Ein Zombie hing am Glockenseil
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Inhalt
Am Friedhof von Dunwich- einer kleinen Stadt in Neuengland, die über den einstigen Mauern der Hexenstadt Salem erbaut wurde, erhängt sich der Priester „Pater Thomas“ mit einem Glockenseil. Wie in einem uralten Buch vorausgesagt, öffnet sich daraufhin das Tor zur Hölle und die Toten erheben sich aus ihren Gräbern. In Amerika hält das Medium Mary mit einer Gruppe und deren Leiterin, eine spirituelle Sitzung, in der sie plötzlich diesen Tod des Paters sieht und auch wie die Toten wieder auf erstehen. Vor Schreck über die grauenhaften Visionen, bricht Mary leblos zusammen und wird darauf für tot erklärt. Weil er den mysteriösen Tod der Frau näher erforschen möchte, begibt sich der Reporter Peter zum Friedhof wo der Sarg gerade eingegraben wird. Dort hört er plötzlich Schreie und Klopfen aus der Erde und befreit die wieder wach gewordene und lebendig begrabene Frau. Diese erzählt ihm dann von der gotteslästerlichen Tat in Dunwich und den Toten die dort ihr Unwesen treiben werden. Zusammen brechen sie also auf um nach dieser geheimnisvollen, verfluchten Stadt zu suchen, in der Hoffnung das Böse dort auf zu halten. Laut der alten Legende ist das nur möglich, wenn deren Anführer, also Pater Thomas, wieder vernichtet wird.
Kommentar
Dieser- unter zahlreichen Gorehound Fans, beliebte Filmklassiker, ist neben "Die Geisterstadt der Zombies", die bekannteste Arbeit des 1996 bereits verstorbenen italienischen Regisseurs Lucio Fulci, für den er beim 10. Internationalen Festival des Fantasy- und Science-Fiction-Films in Paris den Publikumspreis erhielt. Der Low-Budget Gore- Zombiehorror erschien nur ein Jahr nach seinem erfolgreichem Horrordebüt Zombi 2 (Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies) und wurde bald darauf in Deutschland zensiert. Unter der stark gekürzten Fassung, war er dann unter den Titeln „Ein Toter hing am Glockenseil“, „Eine Leiche hing am Glockenseil“ oder „City of the Living Dead“ erhältlich. Der Film der im Prinzip kein „richtiger“ Zombiefilm ist, sondern eher ein Horrorfilm mit leicht mystischem Geistertouch (der erhängte und verfluchte Pfarrer erscheint den Leuten ja in Form eines Geistes wie dem Medium Mary- die dann wie hypnotisiert blutende Augen bekommt) mag zwar als Klassiker gelten, hat mich persönlich aber nicht recht sonderlich überzeugt. Gut, die Gore und Splatterszenen sind zwar ganz nett, aber ansonsten fand ich den Rest einfach nur langweilig. Die Toten kommen nicht wirklich gefährlich rüber, die Schauspieler sind zwar gut (z.B. Christopher George aus „Grizzly“), bleiben mir aber auch nicht sonderlich in Erinnerung. Die besten Szenen vom ganzen Film sind die berühmte „Bohrmaschinenszene“ die von den Effekten für die damalige Zeit sehr gut gemacht wurde und das Auskotzen ihrer Eingeweide von der jungen Frau. Für Klaustrophobiker mag die Szene, und der verzweifelter Kampf im Sarg, auch ganz interessant sein, die Tausende von Leichenwürmern sorgen für einen kurzen Ekelpart. Ansonsten hat mich hier nichts wirklich schockiert, berührt, erheitert oder sonst irgendwie animiert, mir dieses ach so super tolle Werk noch ein zweites Mal an zu tun.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Veröffentlichungen
Der Film ist in meheren Auflagen auf DVD erschienen. Bei Astro, XT Video und Laser Paradise ist er uncut erschienen, die DVDs sind jedoch beschlagnahmt. VZ Handelsgesellschaft brachte unter dem Titel "Ein Kadaver hing am Glockenseil" eine stark gekürzte FSK 16 Fassung raus.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Stahlkönig, 19.05.09 |
| @Berti Was hast du gegen den Film? Dass ist ein Klassiker der alten Lucio Fulci Filme! Sicher in manchen Stellen etwas langatmig gemacht, aber trotdzem sehenswert!;) Okay, bei manchen Filmen ist es eher Geschmackssache denke ich mal! Aber von meiner Seite aus, ich habe ihn in meiner Sammlung und Finde es passt bestens zu der Zombiereihe von Fulci! |
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