Last Action Hero
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Inhalt
Danny Madigan verbringt jede freie Minute im Kino. Sein Lieblingsheld ist der von Arnold Schwarzenegger gespielte, knallharte Supercop Jack Slater. Der alte Kinoverführer Nick hat ihn zu einer Privatvorführung eingeladen, er muss in der Nacht die neue Kopie des Action-Krachers Jack Slater IV testen. Hierzu gibt er Danny eine magische Eintrittskarte, die er einst von Harry Houdini bekam, aber aus Angst, Houdini könnte gelogen haben, nie genutzt hat. Doch die Karte funktioniert, mitten in einer wilden Verfolgungsjagd wird Danny in den Film geschleudert und findet sich auf den Rücksitz von Jack Slater wieder. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Bösen, doch als diese an die magische Karte kommen und in die reale Welt dringen, müssen sie ...
Kommentar
Regisseur John McTiernan hat mit Filmen wir Predator und "Stirb langsam" gezeigt, dass ihm das Action-Genre liegt. Dieser Film ist jedoch eine Parodie auf ebensolche Actionfilme. Zum einen wird die reale Welt von New York gezeigt, in der es offenbar keine Helden mehr gibt und die Polizei der Verbrechen nicht mehr Herr wird. Im genauen Gegensatz stehen die Jack Slater Filme. Slater ist der überzogene, supercoole, unbesiegbare Action-Cop. Gefahr und Zerstörung sind sein täglich Brot, wo er hinkommt kracht es gewaltig. Doch nun werden die Grenzen zwischen Fiktion und Realität geöffnet. Mit einer magischen Eintrittskarte dann der kleine Danny wie die beiden Supernase Thomas Gottschalk und Mike Krüger in "Die Einsteiger" in den Film hinein. Nun ist er in einer Welt, wo die guten immer Gewinnen und wo alle Frauen schön sind. Wo es selbstverständlich ist, dass Zeichntrickkatzen rumlaufen und Danny als Partner von Jack Slater bei der Polizei arbeitet. Das ganze ist auf Grund der überzogenen Darstellung herrlich anzusehen, doch dann kommen die Filmschurken in die reale Welt, wo es keine Polizisten gibt, die sie aufhalten können. Natürlich nehmen Danny und Jack auch hier die Verfolgung auf, wobei Jack erfährt, dass diese Welt ganz anders ist. Fenstereinschlagen tut weh und Autos explodieren nicht, wenn man drauf schließt. Das ganze wird mit sehr viel Selbstironie gespielt, so darf Jack dann sein wahres Ich während der Premiere retten. Arnold versucht natürlich wieder etwas Schleichwerbung für seine Restaurants und Fitnessstudios bei der Presse unterzubringen und gibt es viele kurze Gastauftritte bekannter Stars wie James Belushi, Jean-Claude Van Damme, etc. Und auch hier gibt es wieder Action und Slater kann den bösen Buben den Gar aus machen, wird jedoch selbst schwer verletzt. Er muss wieder zurück auf die Leinwand, wo eine tödliche Verletzung nicht mehr als eine kleine Fleischwunde ist. Als nette Dreingabe hat sich die magische Karte selbständig gemacht und aus Ingmar Bergmans "Das siebente Siegel" den Tod befreit, der den beiden dann einen kurzen Besuch abstattet und Danny beruhigen kann, dass er erst als Großvater stirbt.
Fazit: Eine intelligente Satire, die es zum einen schafft mit Action und Humor grandios zu unterhalten, zum anderen aber auch sehr gesellschaftskritisch ist und Realität und filmische Fiktion gegenüber stellt und einiges an Fragen aufwirft.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist in mehreren Auflagen bei Columbia TriStar Home Video auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Collateral Damage - Zeit der Vergeltung
Stand: 18.06.2013 01:59:07
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 04.10.08 |
| Witzig, Action total, tolle Schauspieler, interessante Story, nette Einlagen. Der Film bietet von überall ein bisschen was und ist zu keiner Minute langweilig. Hier spielt zwar wie üblich Schwarzenegger die Hauptrolle, wird aber von dem Kleinen total an die Wand gespielt. |
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