Die Geisterstadt der Zombies
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Inhalt
Louisiana 1927: Mehrere Stadtbewohner begeben sich zum abseits der Stadt gelegenen Hotel "Seven Doors". Dort mißhandeln und foltern sie den Maler Schweick, der sich in ihren Augen der schwarzen Magie schuldig gemacht hat. Was sie nicht wissen, ist, daß das Hotel auf einem der sieben Tore zur Hölle gebaut wurde... Louisiana 1981: Die aus New York stammende Liza hat das alte Hotel geerbt. Es ist ihr einziger wahrer Besitz und sie hat vor, das alte Gebäude wieder richtig auf Vordermann zu bringen. Dabei hilft ihr ihr Freund Martin Avery und die seltsame Martha und ihr Sohn Arthur. Plötzlich fällt ein Arbeiter von einem Baugerüst und stammelt was von einer Person mit seltsamen Augen. Sie rufen den Arzt John McCabe zu Hilfe, der den Verletzten ins Krankenhaus bringt. Kurze Zeit später taucht der Klempner Joe auf, der im Keller ein Leck in der Wasserleitung finden soll. Ungewollt setzt er bei seiner Buddelei den lebenden Leichnam Schweicks frei und entzündet somit eine Reihe mysteriöser und grausamer Ereignisse.
Kommentar
Mit diesem Horrorshocker legte Fulci nach seinen Zombiewerken Woodoo - Schreckensinsel der Zombies und Ein Zombie hing am Glockenseil seinen Film mit der dichtesten und furchteinflößensten Atmosphäre vor. Immer wenn Emily auftaucht, hat man das Gefühl, sie spricht aus der Vergangenheit zu Liza. Denn außer Liza bekommt sie keiner zu Gesicht und ihre Stimme hat etwas übersinnliches. Das diverse Leichen urplötzlich an Orten auftauchen, wo sie normalerweise nicht sein können (wie z.B. Joe, der eigentlich begraben unter der Erde liegt und später Martha beim säubern einer Badewanne urplötzlich aus der verdreckten Wanne auftaucht!), muss einfach akzeptiert werden. Das ist Bestandteil der Atmosphäre und auch so von ihm beabsichtigt. Das Überdimensionale wird zudem noch durch extrem laute Soundeffekte unterstrichen. Eigentlich war das schon immer ein Merkmal seiner Horrorfilme, was er allerdings hier auf die Spitze treibt.
Filmreview von: Diddi1 / Alle Reviews von Diddi1
Veröffentlichungen
Der Film ist in etlichen Auflagen bei XT Video, Astro, Laser Paradise und X-Rated auf DVD erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 11.03.09 |
| Oh Wow!! Dieser Film hat es in sich! Es ist kein Tierhorror, hat aber zwei absolut extrem geile Tierhorroreinlagen drin die sich gewaschen haben. Spinnen die einem Mann in Großaufnahme das Fleisch vom Gesicht runter ziehen. Gschmackig, echt lecker! Dazu kommt dass sich der Mann nicht bewegen, und wehren kann. Er muss mit ansehen wie die Spinnen ihm übers Gesicht laufen und dort anfangen ihn auf zu fressen. Eine zieht ihm sogar das Auge raus, eine krabbelt in den Mund und sticht ihn in die Zunge dass das Blut nur so quillt…Das andere ist mit einem Hund der einer Frau das halbe Gesicht weg frisst… Diese beiden Szenen sowie der Anfang als der arme Mann so gefoltert wird blieben mir am besten in Erinnerung. Der Hammer! |
| Zoltan, 17.05.09 |
| "Die Geisterstadt der Zombies" ist mittlerweile einer der italienischen Kult-Klassiker des Zombie-Genres geworden. Regie führte der Meister des Grauens, Lucio Fulci (Ein Zombie hing am Glockenseil, Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies). Der Film ist sehr atmosphärisch und versucht besonders bei den Gore-Effekten zu punkten. Hier wird herrlich derbe, blutige und ekelige Kost geboten. Die Effekte sind aber allesamt als solche Zu erkennen, was aber für mich gerade den Charme dieses Low-Budget-Films ausmacht. Die Effekte sind alle schön schleimig, Augen werden Abgetrennt, usw. Der Film ist stellenweise sehr spannend und hat ein paar beklemmend wirkende Szenen, die wirklich ein Augenschmaus sind. Untermalt wird das ganze von einem stimmungsvollen Soundtrack, der stellenweise etwas an den "Drei Fragezeigen"-Soundtrack erinnert. Was dem Film einen Eintrag auf dieser Seite beschert ist eine lange Spinnenhorrorszene, wo einige Vogelspinnen einem Menschen das Fleisch aus dem Gesicht reißen, ist schon nicht ganz ohne. Und dann ist da noch der Schäferhund, der eigentlich die Zombies zerfleischen sollte, aber ... OK, schaut lieber selbst. Und weil solche Filme in Deutschland von der Zensur gerne verteufelt werden, ist auch dieser Film auf dem Index gelandet, die Filmkunst hat es hierzulande hat leider schwer. Als Hauptdarsteller konnten David Warbeck (Ratman) und die gelernte Tänzerin Catriona MacColl (Das Haus an der Friedhofmauer) gewonnen werden. Catriona hatte bereits bei Fulcis Ein Zombie hing am Glockenseil die Hauptrolle übernommen, wo sie mit lebenden Maden überschüttet wurde. Eigentlich wolle Catriona nie in solchen Filmen mitspielen, aber ihr Agent versicherte ihr, dass diese Filme eh keiner sehen wird und da sie keine anderen Verpflichtungen zu der Zeit hatte, sollte sie dies ruhig machen. Heute genießt sie gerade wegen ihrer Filme mit Fulci einen Kultstatus. Da die Zusammenarbeit mit Fulci bis auf die Madenszene sehr harmonisch war und er ihre Arbeit respektierte, nahm sie auch diesen Film an. Fucli änderte ihren Namen jedoch für die Auswertung in Katherine MacColl, da er behauptete das Catriona große, dicke Catherine bedeuten würde. Da Catriona die amerikanische Schauspielerin Katharine Hepburn bewunderte, wollte sich dann jedoch ihren Vornamen wie ihr Vorbild schreiben. Die Außenaufnahmen wurden in den USA in Louisiana aufgenommen, danach folgen 6 Wochen Studioaufnahmen in Rom. Fazit: Wer Zombie- und Splatterfilme mag, sollte diesen Genreklassiker kennen. |
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