Feuertanz - Horror Infernal
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Inhalt
Die junge Rose Elliot liest in einem alten Buch über die drei Mütter, Hexen , für die der Architekt Varelli einst drei Häuser entwarf und baute, eins in New York, eins in Rom und eins in Freiburg. Von hier aus regieren sie die Welt mit Schrecken, Tränen und Grausamkeit. Anhand der Beschreibung glaubt sie in dem besagten New Yorker Haus zu wohnen, wo Mater Tenebrarum, die Mutter der Finsternis, herrscht. Bevor sie sich auf die Suche nach Indizien macht, berichtet sie ihrem Bruder Mark, der in Rom Musik studiert, in einem Brief von ihrem Verdacht. Doch Marks Freundin Sara liest den Brief und erkennt das besagt Haus in Rom, wo Mater Lacrimarum, die Mutter der Tränen, regiert. Sie sucht das Haus auf, verlässt es jedoch nicht mehr lebend. Nach einem Anruf von Rose reist Mark zu seiner Schwester nach New York, doch als er ankommt, ist sie verschwunden. Ohne zu wissen, welches unheilvolle Übel im Haus auf ihn lauert, begibt er sich auf die Suche nach seiner Schwester, wo er ...
Kommentar
Dario Argento (Phenomena), der Meister des italienischen Horror- und Thrillergenres zeigt nach Suspiria in seinem zweiten Teil der Müttertrilogie, was er wirklich drauf hat. Die Geschichte wird sehr atmosphärisch und super spannend aufgebaut und wurde mit heftigen Schockmomenten untersetzt. Der Film ist wie eine Farbarie und erinnert an Mario Bava zu seinen besten Zeiten. Ich hatte Glück und konnte den Film als traumhafte, deutsche 35 mm Kopie auf der großen Leinwand sehen, wo die Farben wirklich grandios auf den Zuschauer einwirken und ihn in eine andere Welt voller Schönheit und Grausamkeit transportieren. Untermalt wurde das ganze mit einem genialen Soundtrack von Keith Emerson. Ich habe mir nach dem Film sofort die LP zum Film besorgt. Die Geschichte handelt von drei Hexen, den drei Müttern, die von ihrem Häusern die Welt mit Angst und Schrecken beherrschen. Die weitgreifende Macht der Mütter kommt hier jedoch nicht zum Tragen, hier werden die, die dem Geheimnis auf der Spur sind, brutal ermordet. Besonders gut haben mir die Tierhorroreinlagen bei den Morden gefallen, einmal durch Katzen, die richtig böse rüberkommen, und eine lange Passage mit vielen dreckigen Kanalratten, die lecker zubeißen, herrlich. Der Film zählt auf jeden Fall zu Argentos besten Werken, ein echtes Genrehighlight.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Veröffentlichungen
Der Film ist bei 20th Century Fox Home Entertainment auf VHS und bei CBS/FOX auf Laserdisc erschienen. Die beiden deutschen DVDs sind laut OFDb Bootlegs.
Filmbewertung
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Boys Club-Live From California
Stand: 25.05.2013 17:04:38
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Weitere Kommentare zum Film
| Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar. |
| schnuff, 05.11.12 |
| Ein geniales Feuerwerk der Farben trifft auf einen fantastischen Soundtrack. Ein Klassiker von Argento, der wieder einmal zeigt, das man auch ohne Mega-Millionen-Budget ein Meisterwerk schaffen kann. Ein Film, den man immer wieder anschauen kann, und sich dabei jedes mal aufs Neue berauschen lassen kann. |
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