Predator 2

Originaltitel: Predator 2
Alternativtitel: Depredador 2
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1990
Regie: Stephen Hopkins

Darsteller

Figur

Danny Glover  Mike Harrigan
Gary Busey  Peter Keyes
Maria Conchita Alonso  Leona Cantrell
Bill Paxton  Jerry Lambert
Adam Baldwin  Garber
Kevin Peter Hall  Der Predator
Teri Weigel  Kolumbianisches Mädchen
Rubén Blades  Danny Archuleta
Robert Davi  Captain Phil Heinemann
Kent McCord  Captain B. Pilgrim
Morton Downey Jr.  Tony Pope
  
Genre: Science-Fiction, Action
Sequels: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)
Aliens - Die Rückkehr (1986)
Alien³ (1992)
Alien - Die Wiedergeburt (1997)
Predator (1987)
Predator 2 (1990)
Alien vs. Predator (2004)
Aliens vs. Predator 2 (2007)
Predators (2010)
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Inhalt

Im Jahr 1997 gleichen die Strassen von Los Angeles einem Kriegsgebiet. Drogendealer, rivalisierende Banden und verschiedene Gangs liefern sich mit harten Waffen blutige Straßenschlachten- gegenseitig- und gegen die völlig überforderte Polizei. Als diese ein ranghohes Mitglied einer berüchtigten Gang brutal ermordet in seiner Wohnung finden, vermuten sie einen weiteren Racheakt einer feindlichen Bande, doch weit gefehlt! Der tödliche, außerirdische Trophäensammler „Predator“ ist zurück! Trieb er damals vor Jahren noch tief im südamerikanischen Dschungel sein Unwesen, sucht er sich seine Opfer nun mitten im heißesten Sommer im Dschungel von Los Angeles. Und Opfer gibt es von nun an genug, killt das unsichtbare Monster aus dem Weltall nicht nur jeden aus der Spezialeinheit von Detective Mike Harrigan, sondern schlachtet auf sadistische Weise Kriminelle ab, denn er ist der ultimative Jäger! Harrigan, der die Ermittlungen überhat, gerät bald selbst in das Visier des Außerirdischen und soll für eine Geheimorganisation der Regierung als Köder herhalten, da diese großes Interesse an der fremdartigen Kreatur hat…

Kommentar

Der US-amerikanische Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1990 ist die Fortsetzung von John McTiernan`s genialen Action-/Horror-/Science-Fiction-Film „Predator“ (1987). Obwohl der Film an einem völlig anderen Drehort spielt- nämlich mitten im Großstadtdschungel von Los Angeles, ist nicht nur der titelgebende Außerirdische, sondern auch fast exakt die gleiche Geschichtsstruktur mit dem ersten Teil identisch. Regie führte diesmal der amerikanische Regisseur und Produzent Stephen Hopkins (der Geist und die Dunkelheit) für den dieser Film das erste große Highlight seiner Karriere war. Völlig neu sind bis auf die Figur des Predators (der wieder von dem über zwei Meter großen Schauspieler Kevin Peter Hall verkörpert wird, der fünf Monate nach den Dreharbeiten verstarb), die Hauptdarsteller, was viele damals schockierte, weil statt dem Actionhelden Arnold Schwarzenegger, nun der dickbäuchige Lethal Weapon Star- Danny Glover gegen den Außerirdischen kämpfen darf. Schwarzenegger, der zur selben Zeit den 2. Teil von Terminator drehte, wäre für viele Kritiker die bessere Besetzung, da Danny Glover zwar einen guten Polizisten, nicht aber den harten Einzelkämpfer mimen kann, und sein Charakter wäre sogar eine genaue Kopie seiner Rolle aus den vier Lethal Weapon Folgen. Mir persönlich hat er hier sehr gut gefallen, da ich sowieso ein großer Fan des talentierten Schauspielers bin. Star Unterstützung bekommt er von der „Running- Man“ Hübschen Maria Conchita Alonso, ebenso von Gary Busey den man aus „Der Werwolf von Tarker Mills“ oder „Black Sheep“ kennt. Gerüchten zufolge soll die Hauptrolle sogar Patrick Swayze angeboten worden sein, der aber wegen Verletzungen, die er sich während der Dreharbeiten an Road House zugetragen hatte, absagen musste. Auch wenn der Schluss ein bissal kitschig ist und viele bezüglich dem Film anderer Meinung sind, ist für mich persönlich das Sequel genauso spannend wie das Original, bietet jede Menge Action, Chaos, viele Explosionen und jede Menge blutiger Leichen. Interessantes Insiderdetail, dass für die Weiterentwicklung der Predator-Figur von entscheidender Bedeutung ist, sind die Jagdtrophäen seiner Gegner an einer Wand im Raumschiff zum Schluss- darunter der langgezogene, augenlose Schädel des Alien aus dem Film „Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“. Ursprünglich nur als Insider-Gag gedacht, war es neben dem Comic namens „Aliens vs. Predator“ das es schon gab, die Grundlage für den Film Alien vs. Predator (2004) und die Fortsetzung Alien vs. Predator 2 (2007)

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist in mehreren Auflagen bei 20th Century Fox Home Entertainment auf DVD erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Staudenmaier007, 14.12.09
Nur Orginal ist Legal = somit kann Glover nie an Arni aus Teil 1 heranreichen. Muß er auch nicht unbedingt da Predator 2 zwar nie den Kult des ersten Teiles erreichen kann aber eine sehr ausgedachte Story mitliefert. So erreicht es zumindest 4/5 Sterne. Lohnt sich immer wieder mal - für alle Fans der außerirdischen Killer-Reihe.
 
Aeon, 18.12.10
Der Wechsel vom Jungel in die Grosstadt ist hier erstaunlich gut gelungen. Statt Elitesoldaten die ausser Arnie trotzdem alle chancenlos sind, kämpft hier die Polzei gegen den Predator, wobei Danny Glover nicht den klassischen durchtranierten Helden gibt sondern eigentlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort ist und des öfteren an seine physischen Leisungsgrenzen stösst und teilweise gar kein Bock auf den Stress hat, was den ganzen Film ein gutes Stück glaubwürdiger und teilweise lustig macht. Gleich am Anfang gibt es eine schön brutale Ballerei gegen eine süd- oder lateinamerikanische Drogengang und im Verlauf der Geschichte kommt dann noch eine Jamaikanische Mafia ins Spiel, das peppt den Film auf. Wie im Original erhält man wieder interessante Einblicke auf Verhaltenweisen des Predators und dessen technische Mittel, die er verwendet um sich z.B. zu heilen oder um unter erschwerten Bedingungen sehen zu können. War es im ersten Teil noch die Einheimische die etwas mehr über das Ding weiss, so ist es diesmal ein Jamaika-Gangsterschamane der kryptische Informationen über den Predator hat. Und das Ende ist auch klasse, es zeigt sich das die Predatoren einem gewissen Ehrenkodex folgen und dem der es sich sauer verdient hat sogar Respekt zollen können. An die schwüle Jungelatmosphäre mit den teils ruhigen und längeren Einstellungen kommt "Predator 2" nicht ganz ran, was wohl auch daran liegt das man das Viech ja nun schon kennt, während man beim ersten Teil noch sehr gespannt ist worum es sich überhaupt bei diesem Viech handelt. "Der Dämon der aus unseren Männern Trophäen macht. Es kommt nur in den ganz heissen Sommern"
 
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