Ein Zombie hing am Glockenseil

Originaltitel: Paura nella città dei morti viventi
Alternativtitel: City of the Living Dead
Entrada al infierno
Fear in the City of the Living Dead
The Gates of Hell
Ein Kadaver hing am Glockenseil
Eine Leiche hing am Glockenseil
Herstellungsland: ItalienItalien
Erscheinungsjahr:  1980
Regie: Lucio Fulci

Darsteller

Figur

Christopher George   Peter Bell
Catriona MacColl   Mary Woodhouse
Carlo De Mejo   Gerry
Antonella Interlenghi   Emily Robbins
Giovanni Lombardo Radice   Bob
Daniela Doria   Rosie Kelvin
Fabrizio Jovine   Father William Thomas
Luca Venantini   John-John Robbins
Michele Soavi   Tommy Fisher
Venantino Venantini   Mr. Ross
  
Genre: Zombies, Klassiker
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Inhalt

Am Friedhof von Dunwich- einer kleinen Stadt in Neuengland, die über den einstigen Mauern der Hexenstadt Salem erbaut wurde, erhängt sich der Priester „Pater Thomas“ mit einem Glockenseil. Wie in einem uralten Buch vorausgesagt, öffnet sich daraufhin das Tor zur Hölle und die Toten erheben sich aus ihren Gräbern. In Amerika hält das Medium Mary mit einer Gruppe und deren Leiterin, eine spirituelle Sitzung, in der sie plötzlich diesen Tod des Paters sieht und auch wie die Toten wieder auf erstehen. Vor Schreck über die grauenhaften Visionen, bricht Mary leblos zusammen und wird darauf für tot erklärt. Weil er den mysteriösen Tod der Frau näher erforschen möchte, begibt sich der Reporter Peter zum Friedhof wo der Sarg gerade eingegraben wird. Dort hört er plötzlich Schreie und Klopfen aus der Erde und befreit die wieder wach gewordene und lebendig begrabene Frau. Diese erzählt ihm dann von der gotteslästerlichen Tat in Dunwich und den Toten die dort ihr Unwesen treiben werden. Zusammen brechen sie also auf um nach dieser geheimnisvollen, verfluchten Stadt zu suchen, in der Hoffnung das Böse dort auf zu halten. Laut der alten Legende ist das nur möglich, wenn deren Anführer, also Pater Thomas, wieder vernichtet wird.

Kommentar

Dieser- unter zahlreichen Gorehound Fans, beliebte Filmklassiker, ist neben "Die Geisterstadt der Zombies", die bekannteste Arbeit des 1996 bereits verstorbenen italienischen Regisseurs Lucio Fulci, für den er beim 10. Internationalen Festival des Fantasy- und Science-Fiction-Films in Paris den Publikumspreis erhielt. Der Low-Budget Gore- Zombiehorror erschien nur ein Jahr nach seinem erfolgreichem Horrordebüt Zombi 2 (Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies) und wurde bald darauf in Deutschland zensiert. Unter der stark gekürzten Fassung, war er dann unter den Titeln „Ein Toter hing am Glockenseil“, „Eine Leiche hing am Glockenseil“ oder „City of the Living Dead“ erhältlich. Der Film der im Prinzip kein „richtiger“ Zombiefilm ist, sondern eher ein Horrorfilm mit leicht mystischem Geistertouch (der erhängte und verfluchte Pfarrer erscheint den Leuten ja in Form eines Geistes wie dem Medium Mary- die dann wie hypnotisiert blutende Augen bekommt) mag zwar als Klassiker gelten, hat mich persönlich aber nicht recht sonderlich überzeugt. Gut, die Gore und Splatterszenen sind zwar ganz nett, aber ansonsten fand ich den Rest einfach nur langweilig. Die Toten kommen nicht wirklich gefährlich rüber, die Schauspieler sind zwar gut (z.B. Christopher George aus „Grizzly“), bleiben mir aber auch nicht sonderlich in Erinnerung. Die besten Szenen vom ganzen Film sind die berühmte „Bohrmaschinenszene“ die von den Effekten für die damalige Zeit sehr gut gemacht wurde und das Auskotzen ihrer Eingeweide von der jungen Frau. Für Klaustrophobiker mag die Szene, und der verzweifelter Kampf im Sarg, auch ganz interessant sein, die Tausende von Leichenwürmern sorgen für einen kurzen Ekelpart. Ansonsten hat mich hier nichts wirklich schockiert, berührt, erheitert oder sonst irgendwie animiert, mir dieses ach so super tolle Werk noch ein zweites Mal an zu tun.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Veröffentlichungen

Der Film ist in meheren Auflagen auf DVD erschienen. Bei Astro, XT Video und Laser Paradise ist er uncut erschienen, die DVDs sind jedoch beschlagnahmt. VZ Handelsgesellschaft brachte unter dem Titel "Ein Kadaver hing am Glockenseil" eine stark gekürzte FSK 16 Fassung raus.

Filmbewertung

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Stand: 23.02.2016 13:07:08
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Weitere Kommentare zum Film

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Stahlkönig, 19.05.09
@Berti Was hast du gegen den Film? Dass ist ein Klassiker der alten Lucio Fulci Filme! Sicher in manchen Stellen etwas langatmig gemacht, aber trotdzem sehenswert!;) Okay, bei manchen Filmen ist es eher Geschmackssache denke ich mal! Aber von meiner Seite aus, ich habe ihn in meiner Sammlung und Finde es passt bestens zu der Zombiereihe von Fulci!
 
Preytor, 01.02.11
Warum ich mir nach dem (meiner Meinung nach) schrecklich langweiligen "Die Geisterstadt der Zombies" noch diesen hier angeschaut habe? Nun, unter einem, da ich als Liebhaber des klassischen Horrors mitreden möchte, unter anderem aber auch wegen den vielen guten Bewertungen die man querbeet im Internet lesen wird, aber hauptsächlich deswegen, weil ich beide Filme in einer Auktion ersteigert habe. Zwar ist er nicht ganz so schlimm wie "die Geisterstadt der Zombies", aber bei weitem auch nicht besser. Einzige Grund für die zwei Punkte liegt in den guten Effekten, die aus den Haaren gegriffene Story verliert bis zum Schluss immer mehr an Spannung, dass es für mich eher eine Quahl war. Die Schauspieler wirken sehr unseriös, die Dialoge etwas unpassend ("Ich hab' Hunger! Gut, im Wagen liegt n Lolly, den kannst du haben"), lieblos runtergelesen und teils auch unpassend. Naja, mir hat er nicht gefallen. Ein Klassiker braucht mehr als "alt" zu sein und mehr ist für mich hier nicht hervorzuheben.
 
erik, 04.09.11
An diesen Film hatte ich von Anfang an keine so großen Erwartungen da ich befürchtete dass der Film seinen Status als Kultfilm nur dem § 131 zu verdanken hat und in Wirklichkeit voll die Gurke ist. Anfangs fiel mir direkt die extrem schlechte und unpassende Synchro auf, die später aber für den ein oder anderen Lacher sorgte. Neben der Synchro gibt es aber meiner Meinung nichts zu Meckern. Der Streifen legt ein ordentliches Tempo hin und kann mit vielen tollen Momenten Punkten. Mit tollen Momenten meine ich jetzt nicht nur die Splatterszenen sondern Stellen wie die in der die Frau im Sarg aufwacht und merkt dass sie lebendig begraben ist oder die in der die Grabwürmer durchs Fenster geflogen kommen. Was die Splatterszenen angeht hätte ich ein bisschen mehr erwartet. Die beiden härtesten und besten Effekte des Films kannte ich schon aus der Doku „Mama, Papa, Zombie“ in der, der Film dazu dient einem Haufen Eltern zu zeigen was das (damals) neue Medium Video für Üble Filmchen in die Kinderzimmer ihrer Schützlinge spült :D (Wenn ihr mal so richtig lachen möchtet seht euch diese Doku an). Teilweise hatte dieser Film sogar eine richtig schöne Old School Gruselstimmung. Das Ende kam leider (wie so oft bei solchen Filmen) ein wenig abrupt, aber gut wenigstens hat man es nicht unnötig in die Länge gezogen. Kurz Zusammen gefasst: Der Film ist meiner Meinung nach vollkommen zu recht ein Kult-Klassiker der zu keiner Zeit langweilig wurde. 4,5 Schädel
 
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