The Signal
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Inhalt
Mya kehrt nach ihrem Seitensprung nach Hause. Eben war die Welt noch in Ordnung, doch plötzlich scheinen alle verrückt zu werden. Durch ein Signal, welches aus den Fernsehern, durchs Radio und sogar per Telefon übertragen wird, werden die meisten Menschen zu blutrünstigen Monstern. Wem kannst du trauen, wo jeder, der überleben will, bewaffnet ist. Mya flieht mit einem Freund, doch auch er wird plötzlich gewalttätig. Um ihn auszuschalten setzt sich das Auto vor die Wand und versucht alleine weiterzukommen. Derweil versuchen ihr Mann und ihr Liebhaber sie zu finden und gehen hierzu über Leichen. Sie ...
Kommentar
"The Signal" – ein frischer Wind im Horrorgenre. Der Fernseher und die modernen Kommunikationsmedien führen die Menschheit in diesem finsteren Film zum Untergang. Über ein ausgesendetes Signal werden die Menschen wie auf Knopfdruck in blutgierige Mörder und leiden unter paranoiden Wahnvorstellungen, von einen Moment zum anderen wird die Welt zur Hölle auf Erden. Eine wirklich geniale Idee, die von den drei Regisseuren Jacob Gentry, David Bruckney und Dan Bush in drei Kapiteln aufgeteilt wurde. Jeder drehte einen Teil ohne Absprache mit den anderen und liefert so seine eigene Interpretation des Films. Das ganze passt so harmonisch (ich weiß nicht, ob das Wort harmonisch zu dem Film passt, aber egal) zusammen, dass es dem Zuschauer nicht auffällt. Der Film ist wirklich extrem brutal, blutig und total Paranoid, wie ein blutiger LSD Trip. Nach einer kurzen Einführung werden die Daumenschrauben richtig angezogen, der Zuschauer sitzt wie gebannt vor dem Fernseher. Die Darstellung wechselt zwischen den Wahnvorstellungen der Darsteller und der Realität, was ist wahr, wem kann man da noch trauen. Hier ist wirklich jeder sich selbst der Nächste oder man stirbt. Die Darsteller bringen den Wahn wirklich sehr gut zum Ausdruck. Der Film zeigt eindrucksvoll, dass man mit einfachen Mitteln und begrenztem Budget einen genialer Horror-Thriller drehen kann. Lediglich zum Ende hin kamen kleinere Längen auf, der Film verharrt etwas zu lange beim gleichen Schema, eine etwas straffere Handlung hätte hier gut getan. Dennoch, das Ergebnis ist ein wirklich megaspannender Trip in den Untergang der Menschheit.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD erschienen.
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