The Sixth Sense
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Inhalt
Dr. Malcolm Crowe ist ein Kinderpsychologe, der eines Tages von einem ehemaligen- mittlerweile erwachsenen Patienten, der in seine Wohnung eingebrochen ist, überrascht wird. Er beschuldigt Dr. Crowe, bei der damaligen Behandlung versagt- und ihm nicht geholfen zu haben. Daraufhin schießt der durchgedrehte Mann auf den Arzt und richtet danach die Waffe gegen sich selbst. Ein halbes Jahr später betreut der traumatisierte und von Schuldgefühlen geplagte Cowe den neunjährigen Cole, der ihn an den Patienten der sich in seinem Haus das Leben nahm, erinnert. Coles Mutter ist verzweifelt, da ihr Junge scheinbar von großen Ängsten geplagt wird und offensichtlich auch körperlich misshandelt wird! Nach und nach gewinnt der Psychologe vorsichtig und einfühlsam das Vertrauen des verschlossenen und seltsamen Jungen, bis Cole ihm schließlich sein Geheimnis anvertraut: „Ich sehe tote Menschen. Die sind wütend. Die wissen nicht, dass sie tot sind.“ Zunächst kann Malcolm nicht glauben was er da hört, und ist völlig durcheinander. Nicht nur dass sich parallel zu dem schwierigen Fall auch seine Ehe verschlechtert, weil er und seine Frau seit dem Überfall damals einfach nicht mehr miteinander reden können und seit dem getrennt unter einem Dach leben, fühlt er sich dem Jungen gegenüber auch ziemlich hilflos. Bis er eines Abends den Fall seines früheren Patienten wieder überarbeitet und durch Zufall fremde Stimmen auf einer Tonbandaufnahme, von einer gemeinsamen Sitzung mit diesem Kind, entdeckt! Nun begreift er schockiert, dass Cole ihm doch die Wahrheit gesagt hat und dass der tote junge Mann damals ebenfalls tote Menschen sah und hörte. Schließlich rät er dem verängstigten Kind, nicht mehr Angst vor den Toten zu haben, sondern ihnen zuzuhören und ihnen zu helfen. Doch leichter gesagt als getan…
Kommentar
Dieser US-amerikanische, 6 fach Oscarnominierte Gänsehaut-Thriller aus dem Jahr 1999, entstand unter der Regie von M. Night Shyamalan, dessen große Vorbilder Alfred Hitchcock und Steven Spielberg sind. Sein hochintelligenter Mysterythriller ist einer der zwölf erfolgreichsten Filme aller Zeiten in den USA, und belegt auf der IMDb-Hitliste der besten Filme momentan Platz 20! Der amerikanische Drehbuchautor, Regisseur und Produzent indischer Herkunft, schuf noch weitere Gruselfilme wie „Signs – Zeichen“ und „The Village – Das Dorf“, doch keiner war finanziell so erfolgreich wie „The Sixth Sense“, der weltweit über 600 Millionen Dollar einspielte. Außergewöhnlich an diesem Psychodrama ist der völlig verblüffende, überraschend schockierende Schluss, der wiederum der Grund für die Auszeichnung zum überbewertetsten und unlogischsten Film aller Zeiten war. Sieht man den Thriller als Genrefan nämlich zum aller ersten Mal, wird man erstaunt sein über die überraschende Wendung der Geschichte ganz zum Schluss. Man ist dermaßen erstaunt, dass einem anscheinend viele Kleinigkeiten die einem belanglos schienen und deshalb nicht richtig beachtet wurden, lange danach noch im Kopf rum geistern, so dass man sich den Film daraufhin unbedingt aus einem neuen Blickwinkel, mit dem Wissen um das Ende noch einmal "anders" und bewusster ansehen muss! Danach werden einem bei nochmaligem intensiven Zuschauen, die vielen Unstimmigkeiten und kleinen Ungereimtheiten auffallen, die dem Film meiner Meinung nach aber trotzdem nicht den Reiz nehmen sondern ihn umso berührender machen. Dass ihn viele als langweilig mit großen Längen– vor allem am Anfang- finden, ist mir ein völliges Rätsel denn ich fand ihn beängstigend, super spannend und das alles ganz ohne Gewalt, Spezialeffekte oder sonstigen Schnick Schnack. Die Story ist genauso außergewöhnlich wie in den vergleichbaren Psychothrillern „Sieben", „The Others", „Schatten der Wahrheit“ oder „Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt“ und schaffte es, mich den gesamten Film über zu faszinieren. Der kleine Haley Joel Osment wurde völlig zurrecht nicht nur als Bester Nebendarsteller sondern auch als Bester Nachwuchsschauspieler für den Oskar nominiert da er wirklich mehr als talentiert ist. Sein leise gehauchter Satz „Ich sehe tote Menschen“ wurde zu einem der bekanntesten Filmzitate, dass es auf Platz 44 der Top 100 Filmzitate des „American Film Institute“ schaffte. Die zweite Nominierung als bester Darsteller bekam der großartige „Stirb Langsam“ Star, Bruce Willis, der den einfühlsamen Psychologen wirklich mehr als überzeugend spielt. Kleine Info noch am Rande: Regisseur M. Night Shyamalan, der sich das „NIGHT“ als Spaß selber in der Mitte dazu schrieb, ist in einem Cameo-Auftritt als Kinderarzt, der mit Coles Mutter spricht, zu sehen.Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist in mehreren Auflagen auf DVD erschienen, u. a. bei VCL / MAVA Film & Medien.
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