Land of the Dead
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Inhalt
In einer Stadt, abgegrenzt durch Flüsse und elektrischen Zäune, haben sich die letzten Überlebenden einer großen Zombie-Epidemie ein neues Leben aufgebaut, das vom machtgeilen Bürgermeister Kaufman regiert und kontrolliert wird. Während er mit seinem Gefolge und der reichen Oberschicht in einem fantastisch- luxuriösen Gebäude lebt, muss die ärmere Restbevölkerung draußen im Ghetto jeden Tag ums Überleben kämpfen. Cholo, ein Söldner Kaufmans, verdient seinen Lebensunterhalt genau wie Kollege Riley und seine Männer, indem sie in einem eigens entworfenen Panzerwagen regelmäßig ihr Leben draußen in den umliegenden Ortschaften riskieren, indem sie Lebensmittel und Luxusgüter aus den leeren Geschäften plündern. Nebenbei machen sie sich einen Spaß damit, Zombies ab zu knallen- was von einem Zombie beobachtet wird, der offensichtlich intelligenter ist als die anderen weil er versucht, ein paar von ihnen zu retten. Nachdem er es sogar schafft, an ein Gewehr zu kommen, ist ihm die Bewunderung der anderen Kreaturen sicher. Unter seiner Führung beginnen sich die hungrigen Monster zu formieren und folgen ihm auf seinem Weg in Richtung Stadt. Mit seiner Armee von Zombies steht er vor den Toren der letzten Zuflucht der Menschen, denen nicht mehr viel Zeit bleibt, sich vor den immer näher kommenden Untoten zu verteidigen…
Kommentar
Dieser ca. 15 Millionen US-Dollar teure Zombieschocker ist der Vierte, einer fünfteiligen Horrorfilm-Reihe des US-amerikanischen Kult- Regisseurs George A. Romero. Nominiert für den „Empire“ und den „Saturn“ Award als bester Horrorfilm und für das beste Make-up, spielte das Projekt über 46,8 Millionen US-Dollar weltweit ein, und außerdem nochmals 11 Millionen US-Dollar allein mit dem Verkauf der Dvds. Treu der Vorlage seiner bisherigen Living-Dead-Trilogie, lässt Romero seine „Stinker“ – wie sie nun genannt werden, auch hier nicht schnell laufen, sondern wie gewohnt langsam daher hinken. Auch die üblich- bissige Gesellschafts- und Sozialkritik kommt auch hier wieder nicht zu kurz. Makabere Einlagen wie die Zombies als Jahrmarkt-Attraktion fürs Foto, „Arena“- Kämpfe, Schießübungen usw. dürfen auch hier natürlich nicht fehlen. Neu ist allerdings die Fähigkeit, sich zu organisieren. Sie sind intelligent, lernen mit Waffen um zu gehen, fühlen und lassen sich von einem Anführer leiten. Liebevoll im Detail, wird das Ganze von einer kleinen Prise Humor begleitet wenn man sieht wie verschieden die einzelnen Zombies (z.B. in ihren Berufsspaten als Metzger mit der Axt, Musiker mit Instrument usw.) hergerichtet wurden. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die fetzige Musik. Statt Gruselmusik zur Untermalung gewisser spannender Szenen, wird hier mehr auf den Spaß der Schießorgien beim Zerfetzen und Explodieren der Schädel gesetzt. Auch wenn die Atmosphäre für mich irgendwie nicht wirklich gruselig, düster und beklemmend ist, so kommt das Teil aufgrund dem extrem hohen Goreanteil, und der netten Schockmomente, doch schon ziemlich heftig daher und kann für Genrefreunde nur wärmstens empfohlen werden. Literweise Blut, jede Menge Gedärme, abgetrennte Köpfe und Gliedmaßen am laufenden Band, spektakuläre Effekte bei den vielen geilen Fress- Szenen sind wahrlich nichts für schwache Mägen. Die Schauspielercharaktere sind alle gut besetzt. Neben Asia Argento, der Tochter des bekannten Regisseurs Dario Argento (Produzent von Romeros „Zombie“), gibt’s auch kleine Cameo Auftritte von "Shaun of the dead"-Darsteller Simon Pegg und Romeros ehemaligen Make-up-Spezialisten Tom Savini (Die Rückkehr der Untoten) der mittlerweile selbst erfolgreich unter die Regisseure ging. Mir hat der Film sehr gut gefallen, eine Bereicherung für das Zombiegenre!Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Universal in mehreren Auflagen auf DVD und HD-DVD erschienen.
Filmbewertung
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Dawn of the Dead (Director's Cut)
Stand: 09.02.2010 13:08:01
Diary of the Dead (2 DVDs) (inkl. Wendecover)
Stand: 09.02.2010 13:08:50
Doom - Der Film (Extended Edition)
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Weitere Kommentare zum Film
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| Wollo, 11.09.08 |
| Ich fand den Film maßlos enttäuschend, als ich ihn mir seinerzeit im Kino angeschaut habe. Da hat sich Romero rund 20 Jahre Zeit gelassen um das Herzstück seiner Arbeit, nämlich seine gradiose, formidable Zombietrilogie, die nicht weniger als zwei Meisterwerke und einen immerhin noch ziemlich guten dritten Film zu bieten hat, fortzusetzen, und dann kommt er mit einem Film daher, der es weder von der Originalität noch der Intelligenz - von der Subtilität und der Atmosphäre ganz zu schweigen - auch nur am Rande mit den Vorgängerfilmen aufnehmen kann. Vielleicht war das Budget einfach zu hoch (die ersten drei Teile zusammen haben nicht einmal ansatzweise 15 Millionen $ gekostet), vielleicht aber sollte sich Romero auch zur Ruhe setzen, denn irgendwie ist ihm in den letzten Jahren sowieso nicht vernünftiges mehr geglückt. "Land of the Dead" bietet ordentliche Effekte, das ist sicher richtig, viel mehr positives kann ich aber wirklich nicht über den Film sagen. Die Story ist doof und platt,die Darsteller sind auch nicht besonders. Dennis Hopper beispielsweise als völlig zweidimensionaler Klischeeschurke, da hätte man eine Performance haarscharf an der Selbstparodie erwartet, aber nix da. Asia Argento spielt mal wieder die toughe Schlampe, ihre Figur wäre aber eigentlich für die Story gar nicht nötig gewesen (gut, afür kann sie ja nichts), die anderern Darsteller waren auch wenig überzeugend. Die politische Botschaft, die diesmal ziemlich simpel ausfiel, wurde nicht wie in den alten Filmen geschickt im Film verpackt, sondern mit der Brechstange unters Volk gebracht. Freunde und Fans der alten Filme lassen besser ihre Finger von dem Film, sie können sich somit eine Enttäuschung ersparen. |
| nicken1969, 25.08.09 |
| Ja..Schade..Liebe güte,was habe ich diesen Film entgegen gefiebert.Und was heraus kam war am Ende speziell für mich eine herbe Enttäuschung.Dabei hätte man aus dem Material soviel rausholen können.Das war dermassen die Atmosphäre zerstört ist,Das man sich vor den Zombies gar nicht mehr fürchtet.Dann einen Big Daddy einzusetzen,so wie einen Zombievater..Mein Gott George,was hat dich da bloss geritten!!!Das was seine Vorgänger ausgemacht hat,findet komplett nicht mehr statt.Auch die Masken,speziell Big Daddy,also Herr Nicotero,da können sie von Savini & Co noch viel lernen.Das Computerzeitalter hat sich doch eher negativ auf Zombiefilme ausgewirkt.Dann lieber zurück zur Handarbeit.Aber das bekommt man ja heute nicht mehr unter einen Hut.Das letzte Zombiehighlight war das Remake von Dawn of the Dead.Snyder hat gezeigt das es doch noch geht.Zurück zum Thema.Der Einzige Grund warum er von mir zwei Schädel bekommt ist,das der Film gute Schauspieler und super Schauplätze bekommen hat. |
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