Sliver
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Inhalt
Die frisch geschiedene Carly Norris, bezieht in New York ein exklusives Hochhaus- Appartement im so genannten „Sliver“- Gebäude, in dem sich erst kurz zuvor eine Frau vom Balkon gestürzt haben soll, wie Charly von einem Nachbarn zufällig erfährt. Da diese Frau ihr nicht nur sehr ähnlich gesehen haben muss, sondern sich das Unglück auch in ihrer neuen Wohnung abgespielt hat, beginnt die Lektorin nun Nachforschungen über dieses Hochhaus an zu stellen und findet heraus, dass es in diesem Haus noch weitere, mysteriöse Todesfälle gab! Durch ihren Chef lernt Charly den Schriftsteller Jack Lansford kennen, der nicht nur in ihrem Haus wohnt, sondern auch äußerst suspekt ist. Außerdem verliebt sie sich in Zeke, der ebenfalls nicht nur im selben Haus wohnt, sondern dem das ganze Gebäude sogar gehört. Beide Männer buhlen nun um die Gunst der hübschen neuen Mieterin, und beide schieben sich gegenseitig die Schuld an den ominösen Morden zu. Da verrät ihr Zeke ein unglaubliches Geheimnis: Er hat im gesamten Gebäude Überwachungskameras installieren lassen, sodass er von einer Schaltzentrale alle Mieter heimlich beobachten kann! Hat Zeke so den wahren Killer gesehen- oder ist er gar selbst für die Todesserie verantwortlich?
Kommentar
Dieser amerikanische Erotik Thriller vom australischen Regisseur Phillip Noyce (der hier wieder wie in seinem Film der Knochenjäger einen kleinen Cameoauftritt hat) basiert auf dem Roman „Sliver“ von Ira Levin, hat aber eine völlig andere Schlusswendung. Da mir der ganze Film sehr gut gefallen hat, war ich über den abrupten Schluss genauso wenig begeistert wie der Rest der Kritiker. Mit dem dämlichen Satz „fang endlich zu leben an“, und der Fernbedienung auf ihren Spanner gerichtet, endet der Film vom großen Finale und hinterlässt dadurch einen etwas sauren Nachgeschmack. Was mir hier ebenfalls negativ auffiel, ist die damals wohl jedem bekannten Sharon Stone- die mit ihrem Erotik Thriller „Basic Instinct“ den absoluten Durchbruch hatte. In diesem Film kommt sie aber alles andere als erotisch rüber, wirkt im Gegensatz zu dem männermordenden Vamp, hier direkt schüchtern, voller Komplexe, unsicher. Selbst die Szene als sie sich selbst befriedigt in der Wanne, kommt nicht erotisch rüber sondern sieht aus als ob sie Schmerzen hätte weil sie das Gesicht dabei so verzieht. Einzig geil ist für mich hier der junge, knackige William Baldwin, der für diese Rolle den MTV Movie Award gewann und gleichzeitig auch für die Goldene Himbeere nominiert war. Der Film selbst erhielt insgesamt 7 Nominierungen für die Goldene Himbeere (in jeder Kategorie) und war dadurch ein richtiger Flop. Einzig der Titelsong „I Can't Help Falling In Love“ von UB40 wurde noch für den MTV Movie Award nominiert und ist- wie der gesamte Soundtrack- unter anderem von Enigma sehr eigen, was auch nicht jedermanns Geschmack ist. Mir persönlich hat die Musik sehr gut gefallen, passt sie doch für mich sehr gut zu dem erotischen Touch (z.B. die Szene an der Säule!!....) und der knisternden Erotik zwischen Carly und Zeke.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Paramount Home Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell (Einzel-DVD)
Stand: 16.03.2010 01:54:17
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