Virus Undead
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Inhalt
Der Vogelgrippe-Forscher Professor Hansen wird in seinem Landhaus im brandenburgischen Dorf Alt Landsberg von einem Vogelschwarm getötet. Als sein Enkel Robert Hansen mit seinen Freunden Patrick und Eugen anreist, um sich um das Erbe zu kümmern, werden sie alles andere als freundlich empfangen. An der Tankstelle trifft Robert seine verschmähte Schulliebe Marlene, sie laden sie und ihre Freundin Vanessa zur abendlichen Party ein. Doch während die Party in Schwung kommt, breitet sich in der Stadt ein gefährlicher Virus aus, der die Infizierten in blutrünstige Killer verwandelt. Zwei Infizierte stören die Party und zerstören die Autos, sie können nur mit Gewalt gestoppt werden. Robert und Marlene versuchen Hilfe zu holen, doch selbst der Dorfpolizist ist infiziert und auf Menschenjagd. Die Freunde verbarrikadieren sich im Haus, immer mehr Infizierte strömen herbei, doch der Virus ist bereits im Haus. Sie ...
Kommentar
Horrorfilme haben es in Deutschland dank mangelnder Filmförderung nicht gerade einfach. Erfreulich daher, dass es diese dennoch gibt. Mit einem Budget von 1,8 Millionen Euro internationaler Investoren wurde diese Mischung aus Zombie und Tierhorror realisiert. Das ehrgeizige Projekt wurde auf Super 35mm und in englisch gedreht, da der Film international ausgewertet werden soll. Regie führte Wolf Wolff (Con Game), der bisher über 200 Musikvideos und Werbeclips drehte. Als Co-Regisseurin stand ihm Ohmuthi zur Seite. Gedreht wurde das ganze dann in Brandenburg, wo ein paar Mit-Zwanziger einige sehr böse Erfahrungen machen. Zum Einsatz kommen junge, eher unbekannte Darsteller, die ihre Sache allesamt sehr gut machen und vom Typ her unterschiedlich sind, also eine interessante Mischung. Auf dem Landhaus (wofür Schloss Dammsmühle als Drehort diente) des verstorbenen Wissenschaftlers werden sie von zombie-ähnlichen Mitmenschen arg drangsaliert. Hierbei verschanzen sie sich wie bei Romeros Die Nacht der lebenden Toten in ihrem Haus, nur dass zwei von den Freunden bereits infiziert sind, keine rosigen Aussichten. Ausgelöst wurde die Epidemie durch infizierte Vögel, die immer wieder tot zu Boden fallen. Und der nette Mann von der Imbissbude kann so edles Fleisch natürlich nicht einfach vergammeln lassen, statt dessen wird das kostbare Fleisch den Kunden serviert. Tja, auch wenn Vogelgrippe, Rinderwahn und Gammelfleisch längst aus den Medien verschwunden sind, die Gefahr ist immer noch präsent, wie man hier sieht. Gegen Ende dürfen dann die Vögel auch noch mal selber angreifen. Die Effekte können sich hierbei allesamt sehen lassen, die mit Eiterbeulen und schleimigen Auswüchsen gezierten Zombies können überzeugen, Autos explodieren und Blut spritzt auch, allerdings in Maßen. Eingebettet ist das Szenario in triste Farben, die eine sehr depressive Stimmung schaffen, was gut zum Ende des Films passt. Sehr positiv viel mir die Kameraführung auf. In Zeiten, wo unruhige Kameraführung oftmals als "realitätsnahes" Stilmittel eingesetzt wird und beim Zuschauer epileptische Anfälle und Übelkeit hervorruft, glänzt dieser Film durch ruhige Kameraführung. Es wird nicht versucht, das eigene Unvermögen durch nervige Wackelkamera auszubügeln, danke, danke, danke. Einziges Manko am Film: Er braucht recht lange, um in Fahrt zu kommen. Der Film nimmt sich Zeit, um die Charaktere einzuführen. In dieser "Trockenperiode" hätte ich mir etwas Humor gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben und das Team braucht ja auch noch Kapazitäten um sich zu steigern, denn der Film ist als Trilogie konzipiert. Wer nach dem Film Lust auf mehr hat, muss sich derzeit mit dem Comic "Virus Undead: Inferno" begnügen, der dort anfängt, wo der Kinofilm aufhört, aber wer weiß was uns die Zukunft alles bringt.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei KSM auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Return to Sleepaway Camp - Uncut
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