Rogue - Im falschen Revier

Originaltitel: Rogue
Herstellungsland: AustralienAustralien
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: Greg McLean

Darsteller

Figur

Geoff Morrell  Allen
Damien Richardson  Collin
Caroline Brazier  Mary Ellen
Celia Ireland  Gwen
Heather Mitchell  Elizabeth
John Jarrett  Russell
Radha Mitchell  Kate Ryan
Michael Vartan  Pete McKell
Sam Worthington  Neil
Stephen Curry  Simon
John Jarratt  Russell
  
Genre: Tierhorror
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Inhalt

Pete McKell glaubt, dass ihn nichts mehr überraschen kann. Der abgebrühte US-Journalist hat auf der ständigen Suche nach dem ultimativen Thrill schon fast alles gesehen. Als er sich in Australien einer Touristengruppe anschließt, die eine Bootstour durch den Kakadu National Park unternimmt, wird ihm schnell langweilig. Er überredet die attraktive Bootsführerin unerforschte Gewässer anzusteuern. Ein ganz schwerer Fehler, wie er feststellen muss, als ein gigantisches Krokodil aus dem Wasser schnellt und das Boot zerlegt. Die geschockten Insassen können sich auf eine schlammige Flussinsel retten. Doch die liegt mitten im Jagdrevier des gefräßigen Reptils. Ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt ...

Kommentar

Die erste Hälfte des Films ist atmosphärisch ungemein dicht und überzeugend. In der zweiten Hälfte verlässt die Kamera die gesamte gruppe und konzentriert sich nur noch auf das Schicksal von dem, wie soll es anders sein, Pärchen. Das nervt ein wenig, weil so mit vieles, was bei den anderen Personen bezüglich Charackter angedeutet wird, einfach auf der Strecke bleibt. Es ist einfach nervig, wenn man erfährt, dass man die ganzen Leute umsonst kennengelernt hat. Gegen Ende des Films geht es nur noch um das Schicksal von zwei Leuten, ab dem Augenblick lässt der Film deutlich nach! Für einen netten DVD Abend kann man sich diesen Film ruhig ansehen, aber mehr als ein durschnittlicher Film wird er am Ende leider nicht.

Filmreview von: Diddi1 / Alle Reviews von Diddi1

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Zoltan, 29.10.08
Nach seinem gelungenen Regiedebut mit “Wolf Creek“ zeigt Regisseur Greg McLean abermals, was er drauf hat. Der Film beginnt mit einer atemberaubend schönen Landschafts- und Tierkulisse. Ich hatte das Gefühl, dass gleich Heinz Sielmann um die Ecke kommen würde. Der Film strahlt zu Beginn eine herrliche Ruhe aus und lässt die Bilder auf den Zuschauen wirken, während die Charaktere vorgestellt werden. Schon während der Fahrt werden ein paar kleine Krokodile gezeigt, aber die Krönung kommt natürlich zum Schluss, wie das Boot von einem Riesenkrokodil angegriffen wird und sinkt. Die Spannung wird konstant aufgebaut und findet in der beklemmenden Höhle der Bestie ihren Höhepunkt. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit aus den 70er Jahren, wo ein 5,10 Meter großes Krokodil sein Unwesen trieb. Der Film ist technisch perfekt umgesetzt, das Krokodil wirkt in jeder Szene absolut echt und ist mit die beste technische Umsetzung, die ich bisher gesehen habe. Auch die Darsteller sind tadellos und die Landschaftsaufnahmen sind wirklich grandios. Nur die Story selbst ist sehr einfach und gradlinig gehalten, der Film lebt von den schönen Bildern und der Spannung, was auch sehr gut funktioniert. Fazit: Ein echtes Kroko-Highlight, welches nicht nur Tierhorrorfreunden gefallen dürfte.
 
Berti, 10.11.08
Also mir als absoluter Krokofan hat der Film total gut gefallen! Fast genau so gut gefallen wie Black Water. Spektakuläre Naturaufnahmen, tolle Schauspieler (!), fast keine Längen, sauspannend, sehr viele Infos über Krokodile, viele echte Tiere, tolle Hintergrundmusik, großartige Effekte, und, und, und. Gut, er bietet von der Bandbreite der typischen Klischees alles was so ein Film aus dem Kroko-Genre bietet und die Geschichte ist eher flach- hat mich hier aber überhaupt nicht gestört.
 
erik, 04.08.09
Wieso beschwert ihr euch über die Story?Wenn der Film doch auf einer wahren Begebenheit basiert,ist es doch OK das die Macher die Geschichte nicht noch unnötig ausgeschmückt haben.Na Ja egal.Ich fand die Story war für einen Tierhorror ausreichend.Der Film ist sehr spannend,da die Situation in dem sich die Menschen befinden sehr ausweglos erscheint.Das große Plus des Films ist das wirklich geile Kroko,das genau so überzeugend ist wie das aus Lake Placid.Blut fließt fast gar keins da die Kroko-Attacken alle sehr realistich inszeniert wurden.Alles in allem ein guter Film.
 
Preytor, 13.11.09
Allein das Cover hat mich so fasziniert, und schließlich auch zum Kauf überwogen. Einerseits ist die bekannte Masche um das Killertier ja schon x mal verfilmt worden. Doch wozu braucht man etwas neues, wenn man das Altebkannte einfach steigert? Wer hier einen schlechten Slasher erwartet, oder ein zweitklassiges B-Movies, ist ganz falsch. Die Bestzung ist ducrhaus annehmbar, die Umsetzung ist ebenfalls toll, doch am Allerbesten ist das Kroko hier. Wie man in dem beachtlich tollen Making of erfährt, wurde ein komplettes Modell gebaut. Somit wirkt dies auch immer echt, da keine CGI effekte verwendet wurden. Ansonsten tolle Einblicke hinter den Film und Schauspieler, die sich nicht selbst beweihräuchern und ihre Arbeit gut machen. Auch für Interessierte gedacht, die an dem Horror-Gernre kein Spaß haben, da Rogue ein rasanter Abenteuerfilm ist.
 
Gruselmonster, 22.05.11
Eigentlich bin ich kein Fan von Tierhorror, weil mich diese Masche nur in absoluten Ausnahmefällen überzeugt. Rogue habe ich geguckt, weil ich unterhaltsamen Trash erwartet habe - den mir das reißerische Cover suggerierte. Aber ich wurde angenehm überrascht, dass der Film ziemlich realitätsnah auftritt. Die Charaktere bilden eine bunte Mischung, die Handlung wartet nicht mit allzu haarsträubenden Wendungen auf, sodass die Geschichte insgesamt recht glaubwürdig bleibt. Einzig die Frage, warum sich die Touristengruppe nicht auf einen hohen Baum auf ihrem Inselchen in Rettung bringt, der wohl auch von der höchsten Flut nicht überstiegen werden würde, bleibt offen, aber gut, sonst käme ja auch keine Spannung auf ;) Genervt war ich von der Führerin, die sich für eine wildniserfahrene Frau ziemlich unbedarft anstellt. Insgesamt waren die schauspielerischen Leistungen ok. Die Schockmomente kommen zu Beginn des Films als echte Überraschungseffekte darher, die ebenso beiläufig wie spektakulär wirken. Dass man in der zweiten Hälfte die Gruppe, für die man sich schon liebevoll überlegt hat, wer es wohl bis zum Ende schafft und wer nicht, verlässt und sich nur auf das Kernpärchen konzentriert, war wirklich enttäuschend und ich habe mich dadurch sogar etwas auf den Arm genommen gefühlt, zumal das Pärchen auch wieder mal jedes Klischee zielsicher ansteuert und erfüllt. Richtig gelungen finde ich das Krokodil selbst, dass hier weder mit übernatürlicher Intelligenz noch als unbesiegbarer Killer auftritt, sondern ein Tier bleiben darf. Ebenso ein Plus dafür, dass hier ein verletzter Hauptdarsteller ausnahmsweise mal fiebrig, orientierungslos und am Rande der Ohnmacht durch die Gegend taumeln darf, anstatt wie sonst üblich mit einem abgerissenen Arm und einem offenen Beinbruch weiterhin munter durch die Gegend zu rennen und das Buschmesser zu schwingen. Das Ende ist dann wieder ein wenig schmalzig. Insgesamt war ich positiv überrascht und habe einen wesentlich besseren Film gesehen als ich erwartet habe, den man sich durchaus auch mal ganz untrashig ansehen kann. Ordentlicher Durchschnitt würde ich sagen.
 
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