Green River Killer
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Inhalt
Gary Ridgway ist ein unauffälliger, solider Durchschnittstyp der in einem Paketversand arbeitet. Weil er einen unbändigen Hass auf Frauen- und Prostituierte im Speziellen hat, tötet er im Laufe seines Lebens über 50 Frauen die er gerne am Green River ablegt, weshalb ihm die Presse den Namen „Green River- Killer“ gibt. Keiner seiner Kollegen, noch eine der drei ahnungslosen Ehefrauen die Gary nach und nach heiratete, ahnen, dass gerade ER der fieberhaft gesuchte Serienkiller ist, dem die Polizei seit Jahren hinterher jagt. Ridgway fühlt sich absolut sicher, weist arrogant jede Verdächtigung von sich, bis er nach über 20 Jahren endlich aufgrund der Erfindung von neuartigen DNA Tests überführt und geschnappt werden kann.
Kommentar
Dieser billige und schlecht gemachte, sehr eigene Serienkiller- Thriller ist das Werk des deutschen Schauspielers, Regisseurs und Filmproduzent Ulli Lommel (Bloodsuckers, Zodiac Killer), der vor allem mit seinen beiden „Boogeyman“ Teilen bekannt wurde, und seit dem in Amerika lebt. Seine- nach einer wahren Begebenheit verfilmte Biographie des Serienmörders Gary Leon Ridgway- erhielt aus mir völlig schleierhaften Gründen keine Jugendfreigabe und macht den Film für viele dadurch erst richtig interessant. Interessant ist für mich persönlich an diesem langweiligen Schinken aber nur das geheimnisvolle Cover, und die Story ansich da ich auf Serienkiller stehe, denn der Rest plätschert dahin wie ein Billgsdorfer Softporno für Arme. Ständig dieselben Wiederholungen, wie Gary die Frauen aus der Bar abschleppt, Sex mit ihnen hat und sie dann (nachdem er sie getötet hat- was man aber fast nie sieht…!) am Fluss unten ablegt. Dazwischen die Einblendungen die er danach beim Verhör machte nachdem sie ihn gefasst hatten…Das Ganze geschieht mit billigster Kameraführung, schlechter (Über)- Belichtung, furchtbarer Synchro und vor allem- nicht so wie es in Wirklichkeit war! Wenn man sich die Biographie dieses Mannes genauer ansieht, dann hat man ein komplett anderes Bild von dem Ungeheuer als er im Film wirklich rüber kommt. Laut seinen Aussagen soll er ja über 90 Frauen ermordet (und verstümmelt!) haben, wirklich nachgewiesen werden konnten ihm nur an die 50. Auch dass er Sex mit den längst verwesten Leichen hatte und ihnen auch danach noch Grauenhaftes antat, von dem sieht man im ganzen Film nichts. Für mich ist dieses C- Movie wie eine Folge von „Anatomie“, einer Serie die es abends im Fernsehen spielt wo man sieht, wie aufgrund langwierigen und umfangreichen Ermittlungen die Täter erst nach Jahren überführt werden können. Gary Ridgway wurde übrigens zu lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Begnadigung verurteilt und verbüßt diese heute in der Justizvollzugsanstalt des Staates Washington in Walla Walla.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Ed Gein - Der wahre Hannibal Lecter
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