Flesh Eater - Revenge of the Living Dead
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Inhalt
Es ist Halloween und eine zehnköpfige Gruppe junger Leute fährt in ein abgelegenes Waldstück, um dort ausgelassen mit reichlich Alkohol, Sex und Drogen zu feiern. Unterdessen legt ein nichtsahnender Holzfäller, während seiner Waldarbeit in einem benachbartem Gebiet, ein mit der Inschrift „Dieses Böse wird euch euer Fleisch und Blut nehmen und euch alle zu bösen machen!“ versehendes Grab frei. Er öffnet die Ruhestätte und entdeckt den Leichnam eines totgeglaubten Zombies. Bald darauf wird der Arbeiter von dem Zombie, dem „Flesheater“, gebissen und verwandelt sich ebenfalls zum Untoten. Die beiden Zombies machen sich getrennt voneinander auf die Suche nach menschlichem Fleisch. Flesheater überfällt ein Paar beim privaten Stelldichein in einer Scheune und tötet beide auf bestialische Weise, während der verwandelte Waldarbeiter den Fahrer der Gruppe attackiert und ebenfalls tötet. Die Angefressenen werden selbst zu Zombies und rasch steigt ihre Anzahl. Zu diesem Zeitpunkt ahnt die Gruppe noch nichts von der bevorstehenden Gefahr. Erst als eine junge Frau von den Zombies angegriffen und schwer verletzt wird, erkennt die Gruppe ihre gefährliche Lage. Sie verschanzen und verbarrikadieren sich in einem leerstehenden Haus, finden ein Telefon und kontaktieren hilfesuchend den Notruf der örtlichen Bezirkspolizei..... Doch das Farmhaus erweist sich trotz intensivster Sicherheitsbemühungen der dezimierten Truppe als Falle. Die Teenies, deren Anzahl sich analog mit der Zahl der Monster ändert, werden bald von einer Übermacht der Untoten überwältigt und bis auf zwei vollständig ausgelöscht.
Kommentar
Rund 20 Jahre nach Romeros "Night of the Living Dead" beschließt Bill Hinzman, besser bekannt als Friedhof-Zombie in Romeros Klassiker, seinen eigenen Zombiestreifen zu drehen, bei dem er wieder in seine alte Rolle schlüpft und diesmal kräftig zubeißen darf. "Flesheater", vielen Landes auch bekannt unter "Zombie Nosh", ist Hinzmans zweite Regiearbeit nach dem unsäglichen "American Killer" aus dem Jahre 1972 und seine erste Tätigkeit als Produzent und Drehbuchautor. Zusammen mit seinen Freunden und Verwandten erschuf er einen amateurhaften Zombie-Flick, der Romeros Meisterwerk huldigt, zitiert und ganz klar kopiert. Dabei wirkt das ganze aber nicht einen Moment wirklich spannend, oder gar atmosphärisch - vielmehr stehen lediglich der Funfaktor und der Gore bei dieser Amateurfilm-Produktion im Vordergrund. Letzteres gibt es reichlich und es verwundert schon, dass die FSK scheinbar keinerlei Probleme mit herausgebissenen Fleischstückchen, blutigen Kopfschüssen, Axtschlägen auf den Kopf und durchbohrte Körperteile zu haben scheint. Das ist zwar nicht immer sonderlich gut, aber für eine Produktion wie "Flesheater" zumindest effektiv in Szene gesetzt. Lediglich die Masken der Zombies sind alles andere als furchterregend und sorgen höchstens für einige Lacher, statt blankes Entsetzen. Zudem sind die Protagonisten allesamt talentfrei, schauen dumm drein, warten auf ihren Einsatz und agieren äußerst holperig - eben so, wie man es von einem Amateurfilm erwarten darf. Von einer Geschichte brauchen wir eigentlich gar nicht erst sprechen, denn die Story ist dünn und gerade ausreichend genug, um diesen Wald- und Wiesen-Splatter zu tragen. Da liegt der gute Hinzman wahrscheinlich seit einer verdammt langen Zeit im Wald vergraben - zwei Steintafeln deuten auf einen grausamen Fluch hin, und wartet nur darauf, endlich wieder ins untote Leben zurückkehren zu dürfen. Was auch prompt passiert, als ein Holzfäller sein Grabstätte freilegt. Hätte man ihn doch mal nen Meter tiefer als 2 cm unter der Erdoberfläche vergraben sollen ... Sein Befreier hat kaum Grund zur Freunde, wird angeknabbert und per Special Effect (man sieht noch das Seil) durch die Luft geschleudert. Nun ist Partytime und eine Horde Teens dient als Futter für Hinzmans Zombiearmee, welche fortan Wald und Wiesen unsicher machen Ein No-Budget-Partyspaß, den man nicht ernst nehmen sollte und der sich selbst auch nicht sonderlich ernst nimmt. Hinzman versucht nicht erst in die Fußstapfen seines Mentors zu treten, sondern will einfach nur die Sau heraus lassen. Das haben zwar andere Filmemacher vor ihm schon deutlich besser geschafft, aber dennoch bietet auch dieser Zombie-Flick genügend Unterhaltungswert, so dass man zumindest in illustrer Runden seinen Spaß haben wird.Filmreview von: Diddi1 / Alle Reviews von Diddi1

Veröffentlichungen
Der Film ist bei Cult Movies Entertainment auf DVD erschienen.
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