Serafino, der Schürzenjäger

Originaltitel: Serafino
Alternativtitel: Adriano, der Schürzenjäger
Herstellungsland: ItalienItalien, FrankreichFrankreich
Erscheinungsjahr:  1968
Regie: Pietro Germi

Darsteller

Figur

Adriano Celentano  Serafino Fiorin
Ottavia Piccolo  Lidia
Saro Urzì  Onkel Agenore
Francesca Romana Coluzzi  Asmara
Benjamin Lev  Armido
Nazzareno Natale  Silio
Giosue Ippolito  Rocco
Ermelinda De Felice  Tante Armida
Nerina Montagnani  Tante Gesuina
  
Genre: Fast vergessene Filme, Komödie
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Inhalt

Serafino ist ein bescheidener Schafhirte, dessen einziges Lebensziel Spaß und Frauen sind. Er lässt keine Gelegenheit auf ein erotisches Abenteuer aus. Eines Tages wird er zum Wehrdienst eingezogen, wo er auf Grund größerer Anpassungsprobleme nach wenigen Monaten suspendiert wird. Wieder zurück in seinem kleinen Dorf fällt ihm seine 17 jährige Cousine Lidia auf, die sich mittlerweile zu einer jungen Frau entwickelt hat. Des nachts steigt er immer heimlich durchs Fenster. Das ganze geht so lange gut, bis seine Lieblingstante stirbt. Anstatt zu trauern durchsucht die habgierige Familie direkt ihre Wohnung nach einem Testament und Wertgegenständen. Nur Serafino trauert und erbt ihr Haus und das ganze Vermögen. Doch das Geld wirft er mit beiden Händen zum Fenster raus, er feiert mit der ganzen Stadt und beschenkt jeden, was der netten Familie ein Dorn im Auge ist. Sie lassen ihn entmündigen, doch auch so kommen sie nicht an sein Geld heran, sie können es Serafino nur verweigern. Lidia lockt ihn erneut in sein Bett, doch diesmal ist die ganze Familie zur Stelle, um ihn zur Hochzeit mit Lidia zu zwingen. Doch da macht ihnen Serafino einen Strich durch die Rechnung und heiratet Asmara, die Dorfhure, die ...

Kommentar

Mit Serafino ist Italiens Megastar und Allroundtalent Adriano Celentano (Joan Lui - Eines Tages werde ich kommen und es wird Montag sein) in einem seiner ersten Hauptrollen zu sehen. Hier spielt der den charmanten und naiven Dorfcasanova, der jedem Rock nachsteigt, beim Militär nur Ärger macht und dann sein Erbe durchbringt. Die Geschichte ist eine satirische Darstellung der Dorfbevölkerung. Entsprechend übertreiben fällt die Charakterzeichnung aus, die Familie ist extrem habgierig, die Dorfhure hat 4 Kinder und sagt keinem, von wem sie sind, so dass sie von allen Arbeit bekommt und sogar für den Pastor arbeitet und Serafino braucht nur zu pfeifen und schon fliegen die Röcke hoch. Natürlich ist in dem Film nichts mit Erotik, er hält sich für die Thematik sehr koscher, was mir persönlich aber hier sehr gut gefällt. Dafür gibt es viel zu lachen, wobei die Komik aus der Situation oder den Sprüchen entsteht, die später für Celentano übliche, leicht klamaukhafte Art kommt hier nicht zum Einsatz. Der Film bekam damals eine FSK 16 Freigabe. Da der Film aber mehr als harmlos ist, würde er heute sicherlich ab 6 oder 12 Jahren freigegeben werden. Celentano wurde in Deutschland von Harald Juhnke gesprochen (sonst wurde er meist von Thomas Danneberg synchronisiert), die Stimme ist also erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Da Celentano in erster Linie Sänger ist, der auch damals bereits sehr populär war, steuerte er auch das Titellied "La Storia di Serafino" bei. Der Film hat viel Charme und bietet beste Unterhaltung.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist in der 15 DVD Adriano Celentano Sammlerbox enthalten und einzeln erhältlich.

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