Electric Dreams

Originaltitel: Electric Dreams
Alternativtitel: Liebe auf den ersten Bit
Computer-Träume
Heiße Computerliebe
Electric Dreams - Liebe auf den ersten Bit
Herstellungsland: GroßbritannienGroßbritannien, USAUSA
Erscheinungsjahr:  1984
Regie: Steve Barron

Darsteller

Figur

Lenny von Dohlen  Miles Harding
Virginia Madsen  Madeline Robistat
Maxwell Caulfield  Bill
Stephan Remmler  Edgar
Don Fellows  Mr. Ryley
Alan Polonsky  Frank
Wendy Miller  Computerverkäuferin
  
Genre: Fast vergessene Filme, Komödie, Science-Fiction
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Inhalt

Der junge Architekt und Junggeselle Miles Harding schafft sich seinen ersten Heimcomputer an. Dieser soll sämtliche Funktionen im Haus steuern und ihm bei der Arbeit helfen. Doch als er sich im Firmenrechner eingewählt hat, wird der Rechner überlastet, beim Eingreifen vergießt Miles Champagner in den Rechner. Fortan entwickelt sich der Computer zu einer denkenden Maschine mit Gefühlen. Kurz darauf zieht die attraktive Cellopianistin Madeline eine Etage über ihn ein. Miles hat sofort ein Auge auf sie geworfen. Aber auch der Computer, der sich Edgar nennt und mit Miles sprechen kann, entwickelt Gefühle für sie. Während Madeline Cello spielt, kommuniziert Edgar per Musik mit ihr. Madeline glaubt, dass die Musik von Miles kommt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze, doch Edgar wird zunehmend eifersüchtiger und macht Miles das Leben zur Hölle. Selbst als Miles den Stecker zieht ...

Kommentar

Regisseur Steve Barron trifft mit dieser gefühlvollen Science-Fiction-Komödie genau ins Schwarze. Das 80er Jahre Gefühl kommt in dieser abgedrehten Geschichte über einen Computer mit menschlichen Zügen optimal zum Ausdruck. Die Geschichte beschreibt eine Dreiecksgeschichte zwischen Miles, Madeline und dem Computer, der sich genau wie Miles in Madeline verliebt hat und in seiner Eifersucht zu krassen Aktionen gegen Miles hinreißen lässt. Der Computer ist wie ein Kind, das Gefühle hat, aber noch vieles darüber lernen muss. Hinzu kommt noch, dass Miles die vom Computer komponierte Musik als seine Werke ausgibt. Von blinder Eifersucht getrieben, macht er Miles das Leben zur Hölle. Mitte der 80er Jahre war ein Computer für viele wie ein fremdes Wesen, wo der Film genau den Nerv der Zeit getroffen hat und die Gefahren der Computisierung satirisch zum Ausdruck bringt. Der Computer wird in der deutschen Fassung übrigens vom Trio-Sänder Stephan Remmler gesprochen, für TV-Ausstrahlungen wurde der Film jedoch mit anderen Sprechern synchronisiert. Die Geschichte wird mit viel Gefühl, flotten Sprüchen und herrlichem Humor rübergebracht. Hinzu kommt noch der wirklich endgeile und mitreißende Soundtrack, der den Film zu einem wahren Meisterwerk mit echtem Kultpotential macht. Schade nur, dass es diesen Gute-Laune-Knaller noch nicht auf DVD gibt. Sollte er mal wieder im TV laufen unbedingt ansehen, ein toller und zeitloser Film für die ganze Familie!

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Thorn Emi auf VHS erschienen, später gab es dann noch eine identische Neuauflage von Cannon Screen Entertainment.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Wollo, 16.08.08
Aber in die Schublade "Fast vergessener Film" würde ich den Streifen dennoch nicht unbedingt einordnen, denn zum einen läuft er dazu viel zu oft in der Glotze, zumindest meines Eindrucks zufolge. Tatsächlich könnte ich mich aber auch diesbezüglich irren, doch irgendwie scheint es mir so, dass der Film im Nachmittagsprogramm eines jeden Feiertags auf Sendern wie Kabel1 oder VOX zu finden ist. Zum anderen ist es der Musik geschuldet, denn die gar nicht mal unflotte Nummer "Together in Electric Dreams", die "Munich-Disco Papst" Giorgio Moroder seinerzeit mit Human League Sänger Philip Oakey aufgenommen hat, fehlt auf kaum einer 80's/Depeche Mode/Ü 30 oder sonst wie ähnlich gelagerten Party, auf denen untersetzte 30/40 Somethings in Nichtraucherläden zu Bionade Wodka Drinks gern das ungelenke Tanzbein schwingen als seien sie noch einmal 16. Nicht dass ich derlei muffigen Veranstaltungen häufiger beiwohnen würde, aber gesehen hat's wohl jeder schon mal, der ab und an mal ausgeht, richtig? Ansonsten glaube ich mich zu erinnern, dass der Film seinerzeit (und auch bei den TV Ausstrahlungen, wenn ich mich nicht irre) unter dem hier als Alternativtitel gelisteten "Liebe auf den ersten Bit" lief. Dies habe ich jetzt allerdigs nicht recherchiert, und es tut ja auch eigentlich gar nichts zur Sache. Keine Ahnung warum, aber irgendwie mag ich diesen Film. Hat vielleicht damit zu tun, dass ich zu jener Zeit, als der Film lief, selber noch klein war und dachte, wow, 'n Computer, irgendwann besitze ich auch so'n Teil. Es ist tatsächlich ein ziemlich typischer 80'er Film, somit bietet er aus heutiger Sicht all denen, die diese Dekade mitbekommen haben, nostalgischen Spaß.
 
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