des Films entschädigt. Die Story ist dünn, zugegeben, dafür aber wird man entschädigt. Der Film soll keine Sozialkritik und keine Moralität sein, sondern einfach nur ein spannender Horrorthriller. Dies ist seinen Machern, allen voran dem damals jungen John Carpenter, allemal gelungen.
Und jetzt schnitz ich mir ’ne Kürbislaterne, denn bald ist ja wieder…Halloween!

Filmreview von: Wollo / Alle Reviews von Wollo

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Veröffentlichungen

Der Film ist auf DVD in ungezählten Editionen auf DVD und Blu-ray erschienen, unter anderem bei Concorde Home Entertainment, Marketing Film, ASTRO, Laser Paradise oder auch in der Carpenter-Box bei Kinowelt. Zumeist ist die Original-Kinoversion von 1978 erhältlich, wer die auf 100 Minuten aufgestockte TV Fassung haben möchte, der wende sich an ASTRO oder an Merketing. Auf VHS kam der Film bei ASTRO und Warner Home Video heraus. Wer Laserdiscs sammelt, wendet sich an das amerikanische Criterion Collection Label. Auch die Blue-ray gibt es nur in den USA, und zwar bei Anchor Bay.

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Weitere Kommentare zum Film

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erik, 10.12.08
Der Klassiker. Fängt ruhig an, was ihn anfangs ein bichsen schleppend macht, aber von einem Film aus den 70ern kann man halt nichts anderes erwarten, (mit ausnahme von dawn of the dead), doch dann wird er spannend und das Tempo steigert sich gewaltig. Auch wenn die Morde unblutig sind, sollte jeder Horrorfan den Film kennen.
 
Wollo, 14.12.08
Du findest, der Film fängt ruhig und schleppend an? Der Mord eines kleinen Jungen an seiner Schwester ist für Dich ein ruhiger Anfang? Junge, Du machst mir Angst!! Scherz beiseite, aber auch nach dem Zeitsprung folgt sogleich der Ausbruch Myers aus der Klappsmühle, und schwupps, schon ist man mittendrin in der Handlung. Richtig ist, der Film hat in der Mitte immer wieder mal Längen, aber gerade das macht ja zum Teil einen guten Thriller aus, dass er dem Zuschauer auch immer mal wieder Gelegenheit zur Entspannung lässt. Dass Carpenter keine aufwendigen Splattereffekte zeigt, ist wahrscheinlich dem relativ knappen Budget geschuldet, andererseits aber ist er ja auch nicht unbedingt als ausgewiesener Gore-Fanatiker bekannt. Ich finde es im Prinzip auch ganz angenehm so, den Splatterfaktor nicht zu übertreiben, denn das ist ja im Allgemeinen eh nur Effekthascherei. Klar, kann auch mal ganz lustig sein, wie im Frühwerk Peter Jacksons vielleicht, aber die meisten Splatterstreifen haben doch außer ihrem Schauwert an Filmblut und Metzgereiabfällen zumeist nur sehr wenig zu bieten. Wer sowas sehen will, könnte ja auch einen Schlachthof besuchen. Au Backe, dafür gibt's wieder Ärger, aber ist doch so, einen gelungenen phantastischen Film macht nicht sein Gore-Faktor aus, der lenkt zumeist nur von den anderen Defiziten eines solchen Streifens ab. Wie gesagt, es gibt schon Ausnahmen, aber wie viele Blut-Und-Gedärme-Filme sind einfach nur billig, schrottig, dilettantisch und schlecht? Eben, kann man gar nicht zählen. Hiervon hebt "Halloween" sich angenehm ab, finde ich, und er weiß dennoch mitzureissen.
 
Preytor, 15.01.09
Mir könnt ihr sagen was ihr wollt, aber Klassiker wie Halloween hier sind und bleiben einfach unerreichte Meitserwerke. Damals hatten solche Filme noch Still, heutzutage ist der Mittelpunkt, den Zuschauer zu schocken und mit Gewaltszenen zu beeindrucken. Ohne noch viel hinzuzufügen, was sowieso bereits schon alles erwähnt wurde, finde ich, dass der Film alle mal seine 5 Sterne verdient hat.
 
Nicolija, 17.02.12
"Halloween" das orginal ist echt klasse. Die Szenen sind zwar sehr blutbedürftig, aber die Musik macht das wieder gut. Diese Musik lässt einen vor Angst zittern. Michael Myers ist einer der berühmtesten "Anti-Heroes" überhaupt. Ich bin ein riesen Jason und Freddy Fan, aber Myers ist meiner Meinung nach der beste Killer. Zuletzt gebe ich noch einen Tipp: Stellt diese Filmmusik NIE als Klingelton ein!!.. Das ist eeeeeeeeecht gruselig!!
 
Hate, 02.06.12
Also, ich muß ehrlich gestehn das Michael Myers einer meiner Albträume ist,aber vieleicht wie von Wollo oben beschrieben, steckt so jemand in jedem von uns...also hab ich pracktisch angst vor mir selbst,ja? Mal was anderes:Im Film sagen diese Lynda und ihr Freund Bill im Wagen das sie "Lindsey"(das kleine Mädchen was später mit Tommy Doyle Fernsieht)die Kleider vom Leib reissen wollen...also entschuldigung mal,was soll das denn,sind das etwa KiFi`s? Also,nach Tierquälerei ist das das schlimmste was es für mich gibt. Es ist mir schon oft in dem Film aufgefallen,aber ich konnte es bisher nie zur Sprache bringen. Ich weiß wirklich nicht was ich von dem Film halten soll. Ich setze Ihn aufs Mittelmaß,weil er mit meinen Urängsten spielt und wegen dieser Sache mit der kleinen "Lindsey",was ich absolut nicht ok finde.
 
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