Jennifer 8
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Inhalt
John Berlin ist ein ausgebrannter Großstadt Cop, der sich in eine kalifornischen Kleinstadt versetzen lässt und prompt an seinem ersten Tag mit einem mysteriösen Mordfall konfrontiert wird. Durch Zufall wurde auf einer Müllkippe ein schrecklicher Fund gemacht: Eine einzelne menschliche Hand und ein erschossner Hund dazu. John und sein Partner Freddy Ross beginnen nun in dem Fall zu ermitteln und stoßen auf die Akten mit dem Decknamen „Jennifer“ und sieben blinden Frauen aus einem Blindeninstitut, die alle Opfer eines Serienkillers wurden, der aber bis heute nie gefasst wurde. Alles deutet darauf hin, dass der irre Mörder wieder zugeschlagen hat, nur diesmal gibt es eine Zeugin! Die blinde Helena, die den beiden Cops nun bei der Suche helfen soll, gerät dadurch aber selber in Gefahr und wird zur nächsten Zielscheibe des psychopathischen Killers. John, der sie von nun an überwacht und beschützt, verliebt sich in die blinde, verletzlich wirkende Zeugin und bewacht mit seinem Partner ihr Haus. Dort werden die zwei in einen Hinterhalt gelockt, John bewusstlos geschlagen und Freddy während dessen brutal erschossen. Der Verdacht fällt natürlich auf John, da es nicht nur seine Waffe war, sondern es auch eine Aufnahme gibt, in der sein schockierter Partner seinen Namen ruft bevor ihn der Killer eiskalt abknallt. Detective St. Anne vom FBI verhört ihn daraufhin stundenlang und will Berlin wegen Mordes anzuklagen. Kann John, der kurzfristig auf Kaution frei kommt, doch noch seine Unschuld beweisen und gelingt es ihm, letztendlich doch noch, den wahren Killer zu schnappen??
Kommentar
Jennifer 8 ist ein US-amerikanischer Psychothriller aus dem Jahr 1992 von Bruce Robinson, einem britischen Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film bietet keine Action, keine blutigen Spezialeffekte oder sonstigen Schnickschnack den andere Psychothriller aus dem Genre sonst so bieten, sondern brilliert mit seinen großartigen Schauspielern, dem gekonnten Feingefühl einmal in die hilflose Welt der Blinden ein zu tauchen (eine der besten Szenen ist die auf der Party, wo Helena plötzlich alleine da steht und von jedem angerempelt wird- grausam), ein paar netten Schock und Spannungsmomenten und nicht zuletzt wegen seines überraschenden Showdowns. Auch wenn sich bei diesem Film die Meinungen scheiden, aufgrund der teilweise langatmigen Story weil man sich sehr viel Zeit mit der kleinen Liebesromanze zwischen den beiden Hauptdarstellern lässt, oder dem extrem in die Länge gezogenen Verhör: Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, ich fand ihn nicht nur spannend sondern auch sehr gefühlvoll darstellt. Die hochkarätig besetzten Hauptrollen spielen der smarte, gut aussehende kubanisch-US- amerikanische Schauspieler Andy Garcia (Schatten der Vergangenheit, Der Pate3), und die US-amerikanische Schauspielerin Uma Thurman (Pulp Fiction, Batman & Robin,Kill Bill) mit den markanten Augen. Beide Darsteller, sowie Bruce Robinson, John Malkovich und Conrad L. Hall, gewannen die Preise des Cognac Festival du Film Policier in unterschiedlichen Kategorien. Mit von der Partie sind Lance Henriksen, den man aus Filmen wie Piranha 2, Alien 1+3 oder Abominable kennt, Kathy Whitton Baker (Edward mit den Scherenhänden, Der teuflische Mr. Frost) oder der großartige John Malkovich (Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter, Con Air), für den die Rolle des süffisanten, widerlichen FBI Detectiv wie auf den Leib geschneidert ist, da er gerne die Rolle des bösen, abgründigen, hochintelligenten, und intellektuell herablassenden Charakters mimt. Fakt ist: Wer Andy Garcia mag, wird auch diesen Film mögen, und spätestens nach diesem Film weiß man erst sein Augenlicht wieder so richtig zu schätzen!!
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Paramount Home Entertainment auf DVD erschienen.
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