Pitch Black - Planet der Finsternis

Originaltitel: Pitch Black
Herstellungsland: USAUSA, AustralienAustralien
Erscheinungsjahr:  2000
Regie: David Twohy

Darsteller

Figur

Vin Diesel  Richard B. Riddick
Radha Mitchell  Carolyn Fry
Cole Hauser  William J. Johns
Rhiana Griffith  Jack
Lewis Fitz-Gerald  Paris P. Ogilvie
Claudia Black  Shazza
Simon Burke  Greg Owens
Keith David  Abu "Imam" al-Walid
John Moore  John 'Zeke' Ezekiel
Les Chantery  Suleiman
  
Genre: Science-Fiction, Monster, Grusel
Sequels: Pitch Black - Planet der Finsternis (2000)
Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)
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Inhalt

Riddick, ein mysteriöser und wortkarger Schwerverbrecher, soll per interstellaren Frachter in ein Hochsicherheitsgefängnis am Ende der Galaxie überführt werden. Doch aufgrund eines einschlagenden Meteoritenschauers, muss Pilotin Carolyn Fry das Raumschiff auf einem unbekannten Wüstenplaneten notlanden, wobei das Schiff beschädigt wird und die meisten der Passagiere umkommen. Eine Hand voll Überlebender macht sich nun auf, den Planeten zu erkunden und entdecken, dass es hier nicht nur 3 Sonnen, sondern eine Reihe von unterirdischen Höhlen und eine verlassene geologische Forschungsstation gibt. Leider muss die Gruppe bald erfahren, dass die größte Gefahr nicht von dem gefährlichen Mörder, mit dem man sich inzwischen arrangiert hat, ausgeht- sondern von Millionen, fliegender und hungriger Monster, die in der Dunkelheit lauern und auf sie warten! Sie finden heraus, dass die Bewohner alle von den lichtempfindlichen Aliens getötet wurden und stellen fest, dass ausgerechnet jetzt wieder eine neuerliche und monatelang anhaltende Sonnenfinsternis bevorsteht! Fieberhaft versucht die Gruppe nun, sich auf ihre Flucht vorzubereiten. Die Energiezellen ihres zerstörten Schiffes müssen geborgen und auf ein zuvor gefundenes Rettungsschiff gebracht werden, doch die Finsternis holt sie ein und die gefährlichen Bestien schlüpfen aus allen Löchern. Die einzige Hoffnung liegt nun bei Riddick- der als Einziger mit seinen operativ veränderten Nachtaugen in der Dunkelheit sehen und sich orientieren kann. Mit ihm als Führer und mit allem Licht, das sie auftreiben können, machen sie sich auf den Weg zum Schiff- mitten durch die Aliens – und der Überlebenskampf beginnt…!

Kommentar

Der solide und mit minimalem Budget inszenierte Science Fiction Horror vom amerikanischen Regisseur und Drehbuchautor David Twohy (Critters 2, The Arrival), kommt in bester „Alien“ – Manier daher und ist eine echte Überraschung. Der Weltraumschocker mit einer Story die zwar nicht neu, aber dennoch fesselnd und richtig schön gruselig ist, bietet fantastische (No- Name) Schauspieler, super Spezialeffekte und einen atemberaubenden Showdown (mit dramatisch- schockierenden Schluss mit dem man dann doch nicht mehr rechnet). Vin Diesel- der vor Testosteron strotzende Muskelmann mit der ultimativ geilen Synchronstimme, irischer, afro-amerikanischer, schottischer und italienischer Abstammung, ist perfekt für die Rolle des animalischen und rätselhaften Superhelden bei dem man nie weiß ob er nun böse oder doch der Gute ist. Die Außenszenen des ursprünglichen B-Movies wurden alle in Australien um die Wüstenstadt Coober Pedy gedreht, und die verschiedensten Farbfilter, schaffen einen ganz besonderen Look mit eigener, unwirklich erscheinender Atmosphäre. Die Idee mit den drei Sonnen ist ebenfalls interessant und bei der langsam aufbauenden Story mit der bevorstehenden Sonnenfinsternis, kommt so richtig Spannung auf. Obwohl fast die ganze zweite Hälfte des Filmes in absoluter Dunkelheit spielt- machte es mir hier im Gegensatz zu anderen Filmen überhaupt nichts aus, weil es immer noch genügend Licht gibt um alles zu sehen was nötig ist und die super geilen Aliens mit den einmaligen Geräuschen die sie von sich geben, dadurch noch gefährlicher erscheinen lässt. Witzige und coole Dialoge, wechseln sich hier mit netten, blutigen Einlagen ab und es ist bis zum Schluss nicht vorausschaubar, wer und ob überhaupt irgendjemand den Horror überlebt. Vorausgesetzt- man kennt den 2. Teil nicht, der 2004 aufgrund der doppelt eingespielten Produktionskosten, gedreht worden ist. "Riddick - Chroniken eines Kriegers" war aber leider eine Fortsetzung die nicht nur seine Kosten nicht mehr einspielen konnte, sondern im Gegensatz zum genialen ersten Teil, nicht mal halb so gut beim Publikum ankam. Einzig der Zeichentrick-Kurzfilm „Riddick: Krieger der Finsternis“ und das Videospiel „Riddick: Escape from Butcher Bay“ wurde wieder ein großer Erfolg. Der super passende Soundtrack zu dem als „Bester Science-fiction-Film“ nominierte Streifen, kommt übrigens von Graeme Revell (Die Hand an der Wiege, From Dusk Till Dawn, The Fog – Nebel des Grauens), einem Komponisten für Filmmusik, der mittlerweile über 50 bekannte Soundtracks komponierte.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist in mehreren Auflagen bei Universal auf DVD und HD DVD erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Preytor, 09.12.08
Sorry, aber ich finde den Film übelst langweilig. Es dauert ewig bis es zur Sache geht, zwischendurch langweilt man sich und der Film zieht sich so dahin. Wirklich gute und blutige Effekte gibt es auch nicht. Ist vielleicht Geschmackssache aber mir war das ganze zu beruhigend !
 
Aeon, 17.12.10
Langweilig? Für mich nicht, alleine der fremde Planet an sich war schon sehr spannend.. Es freut mich das Berti die Farbfilter bzw. das unterschiedliche Licht der Sonnen erwähnt hat. Das die wohl herausdigitalisierten Farben eine tolle Atmosphäre schaffen ist mir besonders im Kino aufgefallen. Der Effekt wird zB. auch in dem Drogenkartellfilm "Traffic" mit Michael Douglas und Benicio del Torro verwendet. Nun ist Stimmung nicht alles, für mich aber sehr wichtig und bei "Pitch Black" ist diese ganz besonders gut gelungen. Die originellen Wesen sind sehr fremdartig, machen unheimliche Geräusche um sich fledermaushaft zu orientieren und gerade als Schwarm überzeugen sie trotz CGI-Technik ungewöhnlich gut. Die Rolle des kaltblütigen Einzelgängers, mit dem Geschick und der Geschmeidigkeit einer Raubkatze ist Vin Diesel wie auf den Leib geschnitten und seine Präsenz trägt den Film, denn ausser dem Mädchen das ihm nacheifert und dem Cop der ihn jagt, sind die anderen Schauspieler etwas blass. Die Muslime und der Archäologe wirken ein wenig deplaziert und man ahnt recht schnell wer sowieso sterben darf. Fazit: Ein Vin Diesel der wenig redet und trotzdem glänzt und eine tolle Optik + der Spannung wenn es zappenduster wird, ergibt 4 Sterne, nicht 5 nur wegen der schwächeren Nebendarsteller.
 
Staudenmaier007, 11.01.11
Keine Ahnung wer behauptet hat Vin Diesel wäre ein Schauspieler. Minimalistische Spielweise bedeutet nicht das man nur coll rumsteht und alle viertel Stunde mal ein auswendig gelerntes Sätzchen zum Besten gibt. Weder Charaktere noch Handlung heben diesen Film aus der Masse des trüben einerle der üblichen schnell hingeklatschten Sci-Fi-Schinken ab. Deshalb gerade mal 2 Glatzen für den guten Riddick. P.S. Wer auf Riddick steht sollte lieber mal das PC-Spiel anzocken.
 
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